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Interview mit Amnistia
Seite 1: Es war einmal...
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Seite 2: Über Egotrap, klangstabil, SITD und Remixe
Seite 3: Die Meinungen zum aktuellen Weltgeschehen...
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Wir luden die Jungs von Amnistia auf einen Gesprächsabend und lustigen Umtrunk ein, um über das neue Album "Egotrap", die Szene und das aktuelle Weltgeschehen zu plaudern.
Hallo Jungs, es freut mich, dass wir mal wieder gemütlich beisammen sitzen, um ein wenig plaudern zu können.
Stefan, stelle uns doch bitte mal den Jan, euer neues Bandmember, vor.
Stefan: So neu ist Jan nun ja nicht mehr… Wir kannten beide Jan schon seit langem vom Sehen her und haben Jan bereits in einem frühen Stadium von Amnistia Songs vorgespielt. Dann hat es sich ergeben, dass Jan für ein paar Konzerte hinter dem Mischpult gestanden hat. Als ich einmal krankheitsbedingt verhindert war, stand Jan das erste Mal mit auf der Bühne und unterstützt uns seitdem live. Während der Produktion vom neuen Album "Egotrap" hat Jan sich zunehmend mit eingebracht, so dass wir uns entschlossen haben, ihn offiziell in die Band zu holen. Jan hat eine musikalische Ausbildung und ergänzt daher sehr gut unser Schaffen. Er ist allergiebedingt mäklig und bei einem kühlen Bier kann man fast alles mit ihm besprechen.
Jan, was fällt dir spontan zu Tino ein?
Jan: Solche Gedanken können nur privater und persönlicher Natur sein, deshalb ganz spontan: Excel-Tabellen.
Und Tino, was kannst du uns über Stefan verraten?
Tino: Stefan und ich sind die Egosäue in der Band, zwischen denen es immer mal etwas kracht und wo es Reibungen gibt. Das ist zwischen Diva und Produzent aber auch gut so. Stefan ist der Sound der Band, er mischt und produziert alle unsere Werke. Er ist der Perfektionist unter uns und ohne ihn würden unsere Platten definitiv nicht so klingen.
Stefan: Manchmal muss ich die Jungs einfach etwas triezen, damit sich der Sound entwickeln kann… Das führt dann teilweise zu Diskussionen, da sich die Jungs im bestehenden Sound so wohl fühlen…
Amnistia bedeutet in vielen Sprachen "Begnadigung / Freispruch". Wen wollt ihr begnadigen / freisprechen? Euch selbst, eure Fans?
Tino: In der Zeit als wir Amnistia gegründet haben, liefen wir mit vielen Entwicklungen in der Musiklandschaft, im Speziellen innerhalb der Szene, nicht sonderlich konform und ließen auch kaum eine Gelegenheiten aus, darüber zu diskutieren. Insofern war ein Gedanke bei der Wahl des Namens sicherlich der Aspekt, uns selbst vom Vorwurf der Nörgelei freizusprechen. Am besten klappt dies doch dadurch, selbst etwas Angreifbares / Kritikwürdiges zu erschaffen. Wir werden aber niemals so vermessen sein, andere Menschen zu belehren oder gar eine Absolution zu erteilen. Wir sagen offen unsere Meinung und thematisieren Dinge, die uns bewegen - das ist mitunter heikel genug…
Und gibt es auch jemanden, den ihr am liebsten verurteilen möchtet?
Tino: Ich maße mir nicht an, Dinge oder Personen zu verurteilen. Es gibt aber Dinge, die für mich rote Tücher sind… Kinderschänder, Vergewaltiger oder Terrorismus. Diese Themen/Dinge sind für mich verabscheuenswert und ich habe dazu meine ganz persönliche Meinung...
Schweifen wir mal zurück: Wie hat eigentlich anno 2003 alles begonnen?
Tino: Wir kennen uns alle schon eine ganze Weile von Parties und Konzerten. 2003 haben Stefan und ich dann auf Basis eines ähnlichen Musikgeschmacks und im völligen Übermut, der einen im Aktionismus überkommt, eine Band gegründet. Stefan hatte sich gerade eine ordentliche Soundkarte gekauft und wollte wieder beginnen, Musik zu machen. Die Rollenverteilung war auch von Anfang an klar, da ich sofort das Mikro wollte und Stefan immer an den Synthies rumschraubte. Und dann nahm die Sache ihren Lauf…
Wie seid ihr zum Label "Scanner" gekommen?
Tino: Wenn's einmal passt, dann passt es halt… Wir waren mit verschiedenen Labels in Kontakt und haben letztlich bei Frank unterschrieben, weil wir Scanner für uns persönlich als beste Lösung empfanden. Entscheidend waren für uns damals vor allem die persönliche Ebene und die künstlichere Freiheit.
Hallo Jungs, es freut mich, dass wir mal wieder gemütlich beisammen sitzen, um ein wenig plaudern zu können.
Stefan, stelle uns doch bitte mal den Jan, euer neues Bandmember, vor.
Stefan: So neu ist Jan nun ja nicht mehr… Wir kannten beide Jan schon seit langem vom Sehen her und haben Jan bereits in einem frühen Stadium von Amnistia Songs vorgespielt. Dann hat es sich ergeben, dass Jan für ein paar Konzerte hinter dem Mischpult gestanden hat. Als ich einmal krankheitsbedingt verhindert war, stand Jan das erste Mal mit auf der Bühne und unterstützt uns seitdem live. Während der Produktion vom neuen Album "Egotrap" hat Jan sich zunehmend mit eingebracht, so dass wir uns entschlossen haben, ihn offiziell in die Band zu holen. Jan hat eine musikalische Ausbildung und ergänzt daher sehr gut unser Schaffen. Er ist allergiebedingt mäklig und bei einem kühlen Bier kann man fast alles mit ihm besprechen.
Jan, was fällt dir spontan zu Tino ein?
Jan: Solche Gedanken können nur privater und persönlicher Natur sein, deshalb ganz spontan: Excel-Tabellen.
Und Tino, was kannst du uns über Stefan verraten?
Tino: Stefan und ich sind die Egosäue in der Band, zwischen denen es immer mal etwas kracht und wo es Reibungen gibt. Das ist zwischen Diva und Produzent aber auch gut so. Stefan ist der Sound der Band, er mischt und produziert alle unsere Werke. Er ist der Perfektionist unter uns und ohne ihn würden unsere Platten definitiv nicht so klingen.
Stefan: Manchmal muss ich die Jungs einfach etwas triezen, damit sich der Sound entwickeln kann… Das führt dann teilweise zu Diskussionen, da sich die Jungs im bestehenden Sound so wohl fühlen…
Amnistia bedeutet in vielen Sprachen "Begnadigung / Freispruch". Wen wollt ihr begnadigen / freisprechen? Euch selbst, eure Fans?
Tino: In der Zeit als wir Amnistia gegründet haben, liefen wir mit vielen Entwicklungen in der Musiklandschaft, im Speziellen innerhalb der Szene, nicht sonderlich konform und ließen auch kaum eine Gelegenheiten aus, darüber zu diskutieren. Insofern war ein Gedanke bei der Wahl des Namens sicherlich der Aspekt, uns selbst vom Vorwurf der Nörgelei freizusprechen. Am besten klappt dies doch dadurch, selbst etwas Angreifbares / Kritikwürdiges zu erschaffen. Wir werden aber niemals so vermessen sein, andere Menschen zu belehren oder gar eine Absolution zu erteilen. Wir sagen offen unsere Meinung und thematisieren Dinge, die uns bewegen - das ist mitunter heikel genug…
Und gibt es auch jemanden, den ihr am liebsten verurteilen möchtet?
Tino: Ich maße mir nicht an, Dinge oder Personen zu verurteilen. Es gibt aber Dinge, die für mich rote Tücher sind… Kinderschänder, Vergewaltiger oder Terrorismus. Diese Themen/Dinge sind für mich verabscheuenswert und ich habe dazu meine ganz persönliche Meinung...
Schweifen wir mal zurück: Wie hat eigentlich anno 2003 alles begonnen?
Tino: Wir kennen uns alle schon eine ganze Weile von Parties und Konzerten. 2003 haben Stefan und ich dann auf Basis eines ähnlichen Musikgeschmacks und im völligen Übermut, der einen im Aktionismus überkommt, eine Band gegründet. Stefan hatte sich gerade eine ordentliche Soundkarte gekauft und wollte wieder beginnen, Musik zu machen. Die Rollenverteilung war auch von Anfang an klar, da ich sofort das Mikro wollte und Stefan immer an den Synthies rumschraubte. Und dann nahm die Sache ihren Lauf…
Wie seid ihr zum Label "Scanner" gekommen?
Tino: Wenn's einmal passt, dann passt es halt… Wir waren mit verschiedenen Labels in Kontakt und haben letztlich bei Frank unterschrieben, weil wir Scanner für uns persönlich als beste Lösung empfanden. Entscheidend waren für uns damals vor allem die persönliche Ebene und die künstlichere Freiheit.
weiterführende Links
Webseite: Amnistia
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26.03.2011 Musiknews: Amnistia's dritter Streich
28.09.2010 Festivals: 15. Elektrisch Festival 09.10.2010
30.07.2010 Festivals: 15. Elektrisch Festival
20.03.2008 Musiknews: Das zweite Amnistia Album steht in den Startlöchern
Artikel
13.06.2011 Soundcheck: Amnistia - Egotrap
02.05.2008 Soundcheck: Amnistia - Blackguard
05.06.2007 Soundcheck: Amnistia - Neophyte
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Amnistia - Egotrap
Info
Künstler: AmnistiaLabel: Scanner
Medienformat: 2CD, Album
Genre: EBM, Industrial
Veröffentlichung: 29.04.2011
Soundcheck: [U] Wertung:
Besonderheit: Limited Edition
Tracklist
CD1:- init4
- sermon
- egotrap
- research
- faceless
- day of birth (2008/2:13) (feat. Klangstabil)
- elements
- gazing eyes
- kraft
- film
- absolute nothingness (feat. [:SITD:])
- fading (like a cloud in a storm)
- gamble with a lie
CD2:
- elements (Rotersand rework)
- sermon (PNE remix)
- egotrap (Empty remix)
- research (amGod remixxx)
- sermon (abuse remix by Accessory)
- red coloured emotions (Amnistia modification)
- research (FAS vs. DSTR remix)
- sermon (Dupont remix)
- elements (retrospective by Depressive Disorder)
- research (blind constrained remix by Venetian Blind)
- egotrap (dark moon rmx by To Avoid)
- elements (Myer / Samardzic / Ullmann remix)
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