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« zurück » Rezensionen » Soundcheck » Wumpscut – Schädling

Wumpscut – Schädling


Veröffentlichungstermin: 21.03.2008
Label: Beton Kopf Media
Genre: Electro
[U] -Wertung:  3 von 10
[MyMisery am 15.03.2008 ]
Leserwertung: 7 aus (3) Stimmen

Ja genau, da war doch was…Rudy Ratzinger aka Wumpscut fehlte doch noch zum Jahresbeginn, oder? Jetzt gibt es endlich den jährlichen neuen Output, diesmal mit dem Namen „Schädling“. Schaden verursacht die neue CD allemal, stellt sie doch einen weiteren Tiefpunkt in der Discographie des Projekts dar.

Jahr ein, Jahr aus…the same procedure as every year. Eine Veröffentlichung aus dem Hause Wumpscut jagt die nächste. Eine wird härter, brutaler, böser, harscher usw. als die nächste angekündigt und schafft es im Endeffekt nicht diese Versprechen zu erfüllen, geschweige denn aus dem Electro - Mittelmaß heraus zu reichen. Darüber hinaus jagt eine Sonderedition in der „Schlagmichtot-Super Special Blut, Fleisch irgendwas“ – Box die nächste. So zeichnet sich das aktuelle Bild des Trademarks „Wumpscut“. Jetzt folgt also „Schädling“, der sich als „typisches“ Album der letzten Jahre betiteln lässt. Viel Durchzug und Mittelmaß trifft wieder auf ein zwei gute Nummern. Selbige lassen sich mit „Rusty Nails from Hell“ und „In Hell“ festmachen. Bedingt gut ist ebenso „Schäbiger Lump“, obwohl das Freisler Sample auf Dauer ziemlich nervt. Der Rest bleibt kaum im Gedächtnis, läuft mal etwas minimalistischer („Spuuk (Now Is Over)“, „Break the Seal“), mal tanzbarer („Rifki“) und mal einfach nur schräg („Voodoo Void“, „Nest“, „Enemy“) ab. Insgesamt zeigt sich, dass zuviel Quantität halt einfach nicht auch zwangsweise zu mehr Qualität führt. Mehr ist an dieser Stelle eigentlich nicht zu sagen.

Es ist Zeit, die Lorbeeren vergangener Tage auch mal beiseite zu legen. Nein Herr Ratzinger, „Schädling“ ist mit Sicherheit nicht der wichtigste Release 2008. Für Fans alter Tage ist die CD eigentlich nicht, und für Fans guter elektronischer Musik im Allgemeinen eigentlich auch nicht zu empfehlen. Beim Vorgänger war die Punktvergabe noch von den eben erwähnten Lorbeeren geprägt, diesmal nicht mehr.


Tracklist:

01 RUSTY NAILS FROM HELL
02 SCHÄBIGER LUMP
03 OH HOW IT FEELS
04 FORETOLD
05 BREAK THE SEAL
06 RIFKI
07 ENEMY
08 HARD TO BEAR
09 SPUUK (NOW IS OVER)
10 MOLOCH
11 VOODOO VOID
12 NEST






weiterführende Links


Link: Wumpscut
Link: Beton Kopf Media




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