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Oniric

Seite 1: Das Debüt



Oniric
Wir interviewten die italienische Folk-Band über ihr Debüt-Album "Cabaret Syndrome" sowie darüber, wie sich Musik für sie anfühlt und wie sie ihren Eindrücken Noten verpassen.

Hallo Leute! Vielen Dank schonmal, dass ihr euch die Zeit nehmt, uns unsere Fragen zu beantworten. Euch gibt es ja schon eine Weile und nun kommt euer erstes Album heraus. Erstmal Glückwunsch! Wie habt ihr als Band denn begonnen und was ist der Grund für diese lange Zeit bis zum Debüt?

Oniric: Danke, dass ihr die Zeit mit uns verbringt und für uns ist es ein Vergnügen! Wir sind einfach nur Freunde mit der gleichen Leidenschaft. Wir haben uns nie getroffen, um eine Band zu gründen. Wir haben einfach nur Zeit mit unseren Instrumenten in einem Raum miteinander verbracht. Wir haben Demos veröffentlicht, in den ganzen Jahren vor der ersten offiziellen Veröffentlichung. Glücklicherweise haben diese Demos uns ermöglicht, jetzt das Debüt “Cabaret Syndrome” zu machen!

Könnt ihr uns ein wenig über das Konzept hinter Oniric erzählen, dass aus der Masse der Düsterbands schon durch Originalität und einen markanten Sound heraus sticht?

Oniric: Wir versuchen Oniric von jedwedem Standard fernzuhalten. Wir bevorzugen es, nicht darüber nachzudenken, was unsere Musik denn nun ist. Wir haben einfach nur eine persönliche Messlatte für unser Verständnis, ob die Musik “Oniric” ist oder nicht. Vielleicht ist es das, was es so besonders macht.

Das Gothic-Genre deckt ja eine weite Spannbreite an Musik ab. Wie würdet ihr euch mit drei einfachen Worten beschreiben?

Oniric: Musik-zentriertes Leben.

Was bedeutet der Titel “Cabaret Syndrome”?

Oniric: Der Titel ist ein Tribut an die Kabarett-Welt mit ihren Bühnen und Backstages. Wir beziehen uns da im Besonderen auf die Formen des Kabarett im frühen 20. Jahrhundert, vor allem das Französische Kabarett, das charakteristischer und lauter war. Die Bezeichnung “Syndrom” soll eine verausgebende, krankhafte Form anzeigen, eine Abhängigkeit von dieser Art intellektueller und nonkonformer Spektakel, eine leidenschaftslose künstlerische Tendenz zu einem Außenseiter-Lebensstil.

Was sind die Hauptinhalte der Stücke? Gibt es eine Art Gesamtkonzept oder ist das eine lose Sammlung von Liedern?

Oniric: Die Lieder sind fast spontane und vorübergehende Wahrnehmungen und sind sehr unterschiedlich von Song zu Song, weil sie sich auf sehr verschiedene Momente unseres Lebens beziehen.

Was könnt ihr uns über den Song “Blessing” verraten?

Oniric: Wir können nur sagen, dass wir jedes Mal wieder “Blessing” als eines der besten Beispiele für eine Natürlichkeit in der Komposition denken: Es entstand in weniger als zehn Minuten und es ist ein Meisterwerk!

Wie sieht denn euer Portrait von Ophelia aus? Besteht eine Verbindung zu Hamlet? Wenn ja, in welcher Hinsicht?

Oniric: Ja, es besteht da eine Verbindung, insbesondere zu John Millais’ Ölgemälde. Wir haben uns dieses Bild nur bewegt vorgestellt und einen Soundtrack dazu geschrieben.

Was glaubt ihr, ist der Zweck oder die Bestimmung eines Musikers in der heutigen Zeit und Gesellschaft?

Oniric: Das ist nicht einfach zu sagen, aber es ist nicht einfach heutzutage Musiker zu sein. Der einzige Zweck ist, unsere Eindrücke und Wahrnehmungen mit aufregenden Noten zu untermalen.
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Link: Oniric im Web
Link: Oniric @ MySpace


 

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