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« zurück » Rezensionen » Soundcheck » Various Artists – Infacted 5

Various Artists – Infacted 5


Veröffentlichungstermin: 15.10.2010
Label: Infacted Recordings
Genre: EBM/Industrial
[U] -Wertung:  8 von 10
[MyMisery am 01.11.2010 ]
Leserwertung: 8 aus (2) Stimmen

Da ist er endlich – Der fünfte Teil der Infacted-Compilation kommt nach zwei Jahren Wartezeit in die Läden. Und dabei lässt sich Labelchef Torben Schmidt natürlich nicht lumpen und schickt 16 fulminante Tracks mit vielen Hochkarätern und viel versprechenden Newcomern ins Rennen. Klar, dass es dabei zumeist schwerelektronisch zugeht: Von EBM, Industrial, über Dark Electro, bis hin zu Hellektro – Infacted fährt schwere Geschütze auf.

Die Vorgehensweise bei Remixen, kleinere Acts durch etablierte Remixer verwursten zu lassen, hat dabei durchaus seinen Reiz. Auch, dass bei der Infacted-Reihe stets ein großes Augenmerk auf Exklusivität und interessante Newcomer gelegt wird, geht auf. „Taste“ von Shiv-r dreht Vasi Vallis aka Reaper gehörig durch die Mangel – Gleich zu Anfang eine tolle Überraschung. Danach ist X-RX mit einer guten Version von „Waste“ von Soman dran. Hey was geht ab? Die noch unbekannten ES23 setzen mit „Heaven or Hell“ eine Hammergranate los. Dann folgt das Highlight: „Fire“ von Kombat Unit – dem Side Projekt von Suicide Commando und Noisuf-X – in voller Länge! Menschdefekt lässt ihren Track „Instincts Of Corruption” von FGFC820 durch den Fleischwolf drehen – was auch verdammt cool klingt. Der Faderhead-Remix von XP8 und „Out For Blood“ ist im Anschluss etwas zu beliebig geraten. Future Frenetic können mit „EEEEvil” nicht wirklich überzeugen – zu drucklos plätschert der Song dahin. Binary Park packt dann bei „Worlds Collide” den EBM aus, was so gar nicht verkehrt ist. Ien Oblique und Agrezzior nehmen anschließend mit ihren Songs wieder spürbar mehr Fahrt auf. Mordacious zeigt mit „Execute“ das mit ihnen in Zukunft zu rechnen sein wird. Das zweite große Highlight vollbringen die Österreicher PsioniC mit „Purity of soul”. Geh hearst? Der Track ist der absolute Wahnsinn – psychotisch, treibend und harsch. Bei „Spit in my mouth” von Syncrotek platzt der Industrial-Knoten: Guter Sound, wenn auch nicht spektakulär. Highlight Nummer drei: Der Freakangel Remix von „Lost Signal” von Detroit Diesel. Dieser Act legt die Meßlatte in Sachen Hellektro noch ein Stück höher, sehr zu empfehlen. Der Beitrag von Reaxion Guerrilla bringt den zweiten Auftritt von Suicide Commando. Hier gibt sich Johan van Roy höchstpersönlich die Ehre. So, Mesmer's Eyes und der Soman-Remix von „Where I stand“ ist als Abschluss zwar etwas langweilig, trübt aber den Gesamteindruck der Platte mitnichten.

Und der ist fast durchweg positiv: Starke Tracks, eine gute Zusammenstellung und viele neue Namen auf der „To check“-List. Was bleibt zu sagen? Ähh, keine Zeit muss jetzt nach Detroit Diesel und PsioniC googeln.


Tracklist:


01 Shiv-r - Taste (Reaper Remix) 04:18
02 Soman - Waste (X-RX Remix) 05:04
03 ES23 - Heaven or Hell 04:41
04 Kombat Unit - Fire 04:49
05 Menschdefekt - Instincts Of Corruption (FGFC820 Remix 06:26
06 XP8 - Out For Blood (Faderhead Remix) 03:56
07 Future Frenetic -EEEEvil 04:42
08 Binary Park - Worlds Collide 04:15
09 Ien Oblique - Slaves of Pleasure (Kamikaze Remix) 05:18
10 Agrezzior - Fingerprint (Infacted Remix) 04:38
11 Mordacious - Execute 04:50
12 PsioniC - Purity of soul 03:51
13 Syncrotek - Spit in my mouth 04:48
14 Detroit Diesel - Lost Signal (Freakangel Remix) 04:33
15 Reaxion Guerrilla - Psycho Destruxion (feat. Johan van Roy) 04:18
16 Mesmer's Eyes - Where I stand (Soman Remix) 06:17

[U]ser Sammlung






weiterführende Links


Link: Infacted Recordings




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