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« zurück » Rezensionen » Kopfkino » Dorian Hunter - 12 - Das Mädchen In Der Pestgrube

Dorian Hunter - 12 - Das Mädchen In Der Pestgrube


Veröffentlichungstermin: 19.11.2010
Label: Folgenreich
Genre: Horror
[U] -Wertung:  10 von 10
[Markus am 27.11.2010 ]
Leserwertung: 9 aus (4) Stimmen

In Wien hofft Dorian Hunter einen Hinweis zu finden, wie er seinem Erzfeind und "Vater" Asmodi, dem Lord der Schwarzen Familie, zu Leibe rücken kann: Angeblich existiert ein Pfand, das Asmodi vor vielen Jahren in der Obhut der Schwestern Elisabeth und Marie Reichnitz legte. Doch als Hunter in der Wohnung der Schwestern eintrifft, erwartet ihn eine böse Überraschung – und die Erkenntnis, dass Asmodi ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint...

Die neuste Episode der Dorian Hunter Reihe beginnt ein wenig verwirrend. Bis man dann kapiert hat, dass man es mit unterschiedlichen Zeitenebenen zu tun hat, vergehen schon ein paar Minuten. Überhaupt ist Zeit ein nicht ganz unwichtiges Thema dieser Folge. Hat man sich aber darauf eingestellt, kann die Dorian Hunter Show beginnen. Aufgrund des ungewöhnlichen Erzählstiles hebt sich Dorian Hunter auch weiterhin von vergleichbaren Serien ab. Dass die Geschichte durch eine Unterhaltung zwischen Dorian und Helnwein vorangetrieben wird kennen wir zwar schon, aber an dem ganz besonderen Reiz hat diese Konstellation nichts verloren. Nicht minder reizvoll ist der schwarze Humor, der vor allem Dorian Hunters Rolle zufällt. Habe ich mich schon bei der letzten CD köstlich amüsiert, hält auch "Das Mädchen in der Pestgrube" die eine oder andere Dialogzeile bereit, die zum Schmunzeln einlädt.
Die Story ist eigentlich gar nicht so aufregend, doch die Art und Weise, wie sie hier erzählt wird, lässt der Langeweile keinen Platz. Großes Ohrenkino!

Die Sprecherriege bringt erneut Höchstleistungen und die atmosphärische Umsetzung ist großartig.
Dabei verzichtet man auf den Einsatz von Musiktiteln, zumindest weitgehend. Dafür ist die Musik, wenn es denn mal welche gibt, ziemlich dominant. Am deutlichsten wird dies als die Geschichte einen Zeitsprung von 300 Jahren in die Vergangenheit macht.

Die Serie hält ihr hohes Niveau und gibt sich weiterhin keinerlei Blöße.

 







weiterführende Links


Link: Zaubermond
Link: Folgenreich




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