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Jabberwock im Interview
Seite 1: Limbo
Die französische Formation Jabberwock, die jüngst Ihr Album "Sweet Limbo“ veröffentlichte, stand Anne Lorei für ein paar Fragen zur Verfügung. Das Ergebnis dieser kleinen Fragestunde wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten
Vielen Dank, dass Ihr die Zeit habt, mit Promofabrik dieses Interview zu führen. Erzählt uns mal ein wenig von Euch: Wo kommt Ihr her, wie habt Ihr Euch getroffen und wann mit Jabberwock begonnen?
Corrado: Hallo, wir sind Jabberwock aus Paris. Die Geschichte von Jabberwock begann vor etwa zehn Jahren und wir machen diese Art von düsterer Musik jetzt etwa seit fünf Jahren. Xavier spielt den Bass, Lena singt und ich spiele Gitarre.
Lena: Xavier und Corrado trafen sich an der Universität, und sie haben mich auf der Suche nach einem Sänger gefunden.
Beschreibt uns einmal Eure Musik. Was macht sie so unverwechselbar gegenüber anderen Bands?
Corrado: Wir spielen einfach einen sehr speziellen eigenen Verschnitt düsterer Musik. Wir mischen Industrial, Gothic, Punk und Elektronik-Einflüsse zu etwas ganz Einzigartigem.
Lena: Dadurch, dass wir all diese Stile einbinden, können wir unsere Hörerschaft natürlich erweitern, weil jeder in unserer Musik etwas dieser Einflüsse finden kann.
Habt Ihr ein Vorbild für Eure Musik?
Corrado: Wir haben viele Einflüsse und Vorbilder bei Musik. Wir haben viel Siouxsie and the Banshees gehört, zum Beispiel. Joy Division, Nine Inch Nails, Ministry und so schräge Bands wie King Crimson oder Laurie Anderson.
Lena: Und ich denke, es ist wichtig zu erwähnen, dass unser künstlerisches Schaffen auch von anderen Künsten als nur Musik beeinflusst wird, z. B. Kino oder Malerei.
Xavier: Und neben Musik denke ich, dass die Welt in der wir leben, das wirklich inspirierende Beispiel ist.
Wie lang habt ihr an Eurem neuen Album “Sweet Limbo” gearbeitet?
Corrado: Nun, das war ein ziemlich zäher Prozess. Die ersten Songs wurden vor etwa zwei Jahren geschrieben.
Xavier: Ja, wir sind schon irgendwie langsam und nehmen uns Zeit. Wir können eine ganze Weile brauchen, um einen Effekt so hinzubiegen, wie wir wollen, oder einen Effekt auf eine Stimme oder einen Sound zu legen.
Lena: Wir nehmen uns lieber mehr Zeit und machen dadurch unsere Sache besser.
"Sweet Limbo" ist Euer zweites Album und auch gleich das zweite Album innerhalb eines Jahres. War da genug Material, um gleich zwei zu füllen oder arbeitet ihr so unermüdlich? Und wann kommt dann das dritte Album?
Corrado: Nun, um das mal richtig zu stellen: Das erste wurde hier in Frankreich vor drei Jahren veröffentlicht und nur in Deutschland vor sechs Monaten neu heraus gebracht. Es lagen also schon drei Jahre zwischen den Alben. Erwartet nicht, dass wir direkt nach “Sweet Limbo” ein drittes Album folgen lassen!
Wenn ich mir Songs wie “Faster” anhöre, dann höre ich eine gewisse persönliche Abrechnung mit unserer so genannten “schnelllebigen Gesellschaft“. Liege ich da richtig?
Corrado: Ja, das ist in der Tat einer der Aspekte des Songs. Das Ding ist, wir wollten den Leuten mit “faster” vor Augen führen, dass unsere Gesellschaft und die Medien uns überzeugen sollen, dass wir sofort glücklich sein sollen und dass dann schon alles okay wäre. Wir wollen alles jetzt und sofort und das führt zu einer konstanten Frustration. Das ist es, was wir mit “faster” ausdrücken wollten.
Seid Ihr glücklich mit der Welt, in der Ihr lebt? Was könnte man denn Eurer Meinung nach verbessern?
Lena: Nun, es ist nun mal so, dass wir uns oft so fühlen, als hätten wir nicht die Kraft, uns der harten Realität zu stellen. Aber für mich, oder auch für uns, ist schon das darüber sprechen ein wichtiger Schritt, weil das bedeutet, dass man sich bewusst wird, was in dieser Welt eigentlich passiert.
Corrado: Ja, richtig. Und sobald Du mitbekommst, wie das alles läuft, wird es auch einfacher, Sachen in der Zukunft zu ändern oder damit umzugehen. Normalerweise braucht es eine Generation um festzustellen, dass etwas schief läuft und eine nächste Generation, um dies zu reparieren. Und wir sind Leute, die versuchen herauszufinden, was gerade schief läuft.
Vielen Dank, dass Ihr die Zeit habt, mit Promofabrik dieses Interview zu führen. Erzählt uns mal ein wenig von Euch: Wo kommt Ihr her, wie habt Ihr Euch getroffen und wann mit Jabberwock begonnen?
Corrado: Hallo, wir sind Jabberwock aus Paris. Die Geschichte von Jabberwock begann vor etwa zehn Jahren und wir machen diese Art von düsterer Musik jetzt etwa seit fünf Jahren. Xavier spielt den Bass, Lena singt und ich spiele Gitarre.
Lena: Xavier und Corrado trafen sich an der Universität, und sie haben mich auf der Suche nach einem Sänger gefunden.
Beschreibt uns einmal Eure Musik. Was macht sie so unverwechselbar gegenüber anderen Bands?
Corrado: Wir spielen einfach einen sehr speziellen eigenen Verschnitt düsterer Musik. Wir mischen Industrial, Gothic, Punk und Elektronik-Einflüsse zu etwas ganz Einzigartigem.
Lena: Dadurch, dass wir all diese Stile einbinden, können wir unsere Hörerschaft natürlich erweitern, weil jeder in unserer Musik etwas dieser Einflüsse finden kann.
Habt Ihr ein Vorbild für Eure Musik?
Corrado: Wir haben viele Einflüsse und Vorbilder bei Musik. Wir haben viel Siouxsie and the Banshees gehört, zum Beispiel. Joy Division, Nine Inch Nails, Ministry und so schräge Bands wie King Crimson oder Laurie Anderson.
Lena: Und ich denke, es ist wichtig zu erwähnen, dass unser künstlerisches Schaffen auch von anderen Künsten als nur Musik beeinflusst wird, z. B. Kino oder Malerei.
Xavier: Und neben Musik denke ich, dass die Welt in der wir leben, das wirklich inspirierende Beispiel ist.
Wie lang habt ihr an Eurem neuen Album “Sweet Limbo” gearbeitet?
Corrado: Nun, das war ein ziemlich zäher Prozess. Die ersten Songs wurden vor etwa zwei Jahren geschrieben.
Xavier: Ja, wir sind schon irgendwie langsam und nehmen uns Zeit. Wir können eine ganze Weile brauchen, um einen Effekt so hinzubiegen, wie wir wollen, oder einen Effekt auf eine Stimme oder einen Sound zu legen.
Lena: Wir nehmen uns lieber mehr Zeit und machen dadurch unsere Sache besser.
"Sweet Limbo" ist Euer zweites Album und auch gleich das zweite Album innerhalb eines Jahres. War da genug Material, um gleich zwei zu füllen oder arbeitet ihr so unermüdlich? Und wann kommt dann das dritte Album?
Corrado: Nun, um das mal richtig zu stellen: Das erste wurde hier in Frankreich vor drei Jahren veröffentlicht und nur in Deutschland vor sechs Monaten neu heraus gebracht. Es lagen also schon drei Jahre zwischen den Alben. Erwartet nicht, dass wir direkt nach “Sweet Limbo” ein drittes Album folgen lassen!
Wenn ich mir Songs wie “Faster” anhöre, dann höre ich eine gewisse persönliche Abrechnung mit unserer so genannten “schnelllebigen Gesellschaft“. Liege ich da richtig?
Corrado: Ja, das ist in der Tat einer der Aspekte des Songs. Das Ding ist, wir wollten den Leuten mit “faster” vor Augen führen, dass unsere Gesellschaft und die Medien uns überzeugen sollen, dass wir sofort glücklich sein sollen und dass dann schon alles okay wäre. Wir wollen alles jetzt und sofort und das führt zu einer konstanten Frustration. Das ist es, was wir mit “faster” ausdrücken wollten.
Seid Ihr glücklich mit der Welt, in der Ihr lebt? Was könnte man denn Eurer Meinung nach verbessern?
Lena: Nun, es ist nun mal so, dass wir uns oft so fühlen, als hätten wir nicht die Kraft, uns der harten Realität zu stellen. Aber für mich, oder auch für uns, ist schon das darüber sprechen ein wichtiger Schritt, weil das bedeutet, dass man sich bewusst wird, was in dieser Welt eigentlich passiert.
Corrado: Ja, richtig. Und sobald Du mitbekommst, wie das alles läuft, wird es auch einfacher, Sachen in der Zukunft zu ändern oder damit umzugehen. Normalerweise braucht es eine Generation um festzustellen, dass etwas schief läuft und eine nächste Generation, um dies zu reparieren. Und wir sind Leute, die versuchen herauszufinden, was gerade schief läuft.
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06.11.2009 Musiknews: Black Rain Labelgruppe bringt Weihnachtscompilation raus!
Artikel
17.01.2009 Soundcheck: Jabberwock - Sweet Limbo
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