Sacred 2 - Fallen Angel 2: Das trügerische Paradies
Veröffentlichungstermin: 28.11.2008
Label: Weirdoz*
Genre: Fantasy
[U] -Wertung:
[Markus am 14.12.2008 ]
Leserwertung:
Zum Werkzeug eines finsteren Großinquisitors erniedrigt, der im Dienste der Chaosgöttin Ker die Welt unter seine Knute zwingen will, warten neue Prüfungen auf den in der Zeit gestrandeten Krieger Garlan. Wider seinen Willen aus dem Totenreich zurückgeholt und geknechtet, hat sich der Schattenkrieger aufgemacht, einem der ältesten Rätsel Ancarias auf den Grund zu gehen. Seine Reise führt ihn auf die Spuren seiner eigenen Vergangenheit, und gemeinsam mit der Halbelfe Leandra und dem Schurken Loi stellt er sich bizarren Monstren, falschen Propheten und dem abgrundtief Bösen in seiner gemarterten Seele. Doch Garlan ahnt nicht, dass einer seiner Begleiter einem fremden Herren dient und ihm die Häscher dieser grauen Eminenz schon längst auf den Fersen sind… Wird er erkennen, dass sich Mordlust und Blutdurst gern in den Mantel der Gastfreundschaft hüllen? Kann er gegen die grausigen Unholde bestehen, die in den düsteren Kammern einer lange vergessenen Bibliothek auf ihn lauern? Ist die Treue, die er für einen alten Kampfgefährten empfindet, unerschütterlich genug, um selbst die Ketten des Wahnsinns zu sprengen?
Zum Inhalt der zweiten Folge werde ich nichts weiteres mehr sagen, denn meiner Meinung nach verrät der Booklettext schon viel zu viel über das was in der Folge „Das trügerische Paradies“ passiert. Also kümmern wir uns lieber ein wenig um das Drehbuch. Hier kommt eine doch recht ausgewogene Mischung aus Action, Geheimnissen und vorantreibender Szenen zum tragen.
Die technische Umsetzung kann ebenfalls voll überzeugen. Kompetente Sprecher, gelungene Effekte , eine immer passende musikalische Untermalung, sowie eine eindrucksvolle Geräuschkulisse sorgen für einen gelungenen Rahmen an dem es eigentlich nichts zu meckern gibt.
Eigentlich, denn obwohl man augenscheinlich alles richtig gemacht hat, lässt mich der Schattenkrieger nicht restlos begeistert zurück. Dabei kann ich noch nicht einmal genau bestimmen, wieso dem so ist. Es fehlt irgendwas. Die Prise Überraschung, irgendwas! Denn es ist alles ein wenig ausrechenbar. Das mag auch daran liegen das die meisten der handelnden Figuren in ihrem tun limitiert und festgelegt sind.
Grundsätzlich praktiziere ich hier sicher Jammern auch sehr hohem Niveau. Dennoch täte ein wenig unerwartetes dem Schattenkrieger gut.
weiterführende Links
Link: Weirdoz*
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