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Pfingstzeit in Sachsen – es strömten wieder rund 20.000 Anhänger der skurrilen Subkultur in meine Heimatstadt Leipzig und feierten mit Gleichgesinnten das 21. Wave-Gotik-Treffen.
Auf Europas größtem Festival der schwarzen Szene war aus verschiedenen Ländern Europas und auch aus aller Welt wie Japan, Australien, Argentinien und Mexiko, alles dabei, wie Darkwaver, EBMler, Steam Punker, Rockabella, Cyber Goth und viele mehr. Auf dem Messegelände, aber auch in der Innenstadt stolzierten aufgestylte Typen und schwarze Prinzessinnen umher.
Auch dieses Jahr war das Programm wieder sehr vielseitig. Musikalisch waren es Auftritte von mehr als 200 Künstlern an zahlreichen Veranstaltungsorten (zur Freude vieler dieses Jahr wieder mit dabei der Kohlrabizirkus), aber auch klassische Musik stand auf dem Programm. Am Samstagabend trat die weltberühmte Belcanto-Sängerin Montserrat Caballé in der Leipziger Oper auf.
Es gab aber auch viele diverse Lesungen und Ausstellungen, auch Mittelaltermärkte auf dem Dach der Moritzbastei und auf dem “Heidnische Dorf” am Torhaus Dölitz. Beide waren täglich ab 11 Uhr geöffnet.
Bei sommerlichen Temperaturen bis zu 25 °C war das [U]-Team mit Betty & Kaschy  wieder live vor Ort und hat die schönsten und ausgefallensten Outfits, aber auch einige der mehr als 200 Bands und Künstler fotografiert.
Am Donnerstag, einem schönen sonnigen Tag, fuhren wir mit unseren Freunden Bo & Alena in Richtung Leipzig, legten ein paar Kaffeepausen ein und kamen gegen 17 Uhr in Leipzig an. Zuerst holten wir den Schlüssel zu unserer Wohnung ab, welche wir wieder mit unseren guten Freunden Jan & Annie teilten, und beluden nach dem Einkauf unseren Kühlschrank für die nächsten 5 Tage.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Gabi, die es wieder möglich gemacht hat, dass wir auch in diesem Jahr in einer schönen Wohnung untergekommen sind!
Nun hieß es schnell das Bändchen am Eingang der Agra abzuholen und anschließend zum Bayrischen Bahnhof zum Essen zu fahren, was schon eine richtige Tradition hat. Nach dem Essen ging es weiter in die Karli ins Barfly einer netten Cocktailbar, wo wir noch mit guten Freunden feierten…
Heute mussten wir am Pressebüro den Fotopass abholen. Da merkte man wieder, dass alles sehr gut organisiert war und problemlos ablief.

Ein kleiner Spaziergang durch die Stadt Leipzig führte uns dann in die Sixtina Absintherie, wo wir einen leckeren Absinth zu uns nahmen und anschließend im schönen Innenhof sehr unterschiedliche Leute trafen und gegen 17 Uhr das Konzert der Band Eycromon live erleben konnten.

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Eycromon – eine Vereinigung von Gegensätzen.
Die Anfang 2009 gegründete Augsburger Band verbindet Elemente aus Synth-Pop, Wave und Electro auf der Basis klassisch komponierter Musikstücke mit ausdrucksvollen Melodien und expressionistischen Texten.
Dabei ist das Projekt um klassisch ausgebildete Sängerin Mandra Gore und Komponist und Keyboarder Bergerac stark geprägt von der Wave-Bewegung der 80er Jahre. Themen wie Melancholie, Weltschmerz, Endzeit, Wahnsinn und Zerfall bestimmen Text und Komposition – dennoch präsentieren sich Eycromon in avantgardistischem, frischem Gewand und überzeugen vor allem live mit Authentizität und Ausdrucksfülle.
Im November 2011 erschien ihr erstes offizielles Album “Awake from the Sleepers” bei Danse Macabre Records – zeitgleich waren sie auch auf Deutschlandtour.

Gegen 19 Uhr fanden wir uns in der Moritzbastei ein, da 19.40 toxic•N•blue aus Hamburg/Berlin spielten.
Leider war der Raum nur halb gefüllt. Wir bekamen guten Sound und Rhythmus um die Ohren. Auch ein Emulator II war auf der Bühne, welcher einer der erfolgreichsten Klangerzeuger der 1980er Jahre war, wie ihn auch schon Depeche Mode benutzten.
toxic•N•blue wollen das Rad der Musik sicherlich nicht neu erfinden. Vielmehr geht es den Jungs von toxic•N•blue darum, Spaß an der Musik zu haben und das Vergangene mit dem Gegenwärtigen musikalisch raffiniert zu verknüpfen. So bedienen sie sich – neben neuzeitlichen Sounds – auch etwa druckvoller analoger Bässe, metallischer Percussions, eigener Samples und experimenteller Sequenzen. Eingängige und ohrwurmträchtige Melodien runden das Erscheinungsbild der Musik von toxic•N•blue harmonisch ab.

Setlist:
Carmentes
Between the Lines
Don’t Punish yourself
Borderline
Wanted
Cameras in Operation
Fly tonight/NLMDA
Ship of martyrs
Der Weg
Into my Memory
Z: Toxic-N-Blue

Unter dem Aspekt, seinen Vorbildern nachzueifern und dem Interesse an der elektronischen Musik etwas mehr nachzugehen als diese nur zu konsumieren, gründeten 1993 Mario Tews und Riccardo Schult die Band Final Selection. Erste Songgerüste wurden mit damals noch sehr bescheidenen Mitteln produziert und in Form von Tapes unter die Leute gebracht. Was anfänglich als Dark Electro Formation im Stile der damals schwer angesagten Project Pitchfork oder Eternal Afflict begann, entwickelte sich immer weiter, die Songs wurden strukturierter. Das war auch der Zeitpunkt, an dem man die stimmlichen Qualitäten von Riccardo entdeckte, Final Selection wurde Electro-Pop. 1999 gab es dann für Final Selection den ersten wichtigen überregionalen Auftritt im Rahmen des Wave Gotik Treffens in Leipzig. Seit 2011 wird nun auch wieder an neuem Material für ein neues Album gearbeitet.
20:40 kamen Final Selection auf die Bühne. Auf diese Band freuten wir uns ganz besonders, da wir zwar schon einige ihrer CDs in unserem Besitz zu wissen pflegen, sie allerdings noch nie live erleben konnten.
U.a. wurden melodisch sehr schöne Synthpop-Balladen gespielt, aber auch durch den Einsatz vom Schlagzeug und lebendigem Elektro kommt eine gute Dynamik zustande, welche auch beim Publikum sehr gut ankam. Die Band hat echtes Potenzial und der Sänger eine sehr gute Stimme.

Setlist:
The Tempest
Secret Game
Two Islands
Lifeliner
Dream Word
Salvation
Static City
My Life
Mystify

Nun wollten wir schnellstens in  die Agra-Halle um Project Pitchfork zu sehen. Als wir am Agra Gelände ankamen sahen wir schon, dass wir keine Chance hatten, überhaupt rechtzeitig auf das Gelände der Agra zu kommen… Ich hätte jedenfalls die Schlange mit einer Länge von ca. 200 Metern nicht in der halben Stunde, die wir noch Zeit hatten, geschafft, um dann bei Project Pitchfork zu fotografieren. So entschlossen wir uns, ins Werk II zu Haujobb zu fahren, welche 23:00 spielen sollten.

Im Werk II angekommen, war es dort recht relaxed.

Haujobb wurde 1993 gegründet und bestand ursprünglich aus drei Personen: Dejan Samardzik (Sound, Programming), Björn Jünemann (Sampler, Programming, Konzept) und Daniel Myer (Gesang, Sound, Programming).
Das Debütalbum war “Homes & Gardens”. Seit 1995 ist Haujobb nur noch ein Duo, bestehend aus Samardzik und Myer, nachdem Jünemann mit seinem Bruder Sven ein Soloprojekt gestartet hatte (heute Standeg). Haujobb veröffentlichte seitdem die Alben “Freeze Frame Reality “(dieses noch mit Björn Jünemann und Sven Jünemann an der Gitarre), “Solutions for a Small Planet”, “Matrix”, “Ninetynine”, “Polarity” und “Vertical Theory”.
In der Anfangszeit wurden Haujobb aufgrund ihrer komplexen Soundstrukturen mit Skinny Puppy verglichen. Diesen Status hatten sie aber schon mit ihrem zweiten Album “Freeze Frame Reality”, spätestens aber mit ihrem dritten Album “Solutions for a Small Planet” hinter sich gelassen. Der Bandname Haujobb basiert auf einer falschen Übersetzung des Wortes Skinjob aus dem Film “Blade Runner”. “Skinjob” (“Hautjob”) ist dort ein abwertender Begriff für einen “Replikanten” (künstlichen Menschen).
Am 19. Juli 2008 spielten Haujobb das vorerst letzte Konzert auf dem Amphi-Festival in Köln.
Die EP “Dead Market” wurde am 17. Juni 2011 veröffentlicht. Diese umfasst das gleichnamige Stück “Dead Market” in der Originalversion sowie einigen Remixversionen, erstellt u.a. von Interpreten wie The Horrorist und Absolute Body Control. Des Weiteren beinhaltet die EP das Stück “Letting the Demons Sleep (Nightmare)”.
Das aktuelle Haujobb-Album “New World March” wurde am 11. November 2011 veröffentlicht. Für die erste Singleauskopplung “Dead Market” wurde im März 2011 ein Musikvideo – das erste in der Geschichte des Projekts – unter der Regie von Boris May von Klangstabil produziert.

Gegen 23:00 hatte sich die Halle dann doch recht gut zu Haujobb gefüllt.
Links und rechts waren große Blöcke aus Monitoren aufgebaut, auf denen am Anfang die Buchstaben der Band, Grafiken und Videos abliefen.
Die Leute machten Party und man bekam Beats, wie man sie von der Band gewohnt ist, um die Ohren.

Als wir das Cinestar gegen 12 Uhr zu viert betraten, meinte die nette Dame am Eingang, ob wir die 5 von Christian sind! Nun, einer von uns schien einen Schatten bei sich zu tragen, aber wir bejaten das Ganze brav und durften als die 5 von Christian schon mal das  Kino 3 betreten, in welchem Christian von Aster nun gleich lesen sollte.
Es war wieder eine von vielen köstlichen Stunden, die wir mit Christian verbrachten.
Eine Begeisterungswelle ging bei den asterschen WGT Geschichten durch den Saal wie z.B. bei “Dunkelblau” oder “Der lange Weg zum Übergoth”, wo die Gothstapo und die schwarze Stasi ihr Unwesen trieben. Herr von Aster spielte wie immer mit den Worten und brachte echte Lachtränen beim Publikum zum Vorschein. Die Mimik, die Betonung und die Stimme, einfach einzigartig! Es war uns eine Ehre, bei der Lesung wieder dabei gewesen zu sein und nun wissen auch wir, wie man sich zum 110prozentigen Übergoten entwickeln könnte… denn manchmal ist schwarz nicht dunkel genug…

14 Uhr waren wir auf dem Agra-Gelände am Brunnen beim Fantreffen von Lost Area mit der Band verabredet und hielten einen netten Plausch mit einigen Bandmitgliedern.

An diesem Abend waren wir nur im Felsenkeller – der wieder eine tolle Atmosphäre geliefert hat – und konnten den ganzen Abend ohne in eine andere Location fahren zu müssen hier genießen.

Oniric ist ein italienisches Duett, welches 2005 von Carlo De Filippo (Keyboards, Synths, Piano) und GianVigo (Gesang, Gitarre, Drums, Bass) gegründet wurde.
Gastmusiker sind: Simona Giusti – Gesang, akustische Gitarre, Synthesizer, Tamburim Corrado, Ciervo – Geige, Percussion, Alessio Di Rubbo – Bass. Sie machen Musik, die ich spontan eher Frankreich zugeordnet hätte. “Cabaret Syndrome” heißt das erste Album des Duos, welches den Hörer mitnimmt auf eine musikalische Zeitreise in die 20er Jahre, in denen Chansons in Verbindung mit Kabarett ihre Blütezeit hatten. Und so ist man bei den ersten Tönen dieses Albums entrückt auf einen nostalgischen Rummelplatz. Ein kleines Mädchen fährt auf einem Kettenkarussell und Akkordeon-Walzerklänge begleiten diese Szenerie…Gegen 17:30 durften wir den Songs von Oniric in ihrem 1 stündigem Set lauschen. Die Band wurde mit einem kräftigen Applaus verabschiedet.

Setlist:
Intro
Un gris bord
The Echos of the Sky
Space Farewell
Blessing
Leather Fire
Beyond the others
Stanley Kubrik + (Leitmotiv Zarathustra)
L´autre
12 Lune
Ophelia´s Portrait
Sinusoidali Sensazioni
The Rest will Flow

Jännerwein entstanden im Jahr 2007 in Salzburg durch den Beitritt von Benjamin Sperling und Peter Feldl zu dem Ambientprojekt Neuland von Gründer Max KTG. Wenige Monate nach Entstehung des Projekts veröffentlichte die Band ihr erstes Album “Abendläuten”. Der erste öffentliche Auftritt erfolgte im Salzburger Cave Club am 11. April 2008.
Einen großen Popularitätsschub erfuhr die Gruppe durch die Einladung zum 18. WGT 2009. Für den dortigen Auftritt wurde die Besetzung durch den Schlagzeuger Beat Lenk sowie durch den Violinisten der alpinfolkloristischen Band Sturmpercht verstärkt. Lenk wurde in Folge zum vierten Mitglied von Jännerwein. Mit seinem Beitritt begann verstärkt die Arbeit am zweiten Album “Nach der Sehnsucht”, der die Gruppe die kommenden beiden Jahre widmete. Es folgten Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum. Im Herbst 2011 gesellte sich der unter dem Bandnamen Vurgart aktive Matthias Krause zu der Band. Nach einem Auftritt als Vorband zu der als Wegbereiter geltenden Band Death in June im Dezember 2011 in Dresden nahm die Gruppe 2012 erneut am Wave-Gotik-Treffen teil.
Gegen 18:40 betraten die Jungs von Jännerwein die Bühne. Sie spielten feinsten akustischen Neofolk. Gitarre und Trommeln wurden durch ein wunderschönes Violinenspiel ergänzt. Auch ein Dudelsack kam zum Einsatz. Sie sangen fast ausschließlich deutsche Texte, ein Konzert vom Feinsten.

Setlist:
Kämpfe
Sturm
Ehre
Durch jede Stunde
Blühen & Vergehn
Klage
Abendgebet
Wehmut
Mistral
Quell
Prime of youth

Die italienische Band Ordo Equitum Solis wurde 1988 gegründet. Ihre Musik wird als Darkfolk bezeichnet und besonders die ersten Alben entfalten eine düster-dämonisch-rituelle Stimmung. Leider trennte sich die Band 2001. 2010 beschließen Leithana & Deraclamo OES wieder aufleben zu lassen.

An diesem Abend bezauberten uns ab 20:00 Ordo Equitum Solis mit Elektronik gemischt mit Gitarren, melancholischen Melodien und kraftvollem Gesang.

Setlist:
Utopia
The blood tomorrow
Solem Exspectans
Into this funny play
Playing with the Fire
The Cursed sings its
This is the way
Empty Space
Tomorrow Cries
Erica

Zugabe:
Our Lady of the wild flowers
Oblivion
The Last Hopes in me

Ordo Rosarius Equilibrio entstiegen der Asche von Archon Satani im Mai 1993, als Gründer Tomas Petterson das Verlangen verspürte, seine verbleibende Kreativität in seine ästhetische Seelenverwandtschaft zur Balance zu projizieren – Licht und Dunkel, Leben und Tod, männlich und weiblich – um Gleichgewicht zu erzeugen und die Perfektion der Rose zu transzendieren.
Begleitet vom Klang akustischer Gitarren, elektronischer Beats, verstörender Klangflächen, Streichern und Pianos entstehen Songs an der Grenze zum intellektuell Verführerischen und moralisch Verwerflichen – Gospels am Rande des mutmaßlich Gefeierten und des bald schon Verdammten.
Oft als Apocalpyptic Pop bezeichnet, verändert sich die Musik der Gruppe über die Jahre ständig und verbindet sich zu der Essenz dessen, was Ordo Rosarius Equilibrio wirklich ist. Komme, nimm teil und habe Teil an den Orgien aus Rosen und Equilibrium. Zu zweit ist man ein Paar, zu dritt eine Orgie und vier Hände befriedigen besser als zwei.

Der Felsenkeller füllte sich nun noch mehr und ca. 21:30 spielten Ordo Rosarius Equilibrio eine gute Stunde. Das stimmungsvolle Licht (für unsere Fotografin leider ein wenig zu dunkel) die atmosphärischen Klänge und die kraftvolle Stimme von Tomas zogen uns in den seinen Bann. Mit den letzten Tönen von “A Song 4 Hate & Devotion” entließen Ordo Rosarius Equilibrio die Gäste des Felsenkellers in das letzte Set des Abends. Auch wenn die Gäste lauthals mit kräftigem Applaus eine Zugabe forderten, wurde diese leider nicht gebracht.

Setlist:
Do Angels never cry, and Heaven never fall
[Mercury Rising] Seduced by the…
Which word confines the truth
Reaping the Fallen
Remember Depravity and the Orgies of Rome
Nature seeking Equilibrium – War
I glorify myself, the perplexity of Hybris
Hell is where the heart is
Who is born to rule the World
A world not so beautiful
In high heels though nights of broken glass
Imbecile, my idiot lover
Three is an orgy, four is forever
A Song 4 Hate & Devotion

Folk, Klassik, Liedermacher und Mittelalter verbunden mit experimentellen, elektronischen Klängen! Hekate ist hybride Musik: die Verbindung von historischen und modernen Stilelementen hin zu einem facettenreichen Musikstil!
Die Band wurde 1993 gegründet und hat seither 7 Alben produziert. Die Auseinandersetzung mit alten Mythen, Sagen und Legenden hat Hekate sich zu eigen gemacht und lässt die Verwurzelung und kulturellen Background der Band erkennen. Archaisch anmutende Rhythmen, tranceartige und rituelle Elemente unterstreichen dabei den spirituellen Charakter der Musik und die Intention, die verborgenen Wünsche, Sehnsüchte und Träume der Hörer aufzugreifen.
Das Gesamtkonzept der Band lässt sich insbesondere live erleben und verstehen. Die Musik lebt von einer reichen Instrumentenauswahl, dem wechselseitigen Gesang von Axel Menz und Susanne Grosche und das gemeinsame Verständnis und enge Zusammenspiel der fünf Musiker.
Letztlich steht der Name Hekate, der Göttin der Unterwelt, Pate für die Intention der Musiker: das Mystische, Geheimnisvolle auf kraftvolle Weise umzusetzen.

Um ca. 22:50 kamen Hekate unter kräftigem Applaus auf die Bühne und feierten mit dem Publikum ihr 20jähriges Jubiläum. Die Stimmung der Band war sehr ausgelassen und sie freuten sich, hier beim 21. WGT sein zu dürfen. Sie verwendeten viele mittelalterliche Instrumente. Bei den atmosphärischen Klängen und Rhythmen konnte man sich in der Musik verlieren. Eine Zugabe wurde natürlich auch gefordert, welche Hekate auch ausgiebig brachte.

Setlist:
Der Nibelungen Not
Dos Kelbl
Fatherland
To break a heart
Montségur
Die dunkle Wolke
Seelenreise
Danse de l´obscurité
Tempeltanz
Opportunity of time
Morituri te salutant

Zugabe:
In Slaughter Natives Song
Hekate: Barbarossa
Andrea: Aghast
Andrea: Nebelhexe
Chorea Minor: Endless Live
Hekate: Die Sonne im Geiste
Hekate: Tannkönig
House of God
Die Gedanken sind frei

Erwähnt werden sollte auch, dass die Security im Felsenkeller sehr freundlich war.

Leider wurde der Abend für unsere Fotografin sehr unschön beendet, nachdem sie ihr Handy im Taxi verloren hatte, ohne zu wissen, welches Taxiunternehmen es war. Also allen sei gesagt, immer auf das Taxi schauen bevor man einsteigt und sich zumindest Name und Nummer aufschreiben oder merken! Aber am nächsten Tag gegen Mittag meldete sich der ehrliche Taxifahrer auf dem Handy welches am meisten angerufen hatte und wir bekamen das Handy wieder! Auch dem ehrlichen Gast sei Dank, der es dem Taxifahrer überreicht hatte.

An diesem Sonntag hielten wir uns vorwiegend auf dem Agra-Gelände auf, besuchten die Verkaufsstände unter anderem auch 2 gute Bekannte wie Denise von Puderblond http://www.puderblond.com, welche ihre wunderbaren Arbeiten zeigte.

Gegen 17:30 kam die Fotokünstlerin Annie Bertram an den U-Books Stand zur Autogrammstunde, wo man den einzigartigen Bildband “Wahre Märchen” der beeindruckenden Fotokünstlerin auf http://www.ubooksshop.de wieder bestellen kann. Erscheinungsdatum voraussichtlich Oktober 2012!
Mit ihren Bildern setzt sie nicht nur zahlreiche Bands in Szene, sondern auch sagenumwobene Märchen. Mit ihrem einzigartigen Stil fängt sie die Märchen auf eine ganz spezielle Weise ein…
Unterstützt wurde Annie Bertram von namhaften Autoren, die den Bildern exklusive Geschichten gaben. Darunter finden sich unter anderem Dirk Bernemann und Jeanine Krock! Diese Märchensammlung ist ein ganz besonderes Buch für Liebhaber wunderschöner Fotokunst und extravaganter Märchen.

Folgende Märchen finden sich in dem Buch:
• Dornröschen (Dirk Bernemann)
• Die kleine Meerjungfrau (Jeanine Krock)
• Rotkäppchen (Nicolaus Equiamicus)
• Hänsel und Gretel (Dirk Bernemann)
• Die roten Schuhe (Andreas Kurz)
• Rapunzel (Jeanine Krock)
• König Drosselbart (Marion Altwegg)
• Der Schneekönig (Jana Krivanek)
• Der Vogel und die Prinzessin (Yasha Young)
• Das Mädchen mit dem Schwefelholz (Christian von Aster)

Anschließend bzw. zur Autogrammstunde von Annie Bertram kam noch Dr. Mark Benecke, der deutscher Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie, der soeben eine Lesung im Centraltheater gehalten hat, dazu. Auch gesellte sich noch Alexx von Eisbrecher mit in die Runde.

Auch die Floristin Simone Baum von Tacca – Black Art Floristik war mit einigen schönen Werken dabei. Ihr findet sie unter http://www.gothicfloristik.de.

Nun ging es aber schnell mit dem Taxi Richtung Volkspalast, damit wir die Konzerte dort nicht verpassten!

Zuerst begannen 18:30 Ain Soph in der Kuppelhalle des Volkspalasts.

Anschließend ging es in die benachbarte Volkspalast Kantine wo gegen 19:30 Gnomonclast ihre Musik zum Besten gaben.

Setlist:
LV
Lambs
Florida
St. John Parlabane
We are the first
Paths of Eden

Hauptgrund für uns, in der Kuppelhalle des Volkspalasts heute Abend zu sein, waren Derniere Volonté.
Dernière Volonté (“Der letzte Wille”) ist die Military-Pop-Band des französischen Musikers Geoffroy D. (bei Live-Auftritten in der Regel mit Trommler-Unterstützung).
Die Band begann 1998 mit der 2xMC Veröffentlichung “Obeir Et Mourir” und war eindeutig dem Bereich des Dark Ambient / Dark Industrial zuzuordnen. Dunkle, experimentelle Klangcollagen durchsetzt mit diversen Samples bestimmten den Sound der Gruppe.
Das Cover ihrer zweiten Single “Commandements” zierte eine stählerne Faust, in welcher Kritiker das Zeichen der im 2. Weltkrieg in Frankreich stationierten SS-Division “Götz von Berlichingen” zu erkennen glaubten. Thematisch beschäftigte sich die Band in ihren Anfangstagen u.a. mit Vichy-Frankreich, der Kollaboration, der Resistance und Frankreich in der Zeit des Weltbürgerkrieges von 1914 bis 1945.
Später entschuldigte / distanzierte sich Geoffroy D. auf dem mittlerweile nicht mehr zu erreichenden Internetportal “Neo-Form.de” in drastischen Worten von der missverständlichen Verwendung des Symbols sowie seinem Beitrag zu einem italienisch-rumänischen Sampler namens “Codreanu: Eine Erinnerung An Den Kampf”. Diese 2CD war Corneliu Codreanu (1899 – 1938), dem einstigen Führer der Eisernen Garde in Rumänien, gewidmet.
Auf den letzen Veröffentlichungen wurde Musik von Geoffroy D. zunehmend poppiger und sehr tanzbar, beispielhaft steht dafür ihre noch immer aktuelle Veröffentlichung aus dem Jahre 2006: “Devant Le Miroir” (“Vor dem Spiegel”).

Gegen 20:30 ging es bei Derniere Volonté mit Getrommel los und das Publikum wurde mit einem klasse tanzbaren Auftritt belohnt.

Nun ging es schnell in die Agra, um nicht die letzten beiden Konzerte an diesem Abend zu verpassen.

Mono Inc. wurde im Jahr 2000 von Martin Engler, Carl Fornia und Miky Mono gegründet. Diese drei spielten bereits vorher in der Band Wild Thing (bis 1997) und unter dem Namen Mono 69 (1998 bis 2000) zusammen. Anfang 2003 komplettierte Bassist Manuel Antoni die Besetzung. 2006 trennte sich die Band von ihrem Sänger Miky Mono und machte Drummer, Hauptsongschreiber und Mastermind Martin Engler zum neuen Frontmann. Den durch den Besetzungswechsel frei gewordenen Platz übernahm Schlagzeugerin Katha Mia. Am 18. März 2011 erschien das fünfte Album “Viva Hades”, welches neben der normalen Ausgabe erstmals auch in einer limitierten Version von 2000 Stück mit einer DVD zu haben ist. Das Album erreichte mit Platz 50 als erste Veröffentlichung die deutschen Albumcharts. Es folgt eine weitere Tour, die vom 1. April mit einer Pause bis zum 5. November dauert und auch Auftritte in Österreich und in der Schweiz beinhaltet. Zur bereits am 4. März erschienenen Single “Symphony Of Pain” wurde das aufwendigste Musikvideo der Bandgeschichte gedreht.

Gegen 21:30 Uhr kam der Frontmann von Mono Inc. in Uniform auf die Bühne und legte gleich richtig los.

Adrian Hates war vor 1989 einige Zeit als Gitarrist in einigen Schülerbands, die ihm jedoch nicht geeignet schienen, um seine musikalischen und textlichen Ideen zu verwirklichen. Im Jahr 1989 schrieb er das Gitarrenstück “Tagebuch der Träume”, das ihm schließlich die Inspiration für den Bandnamen Diary of Dreams brachte. Auf der Suche nach weiteren Musikern, die seine Ideen teilten, fand er nur den Gitarristen Alistair Kane, mit dem er 1989 Diary of Dreams gründete. Die ersten vier 1990 aufgenommenen Demostücke wurden nie veröffentlicht, da Adrian sie für zu schlecht hielt.
1994 wurde schließlich das Debütalbum “Cholymelan” auf Dion Fortune Records, dem Label von Garden of Delight, bei denen Adrian Hates seit 1992 Bass spielte, veröffentlicht. Inspiriert von Dion Fortune gründete Adrian Hates sein eigenes Label Accession Records, auf dem alle späteren Veröffentlichungen erschienen.
Für die Aufnahmen von “Psychoma?” 1998 wurde Diary of Dreams um Christian Berghoff (Gitarre) und [Os]mium (Keyboard) erweitert. Der Sound wurde deutlich elektronischer und tanzbarer, blieb aber immer noch sehr melancholisch. 1999 wurde das Debütalbum “Cholymelan” wiederveröffentlicht und die Compilation “Moments of Bloom” mit Remixen veröffentlicht. Christian Berghoff verließ Diary of Dreams, um ein Jahr in London zu leben. Nach seiner Rückkehr war er nur noch für Accession Records tätig. Als Ersatz kam Torben Wendt (Keyboard und Gesang), Sänger und Mastermind von Diorama, und ergänzte Adrian Hates insbesondere beim Gesang.
2001 stieg Alistair Kane aus und wurde ersetzt von Lil’K, die wiederum ein Jahr später von Gaun:A ersetzt wurde. Außerdem kam mit Ray:X der erste Schlagzeuger der Bandgeschichte, der Diary of Dreams jedoch 2004 verließ und Keyboarder von Psyche wurde. Als Ersatz kam 2004 D.N.S. (Suicide Commando, Tactical Sekt, Feindflug, Davantage). Außerdem verließ [Os]mium Diary of Dreams aus beruflichen Gründen und wurde von Kean Sanders ersetzt, der sich jetzt mit Torben Wendt abwechselt.
Die Aufnahmen zu “Nigredo” 2004 waren etwas Besonderes in der Geschichte von Diary of Dreams, da Gaun:A als erstes Diary of Dreams-Mitglied mit Adrian Hates gemeinsam ins Studio ging. Außerdem ist Gaun:A auf den Promobildern zur “Nigredo” zu sehen. Auch bei den Aufnahmen zu “MenschFeind” war Gaun:A mit von der Partie.
Es folgten die EP “MenschFeind”, das Live-Album “Alive” (beide 2005) sowie das Album “Nekrolog 43” (2007). Anfang des Jahres 2009 wurde die neunte CD der Bandgeschichte unter dem Namen “(if)” angekündigt. Sie ist am 13. März 2009 erschienen, es sind vier Bonus-Songs auf einer eigenen CD mit dem Namen “G(if)t” enthalten.
Mit “Ego:X” erschien am 26. August 2011 ein neues Album, das wiederum als Doppel-CD (“X1” und “X2”) in den Handel gelangte, wobei “X2” ebenfalls vier Bonus-Songs enthält. Martin Keßler, bekannt als Synchronstimme von Nicholas Cage und Vin Diesel, übernahm bei sechs Stücken (“Into X”, “Element 1: Zeitgeist”, “Element 2: Illusion”, “Element 3: Stagnation”, “Element 4: Angst”, sowie “Element: 5: Resignation”) eine Sprechrolle. Außerdem sang Adrian Hates in dem Titel “Push Me” zum ersten Mal ein Duett mit der englischen Sängerin Amelia Brightman (Gregorian).

23:00 enterten die Mannen von Diary of Dreams die Bühne. Sie lieferten eine tolle Lichtshow mit Pyrotechnik ab und begeisterten das Publikum. Die Agra-Halle vor voll und die Stimmung unglaublich! Die bekanntesten Songs wie z.B. “The Curse”, “The Wedding”  und auch die Chemikalien “Chemicals” ließ er nicht aus.

Der Taxifahrer, welcher das Handy unserer Fotografin wieder gefunden hatte, holte uns dann von der Agra ab und brachte uns zurück nach Hause. Er bekam natürlich eine kleine Belohnung und wir ein Foto mit ihm.

Heute besuchten wir ca. 13 Uhr den Mittelaltermarkt im Heidnischen Dorf.
14:15 Uhr spielte hier Zackenflanke, die mit ihrem Publikum doch sehr viel Spaß hatten.
Im Heidnischen Dorf gab es bei schönstem Wetter wie jedes Jahr leckeres Essen und u.a. auch Kirschbier, welches wir uns hier schon traditionell genehmigten.
Dann hieß es schnell Richtung Agra-Halle zu verschwinden, da 16:30 Uhr Blitzmaschine auf unserem Programm stand.

Vorher genehmigten wir uns allerdings noch einen Kaffee und bestaunten die Bildergalerie auf der Empore des Agra-Cafés. Hier waren Fotos von 5 Künstlern ausgestellt, wie von der Kunstmalerin Alexandra Sievers, Fotografien von Marcus Rietzsch, von Christine Schuler, Chris Abart und Roman Gilz.

Blitzmaschine – EBM für die Mittelschicht!
Blitzmaschine gründete sich 2009. Nach Fertigstellung der Cover-Single “Liebe auf den ersten Blick” folgt nun das Album “Faustrecht”, welches die klanglichen Vorlieben und Einflüsse der Ex-Finanzhaie widerspiegelt. In 14 Tracks zeigen Blitzmaschine, was sie unter elektronischer Körpermusik verstehen. EBM-Basslines und minimalistische Vocals, aber auch komplexe Arrangements mit Songstruktur finden sich hier. Unaufdringliche Elemente aus anderen Elektro-Formen der Neuzeit gesellen sich dem klassischen Grundsound hinzu, der stets durch analoge Kompressoren gedrückt wird. Alte und neue Elektro-Technik wird eingesetzt, um Dampf und Vorwärtsdruck in den Sequenzerlinien zu erzeugen. Melodische Schönheit wird durch Eingängigkeit ersetzt.
Blitzmaschine steht in den Startlöchern die Tanzböden aufzumischen! … und genau das taten sie in der Agra-Halle ab 16:30 Uhr! Das Publikum war begeistert und feierte mit Blitzmaschine den Beginn des letzten WGT-Abends.

Im November 2005 gründeten Phil J. und Sandor F., beide geboren und aufgewachsen in und um Leipzig, das deutschsprachige Elektro- Projekt Steinkind. Man schloss sich im eigenen Studio ein und schrieb Songs am Fließband. Die Band veröffentlichte in Eigenregie eine Promo-CD, deren Auflage von fünfhundert Stück im Nu vergriffen war.
Das Ausmaß und die Heftigkeit mit der die Szene auf Steinkind reagierte, waren selbst für die ansonsten recht selbstbewussten Macher überraschend. Steinkind kommt mit einer Wucht, mit einer Urgewalt und einer rotzigen Selbstverständlichkeit daher, wie sie sonst nur im harten Rock’n’Roll Sektor zu finden ist. Oldschool-EBM paart sich mit modernem Industrial/Elektro, der wiederum mit harten Technoelementen liebäugelt. Aggressiver deutscher Gesang, dessen Texte ihren Ursprung im “modernen” Leben finden, eine kleine Prise Pop und das alles zusammengehalten von einem klassischen Songwriting. So oder ähnlich könnte man die explosive wie wirksame Mischung von Steinkind beschreiben bzw. umreißen.

17:30 Uhr legte Steinkind los und wie schon bei Blitzmaschine ging hier die Party weiter.

Seit nun mehr 15 Jahren gehört die Band Accessory aus Chemnitz zu den bekanntesten Vertretern im EBM-Electro Umfeld. Die künstlerische Basis bildeten anfangs Bands wie Mentallo&the Fixer, Plastic Noise Experience oder Front 242. Schnell aber entwickelten Accessory Ihren eigenen Sound, der durch treibende impulsive Beats, Sprachsamples, knackige Sounds und unverkennbaren Melodien, die im Endergebnis ein kraftvolles Soundgerüst sowie eine stimmige Atmosphäre erschaffen, bestimmt ist. Ihr Debüt-Album mit dem Titel “Jukka2147.de”, das unter dem Label Out Of Line Music erschien, bekam überraschenderweise durchweg positive Kritiken und Resonanz. Dieser Erfolg ermöglichte es, dass Accessory von bekannten Szenegrößen wie And One, Mentallo & the Fixer, Skinny Puppy oder Hocico auf deren Konzerte und Tourneen quer durch Europa als Support gebucht worden. Der Durchbruch in anderen Ländern sollte nicht lange auf sich warten. So spielten Accessory im Laufe der Jahre eine enorme Anzahl an Konzerten, die sie bis nach Moskau, Israel, Portugal, Italien, Canada oder die USA führten. Sie stehen auf den Bühnen großer Festivals wie z.B. das Kinetik Festival in Montreal oder dem Dark Storm Festival in Deutschland. Der aktuelle Longplayer “Underbeat” ist das 5. Studioalbum der Band,
welcher mit seinem frischen Sound neue Akzente in der Electro-Szene setzt. “Underbeat” ist als 2CD Album und in einer limited Fan Box Edition erschienen.

Amduscia ist eine mexikanische Band aus dem Bereich der elektronischen Musik. Sie wurde 1999 in Mexiko-Stadt von Polo Amduscia, Edgar Amduscia und Raul Amduscia gegründet. Der Name ist von “Amdukias” abgeleitet, einem Begriff der mittelalterlichen Dämonologie. Am 25. März 2010 verstarb der Mastermind Edgar Acevedo an einer kurzen und sehr schweren Krankheit. Der Sänger Polo führt nun die Band weiter. Der Stil der Band wird als Aggrotech bezeichnet, jedoch hebt sie sich von bekannten Vertretern wie Hocico ab, indem sie einen sehr trance-lastigen und tanzbaren Techno-Sound kreieren. Ihr erstes veröffentlichtes Werk “Melodies for the Devil” erschien 2003 und das aktuellste Werk “Death, Thou Shalt Die” wurde 2011 veröffentlicht.

Gegen 18:40 Uhr enterten Accessory und 19:50 Uhr Amduscia die Bühne.

Da wir noch zu Massiv in Mensch + Rummelsnuff wollten, fuhren wir schnellstens in die Moritzbastei. Allerdings konnten wir  uns die beiden Bands abschminken, da kein Reinkommen mehr möglich war! Eine größere Location mit Fotograben wäre bei diesen Bands wohl angebracht gewesen. So konnte unsere Fotografin leider auch nicht fotografieren und wir beendeten das WGT vor der MB mit leckerem Bier und netten Gesprächen.

Fazit:

Tolles Festival, welches wieder einmal sehr facettenreich war und dessen Gäste und für ein paar Tage eine ganze Stadt kulturell verwandelten.
Es war schön, gleichgesinnte Freunde wieder zu treffen, wie Gabi, Annie, Jan, Bo & Alena und auch Neue kennenzulernen, wie Alexandra, Hendrick, Uti! Es war wunderbar mit euch allen!

In Kürze sollen bereits die Vorbereitungen für das 22. Wave Gotik Treffen beginnen. “Zur Eröffnung planen wir eine große Lichtinstallation am Völkerschlachtdenkmal”, verrät Pressesprecher Cornelius Brach von der Treffen & Festspielgesellschaft für Mitteldeutschland bereits. Zudem nehmen die Veranstalter den 200. Geburtstag von Richard Wagner zum Anlass für einen ganzen Abend rund um den in Leipzig geborenen Komponisten.
Auch hier noch ein riesen Kompliment und großes Danke an die Organisatoren, Helferlein und an den Pressesprecher des WGT Cornelius Brach. Es war uns ein Vergnügen, bei so einem sehr gut durchorganisierten Event dabei gewesen zu sein und für unser Musikmagazin arbeiten zu dürfen.
Wir freuen uns schon auf das 22. Wave-Gotik-Treffen, welches vom 17. Mai – 20. Mai 2013 in Leipzig stattfinden wird!
Bis dahin alles Liebe

Betty & Kaschy – Teil des [U]selinks-Team

Quellen der Biografien der Bands: Wikipedia, Amphi-Festival, Band-Webseiten