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« zurück » Rezensionen » Soundcheck » Virtual Victim - Transmission

Virtual Victim - Transmission


Veröffentlichungstermin: 24.02.2007
Label: Rupal Records
Genre:
[U] -Wertung:  8 von 10
[MyMisery am 24.02.2007 ]
Leserwertung: 0 aus (0) Stimmen

Nach dem bereits beachtlichen ersten Lebenszeichen der „Opfer E.P.“ mit dem genialen Track „Clinical White Rooms“, meldet sich Chris aka Virtual Victim mit seinem Debütalbum „Transmission“ zurück. „Übermitteln“ will uns der Gewinner des allseits bekannten Newcomerwettbewerbs „Battle Of The Bands“ (des Sonic Seducer Mags im Jahre 2005), erneut soliden und clubtauglichen Dark Electro.

Schwerpunkte werden bei Melodie und der Tanzbarkeit gesetzt. Harte Beats und verzerrter Gesang bilden die Gegenpole zu den sehr tiefgehenden und meist melancholischen Texten des Güterslohers. „Last Journey“ beginnt recht melodisch, wirkt aber gleichzeitig auch bedrohlich und wütend. „Away“ ist darauf sehr melancholisch und nachdenklich. Trotzdem bleibt die Percussion deutlich hart und die gesanglichen Schreie zeugen von seelischer Verzweiflung. „Last Goodbye“ setzt dieses Konzept fort, wobei man nun wieder schneller wird. Ein Highlight wird mit „Save me from Darkness“ gesetzt. Dieser sehr melodische, eingängige und traurige Song wurde als Duett mit einer Frauenstimme konzipiert. In der zweiten Version „Save me from Darkness (R.I.P.), die sich ebenfalls auf dem Silberling befindet, wird der Text allein von der Frauenstimme intoniert.

Ein weiterer eher nachdenklicher Track ist „Fragment“. Mit „Schicksal“ folgt nun der erste vorprogrammierte Clubkracher des Albums. Schnell, hart und mit eindringlichem Text wird hier in die Gehörgänge gehämmert. Eine gewisse Nähe (inhaltlich und musikalisch) zu dem Song „Sternentanz“ von Painbastard lässt sich hierbei nicht bestreiten. Weiterer Stoff für die Tanztempel dürfte sich mit Songs wie „Wake up“, „Transmission“ und dem brachialen „Killing Time“ finden. Insgesamt setzt „Transmission“ den Weg in den Dark Electro Olymp fort, wobei an manchen Stellen eine gewisse Eigenständigkeit noch zu entwickeln wäre. Der Name Painbastard schießt beim Konsum des Albums oftmals in den Kopf. Dennoch dürften Fans von melodischem und doch hartem Dark Electro ihre Freude an dieser „Übermittlung“ haben.


Tracklist:


01 Last Journey (4:31)
02 Away (Album Version) (5:08)
03 Last Goodbye (4:18)
04 Save Me From Darkness (4:26)
05 Schicksal (6:32)
06 Fragment (3:12)
07 Wake Up (4:57)
08 Transmission (4:45)
09 Killing Time (5:14)
10 Single Recall (5:09)
11 Save Me From Darkness (R.I.P.) (4:42)

[U]ser Sammlung






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