Sacred 2 - Fallen Angel 3: Im Bann der Bestie
Veröffentlichungstermin: 27.02.2009
Label: Weirdoz*
Genre: Fantasy
[U] -Wertung:
[Markus am 05.02.2009 ]
Leserwertung:
Der in der Zeit gestrandete Krieger Garlan mag im Kampf gegen die Finsternis in seiner Seele einen ersten Sieg errungen haben, doch die wahre Herausforderung steht ihm noch bevor: die Suche nach einem Artefakt, dessen Macht ausreicht, um ganz Ancaria zu vernichten.
An ein Versprechen gebunden, das er einem sterbenden Freund gegeben hat, macht sich der Schattenkrieger gemeinsam mit der Halbelfe Leandra auf die Suche nach der Großen Maschine. Wer immer sie kontrolliert, kontrolliert zugleich die Geschicke der Welt. Kaum hat die Suche begonnen, droht jedoch bereits ihr Ende: Leandra erleidet im Kampf gegen eine Bestie, die im Licht des Vollmonds ihr Unwesen treibt, grauenhafte Wunden.
Wird Garlan auch seine letzte Gefährtin verlieren? Kann er hinter die Masken blicken, die die scheinbar so hilfsbereiten Bewohner eines abgelegenen Dorfes tragen? Wem lohnt es sich Vertrauen zu schenken, und wer will Garlan für seine eigenen, finsteren Zwecke einspannen?
Schlimmer noch: Wie lange wird es dauern, bis ein alter, längst bezwungen geglaubter Feind Garlan aufspürt, um schreckliche Rache an ihm zu üben?
Was für ein Ausführlicher Klappentext. Da bleibt einem zum Inhalt gar nichts mehr übrig zum schreiben, da man ja auch dem geneigtem Hörer nicht schon vorher alles verraten möchte.
Also wenden wir uns lieber der Umsetzung zu. Da gibt es nämlich einige Fallstricke, denn obwohl die Story nicht schlecht ist, kommt selten richtig Spannung auf. Es geschieht in den 80 Minuten Spielzeit einfach auch zu wenig. Es plätschert so vor sich hin ohne dass wirklich aufregendes geschieht. Das ändert sich dann auch erst kurz vor Schluss.
Die Sprecher liefern allesamt eine gute Leistung ab, wobei die Stimme von Leandra diesmal weitgehend aus der Handlung genommen wurde. So kommen Thomas Fritsch (Garlan) und Helmut Krauss als Erzähler dazu sich richtig ins Zeug zu legen. Aber nicht nur die Hauptrollen sind positiv zu bewerten, auch die kleinen Nebenrollen wie einige Dorfbewohner fallen positiv auf.
Vielleicht ist das Urteil ein wenig zu hart, aber wer sich rein produktionstechnisch mit der Genregröße messen möchte muss auch Inhaltlich einiges bieten. Die Luft für Sacred wird dünner.
weiterführende Links
Link: Weirdoz*
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