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X-RX im Interview
Seite 1: Stage 2
Mit „Stage 2“ erschien am 27. Februar auf ProNoize / Broken Silence der 2te Streich der Industrial Raver aus deutschen Landen. Und eines ist ganz klar: Die beiden Jungs haben es auf die Tanztempel der Nation abgesehen!
2006 gegründet konnten sie schon einige Erfolge feiern. Dies zum Anlass, haben wir uns die Jungs einmal zur Seite genommen und sie über dies und das ein wenig ausgequetscht.
Hallo und vielen Dank, dass Ihr Euch Zeit nehmt für das folgende Interview! Stellt Euch und Eure Aufgaben bei [x]-RX doch bitte einmal vor.
Wir sind Pascal Beniesch (all audio) und Dominik Obenaus (video).
Wie fühlt Ihr Euch so kurz nach dem Release Eures "neuen Babys" bzw. Eureszweiten Albums "[stage 2]"? Was sind die ersten Eindrücke und wie die Resonanzen Eurer Fans?
Wir fühlen uns super. Es ist toll, die CD nach der langen Zeit in den Händen zu halten. Ich denke, die Resonanz ist bisher sehr positiv.
Was wolltet Ihr bewusst ändern bzw. evtl. weiter entwickeln, wenn Ihr mal das erste Album mit dem neuen zweiten "[stage 2]" vergleicht?
Wir wollten die Qualität der Produktion und den Sound verändern und ich denke, das ist uns gelungen. ''Unmöglich erregend'' war ja eher eine Sammlung der Lieder, die seit Beginn des Projektes entstanden sind und ''stage 2'' ist ein komplett neues Werk. Der Sound hat sich weiter entwickelt und ich wollte auch nicht zwei Mal das selbe Album veröffentlichen.
Arbeitet Ihr bei der Produktion Eurer Werke eher mit neuer Technik, wie virtuellen Instrumenten oder schwört Ihr auf analoge Geräte bzw. ist es ein Mix aus beiden?
Was habt Ihr so aktuell für Equipment im Einsatz?
Das ist ein Mix aus beidem. Wir machen Musik mit dem, was wir in die Finger bekommen. Momentan habe ich zum Beispiel einen Waldorf Blofeld im Einsatz, aber auch einige VST und Samples.
Es gibt ja mittlerweile einige Acts in Eurem Musikgenre - so dass ein regelrechter Kampf um die Positionen der Playlisten der Club-DJs erfolgt. Wie würdet Ihr das /die Alleinstellungsmerkmal/e von [x]-RX sehen oder beschreiben, welche/s Euch von anderem "tanzbaren" da draußen unterscheidet?
Wir trauen uns das zu, machen was wir wollen und nicht das, was von uns erwartet wird. Es gibt zu viel Einheitsbrei in der Szene und wir wollen einfach anders klingen. Das mag zwar für viele Leute nicht tragbar sein, aber es gibt auch viele denen es gefällt. Es gibt schon genug monotones Gerümpel. Warum nicht mal einen Schuss Melodie und Beats die knallen?
Beschreibt mal, wie ein typischer [x]-RX Track entsteht? Fangt Ihr zuerst mit der Baseline oder oder eher mit den melodischen Sequenzern an? Gibt es da eine festen Arbeitsreihenfolgen oder bleibt Ihr emotional/spontan je nach Song?
Ganz spontan, würde ich sagen. Manche Lieder bauen auf einem Sample auf, das zuerst da ist. Andere auf einem Synth-Sound oder einer Perc-Sequenez und so baut sich Stück für Stück ein Track auf .
Auch auf dem neuen Album "[stage 2]" polarisiert Ihr mit treibenden Beats und eingängigen Sequencersounds in Kombination mit sexuell angehauchten Vocals in Form von Sprachsamples. Verbindet Ihr das Thema mit Aggressivtiät und starkem Ausdruck, so dass es gut in Eure energische Musik passt bzw. steckt da Euer Konzept dahinter?
Ich arbeite mehr mit Humor als mit Aggression. Das Grund-Konzept ist einfach. Clubmusik, worüber man nicht nachdenken soll sondern frei nach dem Motto: „einfach in den cCub und tanz Schlampe!“
Ihr verwendet ja ausschließlich Sprachsamples in Euren Stücken auf [x]-RX. Habt Ihr auch schon mal darüber nachgedacht, eigene Vocals in Eure Werke einfließen zu lassen?
Nein, nein und nochmals nein :) Vocals sind und werden bei [x]-RX kein Thema. Mit anderen Projekten vielleicht, aber [x]-RX bleibt frei von ''fast'' jedem Vocal.
Bei ''bleeding ears'' ist meine stimme ja drin ;) Vielleicht kommen noch Tracks in diese Richtung, aber keine vollen Vocals.
Muss eine Vocaleinlage in Eurem Musikgenre immer "Distorted" sein oder darf es sich auch mal von der Masse abheben? Was denkt Ihr darüber?
Von der Masse abheben ist doch das beste was geht. Es gibt zu viele Projekte die scheinbar alle den selben Sänger haben und die alle nur einen einzigen Synth benutzen. Ich nenne diese Projekte mal die „Vanguard's“. Insider wissen was ich meine *lach*
Das Problem ist, dass wir ja eine so individuelle Szene sind, dass alles gleich klingen muss, sonst ist es schlecht. Für mich ist diese ganze Einheits-Scheiße zu hoch. Ich höre das was mir gefällt und ich mache die Musik, die mir passt. Wäre ja noch schöner, wenn ich mir von dem ganzen Scheiß „du musst so klingen wie ....“ meine Kreativität kaputt machen lasse.
2006 gegründet konnten sie schon einige Erfolge feiern. Dies zum Anlass, haben wir uns die Jungs einmal zur Seite genommen und sie über dies und das ein wenig ausgequetscht.
Hallo und vielen Dank, dass Ihr Euch Zeit nehmt für das folgende Interview! Stellt Euch und Eure Aufgaben bei [x]-RX doch bitte einmal vor.
Wir sind Pascal Beniesch (all audio) und Dominik Obenaus (video).
Wie fühlt Ihr Euch so kurz nach dem Release Eures "neuen Babys" bzw. Eureszweiten Albums "[stage 2]"? Was sind die ersten Eindrücke und wie die Resonanzen Eurer Fans?
Wir fühlen uns super. Es ist toll, die CD nach der langen Zeit in den Händen zu halten. Ich denke, die Resonanz ist bisher sehr positiv.
Was wolltet Ihr bewusst ändern bzw. evtl. weiter entwickeln, wenn Ihr mal das erste Album mit dem neuen zweiten "[stage 2]" vergleicht?
Wir wollten die Qualität der Produktion und den Sound verändern und ich denke, das ist uns gelungen. ''Unmöglich erregend'' war ja eher eine Sammlung der Lieder, die seit Beginn des Projektes entstanden sind und ''stage 2'' ist ein komplett neues Werk. Der Sound hat sich weiter entwickelt und ich wollte auch nicht zwei Mal das selbe Album veröffentlichen.
Arbeitet Ihr bei der Produktion Eurer Werke eher mit neuer Technik, wie virtuellen Instrumenten oder schwört Ihr auf analoge Geräte bzw. ist es ein Mix aus beiden?
Was habt Ihr so aktuell für Equipment im Einsatz?
Das ist ein Mix aus beidem. Wir machen Musik mit dem, was wir in die Finger bekommen. Momentan habe ich zum Beispiel einen Waldorf Blofeld im Einsatz, aber auch einige VST und Samples.
Es gibt ja mittlerweile einige Acts in Eurem Musikgenre - so dass ein regelrechter Kampf um die Positionen der Playlisten der Club-DJs erfolgt. Wie würdet Ihr das /die Alleinstellungsmerkmal/e von [x]-RX sehen oder beschreiben, welche/s Euch von anderem "tanzbaren" da draußen unterscheidet?
Wir trauen uns das zu, machen was wir wollen und nicht das, was von uns erwartet wird. Es gibt zu viel Einheitsbrei in der Szene und wir wollen einfach anders klingen. Das mag zwar für viele Leute nicht tragbar sein, aber es gibt auch viele denen es gefällt. Es gibt schon genug monotones Gerümpel. Warum nicht mal einen Schuss Melodie und Beats die knallen?
Beschreibt mal, wie ein typischer [x]-RX Track entsteht? Fangt Ihr zuerst mit der Baseline oder oder eher mit den melodischen Sequenzern an? Gibt es da eine festen Arbeitsreihenfolgen oder bleibt Ihr emotional/spontan je nach Song?
Ganz spontan, würde ich sagen. Manche Lieder bauen auf einem Sample auf, das zuerst da ist. Andere auf einem Synth-Sound oder einer Perc-Sequenez und so baut sich Stück für Stück ein Track auf .
Auch auf dem neuen Album "[stage 2]" polarisiert Ihr mit treibenden Beats und eingängigen Sequencersounds in Kombination mit sexuell angehauchten Vocals in Form von Sprachsamples. Verbindet Ihr das Thema mit Aggressivtiät und starkem Ausdruck, so dass es gut in Eure energische Musik passt bzw. steckt da Euer Konzept dahinter?
Ich arbeite mehr mit Humor als mit Aggression. Das Grund-Konzept ist einfach. Clubmusik, worüber man nicht nachdenken soll sondern frei nach dem Motto: „einfach in den cCub und tanz Schlampe!“
Ihr verwendet ja ausschließlich Sprachsamples in Euren Stücken auf [x]-RX. Habt Ihr auch schon mal darüber nachgedacht, eigene Vocals in Eure Werke einfließen zu lassen?
Nein, nein und nochmals nein :) Vocals sind und werden bei [x]-RX kein Thema. Mit anderen Projekten vielleicht, aber [x]-RX bleibt frei von ''fast'' jedem Vocal.
Bei ''bleeding ears'' ist meine stimme ja drin ;) Vielleicht kommen noch Tracks in diese Richtung, aber keine vollen Vocals.
Muss eine Vocaleinlage in Eurem Musikgenre immer "Distorted" sein oder darf es sich auch mal von der Masse abheben? Was denkt Ihr darüber?
Von der Masse abheben ist doch das beste was geht. Es gibt zu viele Projekte die scheinbar alle den selben Sänger haben und die alle nur einen einzigen Synth benutzen. Ich nenne diese Projekte mal die „Vanguard's“. Insider wissen was ich meine *lach*
Das Problem ist, dass wir ja eine so individuelle Szene sind, dass alles gleich klingen muss, sonst ist es schlecht. Für mich ist diese ganze Einheits-Scheiße zu hoch. Ich höre das was mir gefällt und ich mache die Musik, die mir passt. Wäre ja noch schöner, wenn ich mir von dem ganzen Scheiß „du musst so klingen wie ....“ meine Kreativität kaputt machen lasse.
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X-RX - Stage 2
Info
Künstler: X-RXLabel: ProNoize
Medienformat: CD, Album
Genre: Techno, Industrial
Veröffentlichung: 27.02.2009
Soundcheck: [U] Wertung:
Tracklist
01 stage 202 industrial rave revolution
03 tod skit
04 tanz schlampe
05 bleeding ears
06 alle menschen
07 wodka skit
08 end inferno
09 digital terror
10 homofürst
11 headhunter
12 insane
13 assholes
14 stage cleared
15 fickt euch alle
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