18 Summers Comeback
Man darf sich 18 Summers nicht als Projekt fröhlich in die Jahre gekommener Waver mit einem Batzen auf der Bank vorstellen, die nun darauf versessen sind sich noch einmal träumerisch auf Bühnen auszuleben. Dem Oeuvre von Felix Flaucher und Frank Schwer ist in zwei Jahrzehnten kein einziges Stück seiner charismatischen Ausstrahlung abhanden gekommen, und doch laufen sie auf The Magic Circus zu neuer, noch nie erreichter Form auf. Der Name ist auf Albumlänge programmatisch. Eine fesselnde Storytelling-Sammlung von Begeisterung, Besinnung und Fragen nach dem Masterplan zu außergewöhnlicher Musik voller Assoziationen, Kontraste und ironischen Brechungen.
Seit dem 1991er Erstlingswerk This It The New Religion galten Felix Flaucher und Silke Bischoff als nicht mehr wegzudenkende Speerspitze von Bands, die im Dunstkreis von Pop und Wave ihre ganz eigenen Vorstellungen elektronischer Musik gepaart mit Seele und atmosphärischen Beats, auf die Tanzflächen brachten. Dank dem Selbstverständnis als Gesamtkunstwerk transportierte er mit Pop-Surrealistischem Artwork die sakrosankte Blaupause für die mediale Ästhetik einer Subkultur, und war auf dem Höhepunkt aus den Media-Contol-Charts sowie der heavy rotation des Musik-TV nicht mehr auszublenden. Mit Furore stellte er 2001 dieses Konzept, unter dem Namen 18 Summers, in neue Zusammenhänge und erweiterte mit Weggefährte Frank Schwer den musikalischen Kontext.
Früh bekam diese authentische Paarung dafür das Prädikat Kult und während ihre Clubhymnen genrebrechend subjektive Teilhabe des Schaffens anderer Künstler wurde, widmeten sie sich statt Panem et Circenses der Kult-ur. Sie lebten ihre Kreativität in Foto- und Hörbüchern, Film, Theater und Produktion aus. Sie saugten stetig neue Inspirationen auf und fanden für sich letztendlich heraus das Musik wohl doch noch kein ausgelaugtes Genre ist. The Magic Circus hört sich, nicht zuletzt dank Producer Roman Schönsee, geradezu hochgradig frisch, relevant und wie ohne jegliche Camouflage an.
18 Summers präsentieren sich selbstbewusst im eigenen Sound des Sehnsuchtspotenzials, dessen Schattierungen heller wurden, und welcher sich die verschiedensten Einflüsse aus Pop und Alternative eingeflochten hat. Jeder Song hat einen anderen Touch, lotet andere Gefühle aus und wirkt inhaltlich wie ein akustischer Kurzfilm voll versteckter Doppeldeutigkeiten. Dieses neue Album verkörpert alle Facetten der Fantasie und zeugt vom meistern jener schwierigen Balance aus Eingängigkeit und Anspruch, die einen glauben macht, man hätte den Soundtrack der Lowbrow-Bewegung gefunden. The Magic Circus ist ihr Memento dass man nicht erwachsen wird, um kein Kind mehr zu sein.
Webseite: 18 Summers
Seit dem 1991er Erstlingswerk This It The New Religion galten Felix Flaucher und Silke Bischoff als nicht mehr wegzudenkende Speerspitze von Bands, die im Dunstkreis von Pop und Wave ihre ganz eigenen Vorstellungen elektronischer Musik gepaart mit Seele und atmosphärischen Beats, auf die Tanzflächen brachten. Dank dem Selbstverständnis als Gesamtkunstwerk transportierte er mit Pop-Surrealistischem Artwork die sakrosankte Blaupause für die mediale Ästhetik einer Subkultur, und war auf dem Höhepunkt aus den Media-Contol-Charts sowie der heavy rotation des Musik-TV nicht mehr auszublenden. Mit Furore stellte er 2001 dieses Konzept, unter dem Namen 18 Summers, in neue Zusammenhänge und erweiterte mit Weggefährte Frank Schwer den musikalischen Kontext.
Früh bekam diese authentische Paarung dafür das Prädikat Kult und während ihre Clubhymnen genrebrechend subjektive Teilhabe des Schaffens anderer Künstler wurde, widmeten sie sich statt Panem et Circenses der Kult-ur. Sie lebten ihre Kreativität in Foto- und Hörbüchern, Film, Theater und Produktion aus. Sie saugten stetig neue Inspirationen auf und fanden für sich letztendlich heraus das Musik wohl doch noch kein ausgelaugtes Genre ist. The Magic Circus hört sich, nicht zuletzt dank Producer Roman Schönsee, geradezu hochgradig frisch, relevant und wie ohne jegliche Camouflage an.
18 Summers präsentieren sich selbstbewusst im eigenen Sound des Sehnsuchtspotenzials, dessen Schattierungen heller wurden, und welcher sich die verschiedensten Einflüsse aus Pop und Alternative eingeflochten hat. Jeder Song hat einen anderen Touch, lotet andere Gefühle aus und wirkt inhaltlich wie ein akustischer Kurzfilm voll versteckter Doppeldeutigkeiten. Dieses neue Album verkörpert alle Facetten der Fantasie und zeugt vom meistern jener schwierigen Balance aus Eingängigkeit und Anspruch, die einen glauben macht, man hätte den Soundtrack der Lowbrow-Bewegung gefunden. The Magic Circus ist ihr Memento dass man nicht erwachsen wird, um kein Kind mehr zu sein.
News
15.08.2008 Musiknews: Sara Noxx meets 18 Summers
Artikel
12.03.2012 Soundcheck: 18 Summers - The Magic Circus
weiterführende Links
Webseite: 18 Summers
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18 Summers - The Magic Circus
Info
Künstler: 18 SummersLabel: Synthetic Symphony
Medienformat: CD, Album
Genre: Dark Pop
Veröffentlichung: 23.03.2012
Soundcheck: [U] Wertung:
Tracklist
- Intro
- Chippewa Lake Park
- Deep In Your Heart
- Underworld
- Dream Machine
- The Strange Fruit
- Beautiful
- Radio S.A.T.A.N.
- The Magic Circus
- Queen For A Day
- The Funeral
- Secretly
- Outro
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