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Obscenity Trial

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Obscenity Trial
Obscenity Trial
Aufgewachsen im Ruhrgebiet, mittlerweile beheimatet im Rheinland gründete Oliver Wand im April 1993 mit zwei Freunden die Band Obscenity Trial. Der Name der Band kommt aus dem Altenglischen und bedeutet "unanständiger Versuch". Ein vielversprechender Name für eine Band, die sich nach einigen Pausen 2004 wieder dafür entschieden hat, ihrer Leidenschaft für elektronische Musik zu folgen und die Band wieder zum Leben zu erwecken.
Hi, wie ist denn so das Gefühl nun die erste „echte“ CD auf dem Markt gebracht zu haben?

Es ist alleine schon deshalb ein tolles Gefühl, weil mit einer Label-Veröffentlichung alles auf einem ganz anderen Niveau stattfindet als „damals“ mit der eigenproduzierten Demo-CD. Ein Label öffnet viel mehr Türen in kürzerer Zeit, was man selbst – wenn überhaupt – nur sehr mühsam erreichen kann. Als der Karton frisch aus dem Presswerk ankam war das schon ein bewegender Moment, in dem ich gemerkt habe, dass die harte Arbeit während der Produktion nun einen Abschluss gefunden hat, und man das nächste Kapitel aufschlagen kann.
In der seit 1993 andauernden Bandgeschichte, hat es ja schon zu einigen Supports für bekannte Band (unter anderem Suicide Commando) gereicht. Wieso dauerte aber nun mit der CD so lange?

„Damals“ bestand die Band aus mehreren Personen und wir haben uns aus privaten und beruflichen Gründen 1998 getrennt. Ich habe mich nach einer längeren Pause für eine professionelle Gesangsausbildung entschieden und mich zunächst an anderen musikalischen Projekten versucht, um festzustellen was ich nicht will. 2004 habe ich beschlossen das Projekt „Obscenity Trial“ wieder zum Leben zu erwecken, neue Songs geschrieben und Ende 2005 mit Infacted Recordings den richtigen Partner gefunden.
Die CD ist ja nur deiner Arbeit entsprungen (wenn nicht richtig dann korrigieren) aber live sind es dann doch noch mehr Mitglieder? Ist Obscenity Trial nun mehr Soloproject oder echte Band?

Obscenity Trial besteht heute grundsätzlich nur aus mir. Live gibt es Unterstützung an den Keyboards von Frank Hass, der auch „damals“ als Keyboarder mit dabei war, weitere Ideen zur Live-Umsetzung sind bereits in Planung. Ich denke, dass ich zum Frühjahr 2007 das neue Live-LineUp präsentieren kann.
Wovon handeln deine Songs?

Das ist sehr unterschiedlich. Ich verfolge kein Konzept, wenn ich Songs schreibe oder entscheide, welche Songs auf ein Album kommen sollen. Bei „Here And Now“ finden sich ausschließlich Songs, die persönliche Erlebnisse der letzten Jahre verarbeiten.
Irgendwo habe ich gelesen, dass du zwischenzeitlich beim Musical warst? Stimmt das und wenn ja wie kam es dazu?

Ja, das stimmt. Obwohl ich schon immer den Wunsch hatte, mal in einem Musical zu singen, war es nicht geplant, dass es dann doch dazu gekommen ist. Das Musicalprojekt in Köln war eine spannende und interessante Erfahrung. Ich bin froh, dass ich sie machen durfte.
Hat dir deine Erfahrung dort etwas für deine eigene musikalische Arbeit gebracht?

Die Anforderungen sind vollkommen anders, als wenn man Popmusik macht. Man singt anders, was für meine Gesangserfahrung ein sehr wichtiger Schritt war. Hinzu kommt der schauspielerische Aspekt. Ich bin kein ausgebildeter Schauspieler bzw. habe das nie gelernt. Das ist für einen Laien eine sehr große Herausforderung, die mich enormen Respekt vor jedem Schauspieler gelehrt hat.
Was die Promotion für das Debüt Album angeht, glaubt man ja fast es mit einem Megaseller zutun zu haben. Songs auf Zeitschriften CD`s, Gewinnspiele bei Pro7. Ganz schön viel Wirbel für einen Newcomer oder nicht?

Vielen Dank für das Kompliment. Zuviel Wirbel? Ich glaube, dass man als Newcomer gar nicht genug Wirbel machen kann. Ich verstehe die Frage eher in der Richtung, als dass es vielleicht „ungewöhnliche“ Schritte sind, die wir in einigen Marketing-Aktionen bisher gegangen sind. Ich habe sehr viele Ideen, was Werbung angeht und ich bin sehr froh mit Torben Schmidt von Infacted Recordings einen Partner zu haben, der sich für viele Ideen begeistern kann und offen ist, neue Wege zu gehen.
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