Gabriel Burns - 33 - Schmerz
Veröffentlichungstermin: 27.11.2009
Label: Folgenreich
Genre: Horror
[U] -Wertung:
[Markus am 20.02.2010 ]
Leserwertung:
Zuerst waren es die Gräser, die verdorrten. Dann die Tiere ... Den Hunden knickten die Vorderläufe weg. Die Schafe verendeten auf der Weide. Die schwarze Wolke drang durch Fugen und Ritzen in die Behausungen. In ihrer Not wollten die Menschen einander beistehen, doch jede Berührung löste nur noch mehr Haut von ihren porösen Knochen.
Fahlgrüne Flammen trübten seinen Blick. Ein Trommelfeuer an Sinnesreizen flutete durch sein zentrales Nervensystem. Er schrie! Doch gab es keine Heilung, keine Hoffnung, nur den Schmerz ...
Kurz und bündig „Schmerz“, heißt die 33te Folge der Gabriel Burns Reihe. „Schmerz“ ist aber auch ein gutes Stichwort, denn ein wenig schmerzt die Folge den Hörer auch. Dabei ist die Geschichte gar nicht so übel. Wenn man jedoch die Point Whitmark Folge 25 „Fiebrige Tränen“ bereits kennt, zieht sich diese Folge wie ein Kaugummi, da man das Ende bereits kennt. Natürlich ist so ein Crossover zweier Serien ein spannendes Unternehmen und trotz dem Spannungskiller unterhält auch diese Folge den Hörer knapp mehr als eine Stunde lang. Das liegt vor allem an der hervorragenden Produktion sowie den gewohnt gekonnt agierenden Sprechern. Das Zusammenspiel der drei Radioreporter vom Sender, der heißt wie die Stadt, sowie Bakerman, Larry und Joyce auf der anderen Seite hat natürlich auch was für sich. Doch rein inhaltlich bringt diese Folge aber rein gar nichts. Der Hauptplot gerät immer weiter aus dem Blickfeld und die paar vagen Andeutungen stellen den Fan auch nicht gerade zufrieden.
Das Crossoverexperiment ist damit abgeschlossen und hat sicher einige interessante Seiten gehabt, doch nun sollte es wieder „normal“ weitergehen. Keine Spielereien, keine Monster, wie man sie aus John Sinclair Romanen kennt. Nein! Die nächste Folge sollte wieder zum Kern der Geschichte zurückkehren, um der Serie neues Leben einzuhauchen. Mit Folgen wie „Schmerz“ kommt der Verdacht hoch, dass man die Serie künstlich in die Länge zieht. Das hat man doch gar nicht nötig, schließlich gibt es doch noch sovieles aufzuklären!
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Link: Gabriel Burns
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