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eXcubitors im Interview
Seite 1: Operation Observation
2009 - eXcubitors sind zurück.
Das „alles durchdringende“ Auge öffnet sich erneut. Die Wächter sind zurück und präsentieren ihr mit Abstand bestes und vielseitigstes Album, das gespickt ist mit faszinierenden Synth-Klangwelten, treibenden und durchdringenden Beats sowie gnadenlos ehrlichen, gesellschaftspolitischen Botschaften. Auf „Operation Observation“ (Lukotyk / Prussia / Rough Trade) ist der Name Programm! “Operation Observation” klingt erfrischend anders - jedoch ohne dabei auf den unverwechselbaren eXcubitors Stil zu verzichten, welcher Presse und Fans bereits im erfolgreichen Vorgänger-Debütalbum “Auferstehung aus Ruinen” begeistert hat. Wir freuen uns euch unser Interview mit eXcubitors zur Verfügung zu stellen und bedanken uns für das folgende Interview.
Als erstes möchte ich doch gerne erst einmal wissen, wie es euch geht und wer von euch heute alles an Bord ist?
Stephan: Ja. Ich muss sagen - mir geht´s natürlich gut. Sascha geht´s Dir auch gut?
Sascha: Ja - sogar sehr gut. Ich denke wir sind jetzt am Ziel angelangt nach langer harter Arbeitszeit. Es ist ein wirklich gutes Gefühl "diese CD" bald in den Händen zu haben. Ich hoffe natürlich, dass Ihr euch auch schon auf unser neues Album freut und mit uns freut sich auch Thomas, der 3. eXcubitors, den wir jedoch entschuldigen müssen, da er sich für eine unbestimmte Zeit aus privaten Gründen aus dem Projekt "eXcubitors" zurückgezogen hat.
Sagt mal, wie ist denn eure Aufgabenverteilung bei der Band?
Sascha: Die Aufgaben sind eigentlich ganz klar verteilt bei eXcubitors. Meine Person ist hauptsächlich zuständig für Komposition, Produktion, Strophen Vocals, Lyrics sowie Band-Management.
Stephan: Ich komponiere auch zum Teil einige Songs, habe aber meine Schwerpunkte eher bei den Vocals - insbesondere Chorus Vocals sowie dem Verfassen von Lyrics.
Was bedeutet eXcubitors im Allgemeinen und für euch persönlich?
Sascha: eXcubitors hat lateinischen Ursprung und kann man deuten als "Wächter" bzw. steht für "Wächter". Damals haben wir nach einem gut klingenden Namen gesucht, der gleichzeitig Aussagekraft in Bezug auf unsere Musik hat. Wir schreiben sehr viele ehrliche und gesellschaftspolitische Texte und fungieren so ein wenig als "Auge" über die Gesellschaft. Wir versuchen diese Thematik aus der Vogelperspektive zu betrachten und mit Hilfe unserer Musik zu verarbeiten und zu kommunizieren.
Wie waren denn die Resonanzen auf eurer Debütalbum "Auferstehung aus Ruinen" und wie kam es zur Entscheidung ein 2. Album zu produzieren und zu veröffentlichen?
Stephan: Die Resonanzen waren im allgemeinen recht gut bis auf 1-2 Ausnahmen vielleicht, die nicht so schön waren. Wir haben ein 2. Album produziert, weil wir schon immer Musik machen wollten und das werden wir auch in Zukunft tun.
Sascha: Ich denke wer einmal Musiker ist und auch Spaß an der Musik hat - an dem Prozess "Musik machen", der lebt das auch. Uns gibt das extrem viel "Musik zu veröffentlichen" und dabei wohlmöglich noch andere Menschen zu erreichen und diese zu begeistern mit Musik. Das ist für uns eines der fantastischen Gefühle überhaupt sowohl live als auch im Club oder Wohnzimmer. Neben diesen Aspekten war sicherlich auch ein wichtiger Grund uns und unsere Musik mit dem neuen Album "Operation Observation" weiter zu entwickeln.
Das neue Album "Operation Observation" wird uns am 30.04.2009 erreichen. Was sind eure Erwartungen und Ziele für dieses Projekt?
Sascha: Ja - bald ist es endlich soweit und wir haben natürlich auch schon eine große Erwartungshaltung. Wir hoffen, dass wir unsere Fans/Medien und vielleicht auch viele neue Hörer mit unserer Musik/Texten erreichen, berühren und bewegen können. Ziele haben wir auch wobei die Festlegung/Erreichung nicht immer einfach ist. Wir möchten uns - wie bereits vorher erwähnt - persönlich weiter entwickeln mit einem neuen Album, viele Leute erreichen, Live eine gute Show bieten.
Stephan: Außerdem schweißt und das Projekt eXcubitors unter den Brüder im positiven Sinne immer mehr zusammen. Generell freuen wir uns natürlich über die Reaktion/Feedbacks der Fans und Medien im allgemeinen.
Was bedeutet für euch "Operation Observation"? Gibt es ein Gesamtkonzept hinter dem Album oder steht jeder Song für sich selbst?
Sascha: Hinter dem Album steckt auch wieder ein Konzept - ganz klar. Der Titel "Operation Observation" ist für das vorher angekündigte "Wächter-Konzept" ein idealer Konstrukt. "Observieren" steht für beobachten/untersuchen und "Operation" als Gesamt-Mission für das Album. Der Titel klingt sehr kraftvoll und man kann ihn außerdem sowohl in deutsch als auch englisch 1:1 interpretieren.
14 Tracks beinhaltet das neue Werk von euch. Was sind denn eure persönlichen Favoriten und an welchen Songs habt ihr am längsten gearbeitet?
Stephan: "Im Visier", "Steh auf", "Isolated" und "Observation" sind meine Favoriten. Jedoch stehen wir natürlich hinter allen Titeln, die wir produziert haben. Wobei wir natürlich nicht überheblich wirken wollen. Ich denke es ist eine ganz klare Sache als Künstler mag man sicherlich jeden Song.
Sascha: Ich sehe das ähnlich wie Stephan bzw. hab neben den genannten Titel auch den Song "Lost my mind" auf meiner Favoritenliste. An Songs wie zum Beispiel "Observation" haben wir u.a. sehr lange gearbeitet, wegen der Aufwendigkeit und Varität. Hingegen gibt es Songs, wie den Clubkracher "Isolated", die wir relativ schnell auf die Beine gestellt haben, uns aber nicht minder gefallen - im Gegenteil. Manchmal sind sowieso die Ideen und Umsetzung, die sehr schnell von der Hand gehen, die Besten.
Wie ich erfahren habe, habt ihr dieses Mal alles allein gemacht. Vom Songwriting über das Mastering bis zu den Fotos. Wie lange habt ihr an eurem zweiten Album "Operation Observation" gearbeitet?
Sascha: In der Tat kann ich die lange Arbeitszeit bestätigen aber wir sind sehr Stolz auf uns, dass wir viele Elemente in der Produktionskette von "Operation Observation" alleine durchgeführt haben. Angefangen wir diesmal fast ausschließlich mit den Instrumentals, d.h. erst die Musik und dann der Text - bis auf 1-2 Ausnahmen.
Stephan:
Ja. Du sagst es Sascha. Diesmal lief es in der Tat etwas anders als bei unserer ersten Produktion bzw. Album. Jedoch war es eine ganz neue Erfahrung und wir sind froh, dass wir so weit gekommen sind und das Album zum Abschluss gebracht haben.
Sascha:
Wir haben insgesamt ca. 1 Jahr und 2 bis 3 Monate an dem Album gearbeitet und jetzt ist es fertig. Es kommt am 30.04.2009 raus und ihr werdet es dann hoffentlich in euren Händen halten bzw. CD Player packen ;)
Eure Musik hat sich im Vergleich zum ersten Album weiterentwickelt. Was für Instrumente habt ihr verwendet?
Sascha: Wie schon gesagt ist "Weiterentwicklung" für uns essentiell. Schön, dass du das auch so siehst bzw. anerkennst - Danke :) Vorteilhaft war natürlich auch bei dem aktuellen Album, dass wir mittlerweile auf ein breites Spektrum und Repertoire in unserem Studio zurück greifen können. Das fördert sicherlich unseren Kreativprozess. U.a. haben wir sowohl analoge aber auch virtuelle Geräte verwendet. Zum Beispiel, wie die Indigo Reihe von Access oder virtuelle Geräte, wie Nexxus. Natürlich noch viele weitere Apparaturen, die sehr nette und interessante Töne hervorbringen können, wenn man sie ein wenig kitzelt ;)
Stephan: Jedoch ist es wichtig, was man letztendlich aus den Kisten rausholt. Der Kreativtät sind heutzutage keine Grenzen gesetzt.
Ihr nehmt viele aktuelle und wichtige Themen in eure Songs auf. Zum Beispiel einen Amoklauf an einer Schule, Politiker, die nur das Beste für sich statt für das Volk wollen etc. Wie beschäftigen euch diese Themen?
Sascha: Wie ihr mittlerweile wisst, beschäftigen wir uns sehr stark mit der Gesellschaft bzw. Menschheit. Wir wollen die Augen nicht verschließen vor der Realität bzw. nicht blind durch die Gegend laufen. Wir beobachten und sind Boten um wachzurütteln - weil einiges unserer Meinung nach nicht richtig läuft sowohl politisch aber auch speziell in Erziehung zum Beispiel beim Song "im Visier" in dem es um Schultattentäter geht.
Stephan: Wobei man dazu sagen muss, dass wir nicht aufgrund des aktuellen Amoklaufes in Winnenden diesen Song gemacht haben, sondern das war eher Zufall...aber man sieht - dieser Zufall ist ein typischen Gesellschaftproblem und so Bestandteil unserer Musik. Auch bei Texten, wie "Steh auf" geht es um den egoistischen Eigennutzen, den vielen unserer politischen Vertreter an den Tag legen. Da nehme ich kein Blatt vor den Mund.
Sascha: Das bedeutet aber nicht, dass wir eine reine politische Band sind - sondern dies einfach ein zentrales Problem ist bzw. sozialkritisches Bild was uns nicht gefällt. Die Intrigen kommen immer wieder ans Licht - aber viele bzw. die meisten bleiben uns verborgen - sprich wir erleben nur die Spitze des Eisberges.
Stephan:
Wir versuchen einfach eine Stimme/Meinung abzugeben. Je öfter diese Missstände publik gemacht werden desto besser.
Das „alles durchdringende“ Auge öffnet sich erneut. Die Wächter sind zurück und präsentieren ihr mit Abstand bestes und vielseitigstes Album, das gespickt ist mit faszinierenden Synth-Klangwelten, treibenden und durchdringenden Beats sowie gnadenlos ehrlichen, gesellschaftspolitischen Botschaften. Auf „Operation Observation“ (Lukotyk / Prussia / Rough Trade) ist der Name Programm! “Operation Observation” klingt erfrischend anders - jedoch ohne dabei auf den unverwechselbaren eXcubitors Stil zu verzichten, welcher Presse und Fans bereits im erfolgreichen Vorgänger-Debütalbum “Auferstehung aus Ruinen” begeistert hat. Wir freuen uns euch unser Interview mit eXcubitors zur Verfügung zu stellen und bedanken uns für das folgende Interview.
Als erstes möchte ich doch gerne erst einmal wissen, wie es euch geht und wer von euch heute alles an Bord ist?
Stephan: Ja. Ich muss sagen - mir geht´s natürlich gut. Sascha geht´s Dir auch gut?
Sascha: Ja - sogar sehr gut. Ich denke wir sind jetzt am Ziel angelangt nach langer harter Arbeitszeit. Es ist ein wirklich gutes Gefühl "diese CD" bald in den Händen zu haben. Ich hoffe natürlich, dass Ihr euch auch schon auf unser neues Album freut und mit uns freut sich auch Thomas, der 3. eXcubitors, den wir jedoch entschuldigen müssen, da er sich für eine unbestimmte Zeit aus privaten Gründen aus dem Projekt "eXcubitors" zurückgezogen hat.
Sagt mal, wie ist denn eure Aufgabenverteilung bei der Band?
Sascha: Die Aufgaben sind eigentlich ganz klar verteilt bei eXcubitors. Meine Person ist hauptsächlich zuständig für Komposition, Produktion, Strophen Vocals, Lyrics sowie Band-Management.
Stephan: Ich komponiere auch zum Teil einige Songs, habe aber meine Schwerpunkte eher bei den Vocals - insbesondere Chorus Vocals sowie dem Verfassen von Lyrics.
Was bedeutet eXcubitors im Allgemeinen und für euch persönlich?
Sascha: eXcubitors hat lateinischen Ursprung und kann man deuten als "Wächter" bzw. steht für "Wächter". Damals haben wir nach einem gut klingenden Namen gesucht, der gleichzeitig Aussagekraft in Bezug auf unsere Musik hat. Wir schreiben sehr viele ehrliche und gesellschaftspolitische Texte und fungieren so ein wenig als "Auge" über die Gesellschaft. Wir versuchen diese Thematik aus der Vogelperspektive zu betrachten und mit Hilfe unserer Musik zu verarbeiten und zu kommunizieren.
Wie waren denn die Resonanzen auf eurer Debütalbum "Auferstehung aus Ruinen" und wie kam es zur Entscheidung ein 2. Album zu produzieren und zu veröffentlichen?
Stephan: Die Resonanzen waren im allgemeinen recht gut bis auf 1-2 Ausnahmen vielleicht, die nicht so schön waren. Wir haben ein 2. Album produziert, weil wir schon immer Musik machen wollten und das werden wir auch in Zukunft tun.
Sascha: Ich denke wer einmal Musiker ist und auch Spaß an der Musik hat - an dem Prozess "Musik machen", der lebt das auch. Uns gibt das extrem viel "Musik zu veröffentlichen" und dabei wohlmöglich noch andere Menschen zu erreichen und diese zu begeistern mit Musik. Das ist für uns eines der fantastischen Gefühle überhaupt sowohl live als auch im Club oder Wohnzimmer. Neben diesen Aspekten war sicherlich auch ein wichtiger Grund uns und unsere Musik mit dem neuen Album "Operation Observation" weiter zu entwickeln.
Das neue Album "Operation Observation" wird uns am 30.04.2009 erreichen. Was sind eure Erwartungen und Ziele für dieses Projekt?
Sascha: Ja - bald ist es endlich soweit und wir haben natürlich auch schon eine große Erwartungshaltung. Wir hoffen, dass wir unsere Fans/Medien und vielleicht auch viele neue Hörer mit unserer Musik/Texten erreichen, berühren und bewegen können. Ziele haben wir auch wobei die Festlegung/Erreichung nicht immer einfach ist. Wir möchten uns - wie bereits vorher erwähnt - persönlich weiter entwickeln mit einem neuen Album, viele Leute erreichen, Live eine gute Show bieten.
Stephan: Außerdem schweißt und das Projekt eXcubitors unter den Brüder im positiven Sinne immer mehr zusammen. Generell freuen wir uns natürlich über die Reaktion/Feedbacks der Fans und Medien im allgemeinen.
Was bedeutet für euch "Operation Observation"? Gibt es ein Gesamtkonzept hinter dem Album oder steht jeder Song für sich selbst?
Sascha: Hinter dem Album steckt auch wieder ein Konzept - ganz klar. Der Titel "Operation Observation" ist für das vorher angekündigte "Wächter-Konzept" ein idealer Konstrukt. "Observieren" steht für beobachten/untersuchen und "Operation" als Gesamt-Mission für das Album. Der Titel klingt sehr kraftvoll und man kann ihn außerdem sowohl in deutsch als auch englisch 1:1 interpretieren.
14 Tracks beinhaltet das neue Werk von euch. Was sind denn eure persönlichen Favoriten und an welchen Songs habt ihr am längsten gearbeitet?
Stephan: "Im Visier", "Steh auf", "Isolated" und "Observation" sind meine Favoriten. Jedoch stehen wir natürlich hinter allen Titeln, die wir produziert haben. Wobei wir natürlich nicht überheblich wirken wollen. Ich denke es ist eine ganz klare Sache als Künstler mag man sicherlich jeden Song.
Sascha: Ich sehe das ähnlich wie Stephan bzw. hab neben den genannten Titel auch den Song "Lost my mind" auf meiner Favoritenliste. An Songs wie zum Beispiel "Observation" haben wir u.a. sehr lange gearbeitet, wegen der Aufwendigkeit und Varität. Hingegen gibt es Songs, wie den Clubkracher "Isolated", die wir relativ schnell auf die Beine gestellt haben, uns aber nicht minder gefallen - im Gegenteil. Manchmal sind sowieso die Ideen und Umsetzung, die sehr schnell von der Hand gehen, die Besten.
Wie ich erfahren habe, habt ihr dieses Mal alles allein gemacht. Vom Songwriting über das Mastering bis zu den Fotos. Wie lange habt ihr an eurem zweiten Album "Operation Observation" gearbeitet?
Sascha: In der Tat kann ich die lange Arbeitszeit bestätigen aber wir sind sehr Stolz auf uns, dass wir viele Elemente in der Produktionskette von "Operation Observation" alleine durchgeführt haben. Angefangen wir diesmal fast ausschließlich mit den Instrumentals, d.h. erst die Musik und dann der Text - bis auf 1-2 Ausnahmen.
Stephan:
Ja. Du sagst es Sascha. Diesmal lief es in der Tat etwas anders als bei unserer ersten Produktion bzw. Album. Jedoch war es eine ganz neue Erfahrung und wir sind froh, dass wir so weit gekommen sind und das Album zum Abschluss gebracht haben.
Sascha:
Wir haben insgesamt ca. 1 Jahr und 2 bis 3 Monate an dem Album gearbeitet und jetzt ist es fertig. Es kommt am 30.04.2009 raus und ihr werdet es dann hoffentlich in euren Händen halten bzw. CD Player packen ;)
Eure Musik hat sich im Vergleich zum ersten Album weiterentwickelt. Was für Instrumente habt ihr verwendet?
Sascha: Wie schon gesagt ist "Weiterentwicklung" für uns essentiell. Schön, dass du das auch so siehst bzw. anerkennst - Danke :) Vorteilhaft war natürlich auch bei dem aktuellen Album, dass wir mittlerweile auf ein breites Spektrum und Repertoire in unserem Studio zurück greifen können. Das fördert sicherlich unseren Kreativprozess. U.a. haben wir sowohl analoge aber auch virtuelle Geräte verwendet. Zum Beispiel, wie die Indigo Reihe von Access oder virtuelle Geräte, wie Nexxus. Natürlich noch viele weitere Apparaturen, die sehr nette und interessante Töne hervorbringen können, wenn man sie ein wenig kitzelt ;)
Stephan: Jedoch ist es wichtig, was man letztendlich aus den Kisten rausholt. Der Kreativtät sind heutzutage keine Grenzen gesetzt.
Ihr nehmt viele aktuelle und wichtige Themen in eure Songs auf. Zum Beispiel einen Amoklauf an einer Schule, Politiker, die nur das Beste für sich statt für das Volk wollen etc. Wie beschäftigen euch diese Themen?
Sascha: Wie ihr mittlerweile wisst, beschäftigen wir uns sehr stark mit der Gesellschaft bzw. Menschheit. Wir wollen die Augen nicht verschließen vor der Realität bzw. nicht blind durch die Gegend laufen. Wir beobachten und sind Boten um wachzurütteln - weil einiges unserer Meinung nach nicht richtig läuft sowohl politisch aber auch speziell in Erziehung zum Beispiel beim Song "im Visier" in dem es um Schultattentäter geht.
Stephan: Wobei man dazu sagen muss, dass wir nicht aufgrund des aktuellen Amoklaufes in Winnenden diesen Song gemacht haben, sondern das war eher Zufall...aber man sieht - dieser Zufall ist ein typischen Gesellschaftproblem und so Bestandteil unserer Musik. Auch bei Texten, wie "Steh auf" geht es um den egoistischen Eigennutzen, den vielen unserer politischen Vertreter an den Tag legen. Da nehme ich kein Blatt vor den Mund.
Sascha: Das bedeutet aber nicht, dass wir eine reine politische Band sind - sondern dies einfach ein zentrales Problem ist bzw. sozialkritisches Bild was uns nicht gefällt. Die Intrigen kommen immer wieder ans Licht - aber viele bzw. die meisten bleiben uns verborgen - sprich wir erleben nur die Spitze des Eisberges.
Stephan:
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