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« zurück » Rezensionen » Soundcheck » Terrolokaust – God Loves The Violence

Terrolokaust – God Loves The Violence


Veröffentlichungstermin: 25.03.2011
Label: Infacted Recordings
Genre: EBM, Electro
[U] -Wertung:  9 von 10
[Markus am 07.04.2011 ]
Leserwertung: 9 aus (3) Stimmen

Einen Preis haben Terrolokaust auf jeden Fall schon mal sicher: Bescheuertester Bandname 2011! Dieser Name kommt mir nur ganz schwer über die Lippen und über die Bedeutung möchte ich nun gar nicht erst rumraten. Dazu gesellt sich ein Image, welches über die Promofotos suggeriert wird, welches auch nicht gerade mein Interesse weckt. Angemalte Gesichter, dazu dieser Bandname und Albumtitel deuten auf ein völlig unspektakuläres Hellectro-Clone Album hin. Doch schon die Vorabsingle belehrte mich da eines Besseren.

Das Album setzt dem Ganzen aber noch mal einen oben drauf. Auch wenn die Verpackung auf nichts Besonderes schließen lässt, pustet dieses Album einen um. Hellectro meets Old School EBM meets Pop! Dazu als Alleinstellungsmerkmal einen Sänger, der sehr variabel seinen Gesangspart interpretiert und sich, rein stimmlich, auch bei einer Rockband gut machen würde. Einige Gesangslinien erinnern mich auch an Rocksongs, wie z.B. bei "Feeding On The Lies". Das bringt so kaum eine andere Band fertig. Doch es ist nicht nur der Gesang, denn das krasse Gegenstück zum eben erwähnten Song stellt der Track "IgnoranZe" dar. Hier kommt man im Großen und Ganzen mit 2 Wörtern aus. Der Clou dabei? Es langweilt zu keiner Sekunde. Mit “The Pain Of Knowing” hat man auch ein etwas beschaulicheres Stück auf Lager, bei dem die gesanglichen Qualitäten besonders zum Tragen kommen. Erhöhter EBM-Anteil wird bei der Single "No Control" hörbar. Als Granate für das nächste DJ-Set bietet sich z.B. die Dampfwalze "Just One Fix" an. Ein ziemliches Brett, ohne Kompromisse.

Terrolokaust haben auf dieses Album wirklich alles gepackt, was es zu einem Hit benötigt. Brachiale Bässe, grandiose Ohrwurmmelodien, peitschende Drums sowie viel Abwechslung. Hier bekommt die Szene doch glatt mal wieder einen Stups. Es geht auch anders als zum x-ten Mal den Combichrist oder ähnlich zu kopieren. Dafür muss man aber nicht unbedingt ins Technolager schauen. "God Loves The Violence" ist der Beweis. Meistens gibt es aber das volle Brett ungefiltert vor den Kopf! Gespickt wird dies aber mit immer schönen Untertönen und klanglichen Reizpunkten. So entdeckt man auch nach mehrmaligem Hören immer wieder etwas Neues.  Ergänzt wird das Album um ein paar Remixe, die mir allerdings nicht zur Rezension vorlagen.
Wenn Terrolokaust dieses Niveau halten, steht diesem Duo eine rosige Zukunft bevor.


Tracklist:


01 I.N.T.R.O.
02 Exposed To The Wrath
03 God Loves The Violence
04 Feeding On The Lies
05 No Control
06 Nihilismo Moral
07 Just One Fix
08 IgnoranZe
09 The Pain Of Knowing
10 Your Fucking Drugs (feat. Betty from CODE NAME)
11 Thirsty
12 La Realidad
13 Evolution Of Tomorrow
14 Primitive Ways
15 Nihilismo Moral (NACHTMAHR Remix)
16 No Control (GRENDEL Remix)
17 Thirsty (REAPER Remix)
18 Your Fucking Drugs (DETROIT DIESEL Remix)

[U]ser Sammlung






weiterführende Links


Webseite: Terrolokaust
Webseite: Infacted




Kommentare Kommentare (1)


 

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Never trust a junkie...

Just one Fix: Ministry Cover, einfach saucool! :) = Normaler Smile

Kommentar melden | 07.04.2011 - 19:48:16

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