« zurück » Interviews » Centhron im Interview
Centhron im Interview
Seite 1: 2001 - 2011
Wir interviewten Elmar von Centhron anlässlich des neuen Longplayers "Dominator". Was er darüber zu berichten hat und wie es in der Zukunft der Band aussieht erfahrt ihr alles im folgenden Interview.
Hallo Elmar, schön, dass wir heute einmal wieder plaudern können. Mit Centhron bringst du nun ein neues Album heraus: "Dominator". Klingt ganz schön (ver)führerisch. Wofür steht denn der Titel?
Elmar: Der Titel hat mehrere Bedeutungen für mich. Zum einen soll er den Wunsch nach allgemeiner Dominanz ausdrücken. Kompromisse sind manchmal anstrengend, meine letzte Beziehung war zum Ende hin nicht sehr erfreulich. Am liebsten wäre mir in der Zeit gewesen, wenn einfach alles nach meinen Regeln abgelaufen wäre!
Alles begann im Winter 2001. Vor Centhron hast du dich mit dem Genre Death Metal auseinander gesetzt. Wie kam denn der Umschwung von den eher gitarrenlastigen Klängen zum harshen Industrial?
Elmar: Das war ein schleichender Prozess. Ich habe erst Metal mit Computer Drums aufgenommen, so kam eins zum anderen. Immer ein synthetischer Sound dazu, bis es irgendwann Harshelectro war.
Wie hat sich alles entwickelt von 2001 bis 2011?
Elmar: Langsam aber stetig. Zuerst waren wir einfach zwei Tüftler, die sich an synthetischen Sounds probiert haben. Dann kam der erste Live-Auftritt und wir mussten sehen, wie wir das bühnentechnisch umsetzen wollen. Da kamen mir meine Metal-Wurzeln in den Sinn und damit die Wahl zu einem Bassisten und nicht zu einem zweiten Keyboarder. Centhron wurde für uns zu einer Lebenseinstellung. Meine Schwester und mich hat es in einer unlängst engen Beziehung noch etwas mehr zusammengeschweißt. Jeder, der zusätzlich in die Band kam, war somit offiziell auch Familienmitglied. Das hat sich bis zur jetzigen Besetzung hingezogen.
Ihr feiert in diesem Jahr euer 10jähriges Jubiläum. Wird es da noch etwas Besonderes geben zu diesem Anlass? Eine Tour, eine Specialedition oder so etwas in der Art?
Elmar: Ich denke nicht. Wir werden dieses Jahr ohnehin mehr Shows spielen als je zuvor. Die Nachfrage ist einfach so groß wie nie, was mich ungemein freut. So richtig ging es vom Gefühl her für mich auch erst 2003/04 los. Alles vorher war nur Soundgetüftel.
Gründungsmitglied Jörg Herrmann ist nicht mehr mit am Start. Was ist vorgefallen?
Elmar: Jörg bekommt die Files immer noch, er steuert auch immer mal wieder den ein oder anderen Sound hinzu. Grundsätzlich waren wir über die einzuschlagende Richtung nach dem "Lichtsucher"-Album nicht einig. Wir sind zwei Querköpfe, aber wir haben uns immer wieder zusammengerauft und blicken nun auf eine schon recht lange und ungewöhnliche Freundschaft zurück.
Und wie ist Centhron momentan besetzt? Wer zeichnet sich für welche Aufgabenbereiche verantwortlich?
Elmar: Centhron in musikalischer Hinsicht bin nur ich. Ich wäre aber aufgeschmissen ohne meine Schwester Anette (Live Synthies) und Markus (Live Bass), die die Centhron Live Show sehr prägen! Als Vierter ist Frederik mit uns unterwegs. Er macht unsere Fotos, ist unabdingbar beim Auf- und Abbau sowie der Organisation.
Hat sich aufgrund des Wechsels innerhalb der Band musikalisch oder auch produktionstechnisch etwas verändert?
Elmar: Nein, wie gesagt, für die Musik bin ich alleine verantwortlich.
Euer letztes Album "Roter Stern" schlug ja in den Clubs ein wie eine Bombe und wurde auch von Funk und Presse gelobt. Knüpft ihr mit "Dominator" an das letzte Album an oder geht die ganze Sache in eine komplett andere Richtung?
Elmar: "Dominator" ist die konsequente Fortführung von "Roter Stern". Hat mehr Melodien in der "Gottwerk"-Weise, aber vom Sound noch brachialer als der Vorgänger.
"Dominator" – das sind 13 Stücke. Wie lange haben die Arbeiten daran gedauert und wie sind diese so vonstatten gegangen?
Elmar: Das Grundgerüst für die Tracks steht immer relativ schnell, je nachdem wie viel Zeit ich dafür neben meiner Arbeit aufwenden kann. Dann kommen die Feinheiten, Samples, die Lyrics und dann wird eingesungen,.gegebenenfalls die Songs dann nochmal korrigiert, verändert. Manchmal wird auch dann noch mal ein Song gänzlich gecancelt und ersetzt.
Hallo Elmar, schön, dass wir heute einmal wieder plaudern können. Mit Centhron bringst du nun ein neues Album heraus: "Dominator". Klingt ganz schön (ver)führerisch. Wofür steht denn der Titel?
Elmar: Der Titel hat mehrere Bedeutungen für mich. Zum einen soll er den Wunsch nach allgemeiner Dominanz ausdrücken. Kompromisse sind manchmal anstrengend, meine letzte Beziehung war zum Ende hin nicht sehr erfreulich. Am liebsten wäre mir in der Zeit gewesen, wenn einfach alles nach meinen Regeln abgelaufen wäre!
Alles begann im Winter 2001. Vor Centhron hast du dich mit dem Genre Death Metal auseinander gesetzt. Wie kam denn der Umschwung von den eher gitarrenlastigen Klängen zum harshen Industrial?
Elmar: Das war ein schleichender Prozess. Ich habe erst Metal mit Computer Drums aufgenommen, so kam eins zum anderen. Immer ein synthetischer Sound dazu, bis es irgendwann Harshelectro war.
Wie hat sich alles entwickelt von 2001 bis 2011?
Elmar: Langsam aber stetig. Zuerst waren wir einfach zwei Tüftler, die sich an synthetischen Sounds probiert haben. Dann kam der erste Live-Auftritt und wir mussten sehen, wie wir das bühnentechnisch umsetzen wollen. Da kamen mir meine Metal-Wurzeln in den Sinn und damit die Wahl zu einem Bassisten und nicht zu einem zweiten Keyboarder. Centhron wurde für uns zu einer Lebenseinstellung. Meine Schwester und mich hat es in einer unlängst engen Beziehung noch etwas mehr zusammengeschweißt. Jeder, der zusätzlich in die Band kam, war somit offiziell auch Familienmitglied. Das hat sich bis zur jetzigen Besetzung hingezogen.
Ihr feiert in diesem Jahr euer 10jähriges Jubiläum. Wird es da noch etwas Besonderes geben zu diesem Anlass? Eine Tour, eine Specialedition oder so etwas in der Art?
Elmar: Ich denke nicht. Wir werden dieses Jahr ohnehin mehr Shows spielen als je zuvor. Die Nachfrage ist einfach so groß wie nie, was mich ungemein freut. So richtig ging es vom Gefühl her für mich auch erst 2003/04 los. Alles vorher war nur Soundgetüftel.
Gründungsmitglied Jörg Herrmann ist nicht mehr mit am Start. Was ist vorgefallen?
Elmar: Jörg bekommt die Files immer noch, er steuert auch immer mal wieder den ein oder anderen Sound hinzu. Grundsätzlich waren wir über die einzuschlagende Richtung nach dem "Lichtsucher"-Album nicht einig. Wir sind zwei Querköpfe, aber wir haben uns immer wieder zusammengerauft und blicken nun auf eine schon recht lange und ungewöhnliche Freundschaft zurück.
Und wie ist Centhron momentan besetzt? Wer zeichnet sich für welche Aufgabenbereiche verantwortlich?
Elmar: Centhron in musikalischer Hinsicht bin nur ich. Ich wäre aber aufgeschmissen ohne meine Schwester Anette (Live Synthies) und Markus (Live Bass), die die Centhron Live Show sehr prägen! Als Vierter ist Frederik mit uns unterwegs. Er macht unsere Fotos, ist unabdingbar beim Auf- und Abbau sowie der Organisation.
Hat sich aufgrund des Wechsels innerhalb der Band musikalisch oder auch produktionstechnisch etwas verändert?
Elmar: Nein, wie gesagt, für die Musik bin ich alleine verantwortlich.
Euer letztes Album "Roter Stern" schlug ja in den Clubs ein wie eine Bombe und wurde auch von Funk und Presse gelobt. Knüpft ihr mit "Dominator" an das letzte Album an oder geht die ganze Sache in eine komplett andere Richtung?
Elmar: "Dominator" ist die konsequente Fortführung von "Roter Stern". Hat mehr Melodien in der "Gottwerk"-Weise, aber vom Sound noch brachialer als der Vorgänger.
"Dominator" – das sind 13 Stücke. Wie lange haben die Arbeiten daran gedauert und wie sind diese so vonstatten gegangen?
Elmar: Das Grundgerüst für die Tracks steht immer relativ schnell, je nachdem wie viel Zeit ich dafür neben meiner Arbeit aufwenden kann. Dann kommen die Feinheiten, Samples, die Lyrics und dann wird eingesungen,.gegebenenfalls die Songs dann nochmal korrigiert, verändert. Manchmal wird auch dann noch mal ein Song gänzlich gecancelt und ersetzt.
weiterführende Links
Webseite: Centhron
Seiten (0):
| Name | Text |
| Es wurden noch keine Kommentare abgegeben! | |
Kommentar via Facebook
Um Kommentare via Uselinks zu schreiben musst du dich einloggen
News
15.09.2011 Musiknews: [U]semag Vol 3 Out Now!
25.03.2011 Musiknews: Centhron kommen mit Dominator
13.02.2011 Festivals: Krachstoffgemisch - Festival
13.10.2006 Musiknews: Centhron im Interview
Artikel
31.03.2011 Soundcheck: Centhron - Dominator
22.06.2009 Interviews: Centhron
12.06.2009 Soundcheck: Centhron – Roter Stern
13.10.2006 Interviews: Centhron
12.09.2006 Soundcheck: Centhron - Gottwerk
22.03.2004 Soundcheck: Centhron - Lichtsucher
Es gibt keine aktuellen Termine in unserer Datenbank
Centhron - Dominator
Info
Künstler: CenthronLabel: Scanner
Medienformat: CD, Album
Genre: EBM, Industrial
Veröffentlichung: 01.04.2011
Soundcheck: [U] Wertung:
Tracklist
- Leitwolf
- Kopfschuss
- Gang Bang Dolly
- Atomschlag
- Cu*t
- Die Stalinorgeln
- So sterbe ich
- Kind des Wehrmuts
- Dominator
- Höllenhunde
- Faust
- Slave
[U]ser Sammlung
Mit dem Kauf eines Artikels über einen dieser Links unterstützt du aktiv das Magazin. Dafür vielen Dank!
Mitarbeiter gesucht
Du interessierst sich für Musik, Film, Hörspiel? Du würdest dieses Interesse gerne vertiefen und gerne auf einer Homepage präsentieren und hast keine eigene? Dann werde Teil von [U]selinks! Wir suchen Mitarbeiter für die Bereiche - Kritiken (Musik, Film, Hörspiel) - Interviews - etc. Nimm Kontakt zu uns auf.
Du interessierst sich für Musik, Film, Hörspiel? Du würdest dieses Interesse gerne vertiefen und gerne auf einer Homepage präsentieren und hast keine eigene? Dann werde Teil von [U]selinks! Wir suchen Mitarbeiter für die Bereiche - Kritiken (Musik, Film, Hörspiel) - Interviews - etc. Nimm Kontakt zu uns auf.
