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« zurück » Rezensionen » Soundcheck » Leæther Strip – Ængelmaker

Leæther Strip – Ængelmaker


Veröffentlichungstermin: 27.03.2008
Label: Alfa Matrix
Genre: EBM
[U] -Wertung:  6 von 10
[Markus am 13.03.2009 ]
Leserwertung: 8 aus (4) Stimmen

Mastermind Claus Larsen ist seit seinem Comeback sehr umtriebig und veröffentlich in einer wahren Flut ein Album nach dem anderen. Zwischendurch gibt es dann noch die ein oder andere EP. „Ængelmaker“ wartet dann zudem nicht wieder als „normales“ Album auf, sondern schafft es in der Sonderausstattung auf satte 3 Silberlinge. Bei soviel Masse, fragt man sich dann natürlich zwangsläufig ob man es nicht mit einer Rohstoffverschwendung zu tun hat.

Inhalticher Leitpfaden ist die dänische Massenmörderin Dagmar Overbye, die zwischen 1913 und 1925 mindestens 25 Kinder ermordete. Sie schaltete damals Anzeigen, die darauf hin zielten Adoptiv Eltern zu vermitteln und den leiblichen Eltern so Geld zu beschaffen.

„Ængelmaker“ als Album hinterlässt bei mir einen Zwiespältigen Eindruck. Das Album ist sicher nicht schlecht, aber es vermag es definitiv nicht mich mitzureißen. Das gilt auch für die beiden Coverversionen „Lili Marlene“ und „Black Celebration“. „Lili Marlene“ ist dabei zwangsläufig die interessantere, weil völlig fremdartige Interpretation eines Nachkriegsklassikers. Klingt halt sehr außergewöhnlich. „Black Celebration“ geht in Ordnung. Ob man unbedingt Depeche Mode als „Coveropfer“ auswählen muss ist natürlich fragwürdig, weil nicht sonderlich originell.

Insgesamt kann man für die meisten Tracks folgendes Festhalten. Nahezu alle Songs haben eine Spielzeit von 5 – 6 Minuten, inhaltlich reicht es aber nur für 3.

Alles was man zu „Ængelmaker“ trifft auch auf das Album im Album Namens „Stolen Feæthers“ zu.

Nähme man nun das Beste aus beiden Alben und würde daraus eines stricken, wäre vermutlich ein richtig gutes Album dabei herumgekommen. Qualität statt Quantität würde eben gut tun.

Nicht umsonst kommt der beste Part zuletzt. Das Werk unter dem Titel „Yes I'm limited“ bringt einige Remixversionen sowie zusammenarbeiten mit „Supreme Court“ oder „Titans“. Der Gesamteindruck ist richtiggehend konträr. Vor allem die Co Produktion mit Supreme Court konnte einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

In Summe bleibt festzuhalten, dass man von „Leæther Strip“ einfach mehr als nur Durchschnitt erwartet und daher ist „Ængelmaker“ leider zu wenig, bringt zuviel Füllmaterial als das man zu einem gelungenen Werk gratulieren könnte.


Tracklist:


1-01. Ængelmaker
1-02. Anger
1-03. I can't sit still
1-04. Strap me down again
1-05. We are dust
1-06. Genetic fuckup
1-07. Lili Marlene
1-08. White flag
1-09. Dying to live
1-10. When you're inside me
1-11. Black Celebration

CD2 - Stolen Feæthers
2-01. Stolen feæthers
2-02. Insect warrior
2-03. I will never hurt you again
2-04. Treatment
2-05. Before I fade
2-06. La danse macabre
2-07. Don't you dare die on me
2-08. Spinning
2-09. So hard they fall
2-10. Deliver me
2-11. Blasphemous rumours

[U]ser Sammlung






weiterführende Links


Link: Leæther Strip
Link: Alfa Matrix




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