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Festival of Darkness - Braunschweig, Meier Music Hall - Freitag, 11.03.2011
Relativ spontan entschloss ich mich, nach Braunschweig zum freitäglichen Start des Festival of Darkness zu fahren. Ein kurzer Anruf dort genügte, um zumindest eine gewisse Sicherheit zu erlangen, noch ein Ticket zu bekommen und auf ging's.
Schwer zu finden war die Meier Music Hall nicht, getreu der Wegbeschreibung auf der Homepage ("dort wo das große Schild leuchtet") landete ich auf dem Parkplatz direkt vor der Tür. Erste bekannte Gesichter der "üblichen Verdächtigen" wurden gesichtet und dann ging's auch schon rein, ohne großes Gedrängel, ohne Probleme.
Von außen sah das Ganze ja noch recht langweilig a la Lagerhalle aus (aber was will man in einem Industriegebiet auch anderes erwarten), drinnen dagegen gefiel es mir auf Anhieb und so wurde gleich mal ein aussichtsreiches Plätzchen belagert, um der Dinge zu harren, die da kommen sollten.
Das war zuerst mal Blitzmaschine. Hmmm... streckenweise ganz lustig, erinnerte ein bißchen an Jäger 90. Danach Lahannya... Mit Frauenstimmen kann ich ja zugegebenermaßen nicht viel anfangen, aber diese Dame quietschte wenigstens nicht im höchsten Sopran.
So, nun aber genug am Rand rumgestanden, bei Frozen Plasma mit Felix Marc und Vasi Vallis muss man einfach mitten rein ins Getümmel um Spaß zu haben. Den hatten wir dann auch, "Fitnesstraining" vom Feinsten mit "Irony", "Tanz die Revolution", "Hypocrite" um nur einige wenige zu nennen - die zwei verstehen was davon, wie man die Menge mitreißt!
Mutig wie wir waren, blieben wir auf unseren bühnennahen erkämpften Plätzen stehen, obwohl wir die reichlich mit was auch immer beschmierten Herren von Mortiis beim Aufbauen entsprechend skeptisch, aber durchaus interessiert beäugten. Nun ja, musikalisch passten sie nicht nur meiner Meinung nach so gar nicht da rein, erst recht nicht an diese Stelle, aber wir haben es heroisch ertragen. Die Warnung, dass man ab und an in den ersten Reihen ein wenig geduscht werden könnte, bewahrheitete sich...leider. So lange das Wasser aus der Flasche kam, war es ja nur nass, aber bespuckt zu werden fand ich dann nicht mehr lustig. Noch viel unangenehmer allerdings war ein "Fan", der sich stockbesoffen und nach diversen Ausscheidungen stinkend, torkelnderweise einen Weg nach vorn gebahnt hatte und man dann nur noch mit abwehrenden Händen versuchte, ihn sich vom Leib zu halten und das Konzert zu überstehen. Zum Glück kriegte der Typ aber noch mit, dass der Krach von der Bühne irgendwann versiegte und er verschwand. *puh*
So, tief durchgeatmet und die Gedanken auf mein im Anschluss folgendes Highlight des Abends konzentriert: Diorama!
Die 4 - Torben Wendt, Felix Marc, Sash Fiddler & Marquess - schafften es spielend, dass man/frau die inzwischen schmerzenden Füße und den Rest drumrum vergaß - stillstehen war nicht und nicht mitsingen ging gleich gar nicht. ;-) Wie auch - bei Perlen wie "Advance", "Child of Entertainment", "Ignite", "Stereotype", "Why", "Synthezise me", "The Girls". Das hat mal wieder so richtig gut getan!
Schade nur, dass ich jetzt bis zum Nordstern Festival auf Nachschlag warten muss.
Combichrist mussten dann ohne mich auskommen, draußen war auch genug zu hören beim obligatorischen Abschiedszigarettchen. Ich konnte dafür die Rückfahrt auf der nächtlich-vereinsamten B4 mit - logisch - Diorama im Player genießen.
Schwer zu finden war die Meier Music Hall nicht, getreu der Wegbeschreibung auf der Homepage ("dort wo das große Schild leuchtet") landete ich auf dem Parkplatz direkt vor der Tür. Erste bekannte Gesichter der "üblichen Verdächtigen" wurden gesichtet und dann ging's auch schon rein, ohne großes Gedrängel, ohne Probleme.
Von außen sah das Ganze ja noch recht langweilig a la Lagerhalle aus (aber was will man in einem Industriegebiet auch anderes erwarten), drinnen dagegen gefiel es mir auf Anhieb und so wurde gleich mal ein aussichtsreiches Plätzchen belagert, um der Dinge zu harren, die da kommen sollten.
Das war zuerst mal Blitzmaschine. Hmmm... streckenweise ganz lustig, erinnerte ein bißchen an Jäger 90. Danach Lahannya... Mit Frauenstimmen kann ich ja zugegebenermaßen nicht viel anfangen, aber diese Dame quietschte wenigstens nicht im höchsten Sopran.
So, nun aber genug am Rand rumgestanden, bei Frozen Plasma mit Felix Marc und Vasi Vallis muss man einfach mitten rein ins Getümmel um Spaß zu haben. Den hatten wir dann auch, "Fitnesstraining" vom Feinsten mit "Irony", "Tanz die Revolution", "Hypocrite" um nur einige wenige zu nennen - die zwei verstehen was davon, wie man die Menge mitreißt!
Mutig wie wir waren, blieben wir auf unseren bühnennahen erkämpften Plätzen stehen, obwohl wir die reichlich mit was auch immer beschmierten Herren von Mortiis beim Aufbauen entsprechend skeptisch, aber durchaus interessiert beäugten. Nun ja, musikalisch passten sie nicht nur meiner Meinung nach so gar nicht da rein, erst recht nicht an diese Stelle, aber wir haben es heroisch ertragen. Die Warnung, dass man ab und an in den ersten Reihen ein wenig geduscht werden könnte, bewahrheitete sich...leider. So lange das Wasser aus der Flasche kam, war es ja nur nass, aber bespuckt zu werden fand ich dann nicht mehr lustig. Noch viel unangenehmer allerdings war ein "Fan", der sich stockbesoffen und nach diversen Ausscheidungen stinkend, torkelnderweise einen Weg nach vorn gebahnt hatte und man dann nur noch mit abwehrenden Händen versuchte, ihn sich vom Leib zu halten und das Konzert zu überstehen. Zum Glück kriegte der Typ aber noch mit, dass der Krach von der Bühne irgendwann versiegte und er verschwand. *puh*
So, tief durchgeatmet und die Gedanken auf mein im Anschluss folgendes Highlight des Abends konzentriert: Diorama!
Die 4 - Torben Wendt, Felix Marc, Sash Fiddler & Marquess - schafften es spielend, dass man/frau die inzwischen schmerzenden Füße und den Rest drumrum vergaß - stillstehen war nicht und nicht mitsingen ging gleich gar nicht. ;-) Wie auch - bei Perlen wie "Advance", "Child of Entertainment", "Ignite", "Stereotype", "Why", "Synthezise me", "The Girls". Das hat mal wieder so richtig gut getan!
Schade nur, dass ich jetzt bis zum Nordstern Festival auf Nachschlag warten muss.
Combichrist mussten dann ohne mich auskommen, draußen war auch genug zu hören beim obligatorischen Abschiedszigarettchen. Ich konnte dafür die Rückfahrt auf der nächtlich-vereinsamten B4 mit - logisch - Diorama im Player genießen.
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