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« zurück » Konzertberichte » Blackfield Festival - Amphitheater Gelsenkirchen 04.-06. Juli 2008

Blackfield Festival - Amphitheater Gelsenkirchen 04.-06. Juli 2008

Seite 3: Sonntag



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Seite 3: Sonntag
Blackfield Festival - Amphitheater Gelsenkirchen  04.-06. Juli 2008
Halbwegs ausgeschlafen und gut gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg zum Amphitheater, allerdings mit etwas längeren Ärmeln, denn der schweinchenrosa Farbe an Armen, Schultern und Gesicht, die uns die samstägliche Sonne verpasst hatte, wollten wir nicht die Chance geben, sich womöglich noch in Blasen zu verwandeln...

Ganz pünktlich waren wir allerdings nicht und so entging mir Solitary Experiments, aber warum nicht auch mal einen Festivaltag ruhig beginnen.

Ganz so ruhig fing es für meine Tochter nicht an: (Zitat) 'Unter Schelmish konnte ich mir am Anfang nicht so viel vorstellen und kannte auch nur ein paar Lieder, die ich aber in positiver Erinnerung hatte, und so stellte ich mich schon zu den anderen Zuhörern an diesem Morgen. Schelmish betrat pünktlich die Bühne und legte auch gleich volle Kanne los. Mit einem kleinen Strip vom Gitarristen wurden auch die Weibsleut sehr zufrieden gemacht.'

Als nächstes sollte die Bühne Vasi, sprich Reaper, gehören und selbiger wußte sein Publikum bestens zu unterhalten und das nicht nur musikalisch. Ronan brachte ihm zwischendrin flüssige Stärkung und bei der Frage, wer denn schon über 30 oder 35 sei, zeigten sich doch so einige Arme. Er hätte ruhig noch ein wenig weiter fragen können... *hüstel* ;-)

Inzwischen hatten wir uns auf die andere Seite begeben, um denen, die in der Schlange für die Autogrammstunde standen, ein wenig Gesellschaft zu leisten. Über die Mauer konnte man einen Teil des Backstagebereichs erkunden, wo sich noch einiges mehr an Prominenz herumtrieb, wie z.B. die Chefs von Accession und Contribe.
Während dessen begannen Heimataerde mit ihrem Programm, die ich vom letzten Amphi noch in guter Erinnnerung hatte und auch diesmal nicht enttäuscht wurde.

Tom Shear aka Assemblage 23 habe ich live bisher immer so erlebt, dass die ersten 2, 3 Lieder seine Stimme nicht voll einsatzfähig schien. Diesmal war es nicht viel anders, aber ich denke, wenn die Technik ein bißchen mehr Saft auf's Mikro gegeben hätte, ließe sich das bessern, denn musikalisch gab's sonst nichts zu meckern.

Durstig und Schatten suchend brauchten wir jetzt ein Päuschen und auch die Shoppingmeile wollte begutachtet werden. Dafür haben wir zwar Spetsnaz verpasst, aber pünktlich zu [:SITD:] waren wir wieder da - und es hat sich gelohnt. Die Jungs waren super gut drauf und hatten keinerlei Schwierigkeiten, das Publikum für sich zu erobern.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Crüxshadows noch nie live gesehen hatte, obwohl ich sie eigentlich gerne mal höre und auch nicht erst seit gestern. Also war ich ziemlich gespannt, ob das, was man so über vergangene Auftritte gelesen hatte, auch eintreten würde. Das tat es. Kurz vor Beginn sah man Rogue schon am oberen Treppenrand rumlaufen und er bahnte sich singend seinen Weg von oben durch die Menge bis zur Bühne, wo er während des Gigs die Herren von der Security immer mal als Kletterhilfe benutzte. Allerdings hat ihm seine Gitarristin dann die Show gestohlen - meine Güte, war die Kleine agil! Das alleine war es schon wert, sich anzusehen. Ansonsten gab es einen Hit nach dem anderen, wobei natürlich auch "Deception" (mit niedlicher deutscher Einlage) und "Marylin My Bitterness" nicht fehlten.

Und nun möchte noch einmal mein 14jähriger Nachwuchs zu Wort kommen: 'Nach einem langen Tag begann dann auch endlich Schandmaul (mein persönlicher Hauptgrund wieso ich mitgekommen war). Die Menschenmassen vor der Bühne hatten sich in der Zwischenzeit verdoppelt und nun kam Schandmaul in voller Besetzung auf die Bühne. Wie immer klasse Stimmung und bezaubernde Musik.'
Die letzte halbe Stunde habe ich mich dann dazu gesellt und muss anerkennend feststellen, dass man auch als Nicht-Mittelalter-Fan von den Schandmäulern sehr gut unterhalten wurde.

Da der Headliner Lac...rimosa (nein, ich sag die böse Version davon nicht) so gar nicht mein Ding ist und für uns außerdem am nächsten Tag Arbeit bzw. Schule auf dem Plan stand, machten wir uns ziemlich kaputt aber glücklich nach einem mehr als gelungenen Festivalwochenende auf den Weg in Richtung Heimat.

Was ich außer der Location an sich besonders vorteilhaft fand ist, dass es nur eine Bühne gibt und man nicht wegen irgendwelcher Überschneidungen hin und her hetzen musste. Man konnte nichts verpassen, es sei denn, man wollte es.

Einziger Wermutstropfen: wir haben zum 1. Mal KEINEN Fotopass bekommen und somit durfte unsere Fotografin das Gelände leider nur mit einer kleinen digitalen Kamera betreten, aber es ist doch das eine oder andere Foto recht gut gelungen. Wir hoffen, dass das im nächsten Jahr anders aussieht.

Wie man ja schon erfahren durfte, stehen für 2009 bereits VNV Nation, ASP und Diary of Dreams fest, womit ebenso feststeht, dass wir wieder dabei sein werden.

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Foto Galerie



weiterführende Links


Link: Blackfield-Fotogalerie
Link: Blackfield-Festival


 

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