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Torul – Hikikomori

Amnistia – Black Halo

Package Of Regrets
81 %
The Itch
79 %
Through The Night
79 %
Black Halo
85 %
The Haunted
80 %
Crowds Cheer Verdict
82 %
Last Words Purify
80 %
Misery
79 %
Suffer
82 %
In Between
75 %
We Do Not Disturb Our Dead
75 %
Unterhaltungswert
80 %
Gesamteindruck
82 %

Man mag es kaum glauben, aber mit „Black Halo“ veröffentlicht die Band Amnistia bereits ihr sechstes Album. Der vielschichtige, dunkle Elektrosound der Band hat für viel Anerkennung in der Szene gesorgt, durch die konsequente Haltung etwas anders machen zu wollen, als der Genremainstream blieb der Formation aber der ganz große Szene Hit bislang verwehrt.
Dabei zeigte sich schon auf dem letzten Album, das man durchaus in der Lage ist vielschichte Sounds mit „catchiness“ in Einklang zu bringen.

Nach Ausstieg von Jan Moritz, ging man das Album als Duo an und entschied sich „Black Halo“ ausschließlich auf dem Hauseigenen Label zu veröffentlichen. Ob man hier wohl mehr unabhängikeit haben wollte?

„Ini7“ eröffnet das Album und geht in den Song „Package Of Regrets“ über. Ein bissiger Beginn. Die durch den Vocoder gejagte Stimme von Tino Claus, verleiht dem ganzen einen noch dunkleren Anstrich und die komplexe Rhythmusmaschinerie funktioniert geradezu perfekt.
„The Itch“ zieht das Tempo ein wenig an, zeigt sich aber ebenso von einer aggressiven Grundstimmung getrieben. „Through The Night“ versprüht dagegen einen Hauch von Pop. Ein wenig erinnert mich das Ergebnis an Project Pitchfork.

„Black Halo“ als Titelsong, zeigt das Amnistia es meisterlich verstehen Erwartungen nicht zu erfüllen.
Dieser Song ist nur sehr schwer vorhersehbar und hat einige Spielereien mit an Board. Kein Dark Elektro von der Stange!
„Crowds Cheer Verdict“ klingt im Refrain eher nach Rock als Elektro und auch hier spielt die Band mit ungewöhnlichen Wendungen und Breaks. Inhaltlich bekommt die Mr. America First seinen Auftritt.

„Misery“ spielt mit einem Wechselgesang. Eine zarte Frauenstimme, trifft auf den rotzigen Ton von Tino. Sowas in der Art hat man sicher schon öfter gehört. Hier ist der Kontrast aber besonders groß und spannend umgesetzt.
„Suffer“ ist dann wieder eines der komplexeren Werke der Band. Da muss man sich als Hörer „hineinkämpfen“ wird aber mit einem sehr vielschichtigen Klangerlebnis belohnt.

Das Abschließende „We Do Not Disturb Our Dead“ darf man auch gerne als Amnistia Klangspielwiese bezeichnen. Mit Voice Samplen unterlegt, tobt die Band sich hier nach Herzenslust aus.

Insgesamt klingt „Black Halo“ wieder etwas dunkler, und bringt den erwarteten, unerwarteten Sound zwischen Old School und moderne auf den Punkt.

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Markus Schmitzhttps://www.uselinks.de
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