Autodafeh – re:lectro

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Die beiden Schwedenhappen Mika und Jesper konnten bereits als Act AUTODAFEH mit ihrem Debut „Hunt For Glory“ einen beachtlichen Erfolg in den DAC und auch auf den dunklen Tanzdielen Europas einheimsen. Nun legen die beiden Skandinavier mit der 7-Track-EP „Re:lectro“ nach, die ab 21. August dann käuflich zu erwerben sein wird.
„Never Chance A Running System“: Nach diesem Motto verfahren die beiden, die sich schon seit dem Sandkasten kennen und befreundet sind, bei ihrem neuen Output. Sprich: Das, was „Hunt For Glory“ bereits auszeichnete, wird mit „Re:lectro“ konsequent fortgeführt, ausgebaut und optimiert. AUTODAFEH setzen dabei auf eine spannende Symbiose aus Oldschool und Dark Electro der Moderne. Die von dem Duo als Referenz angeführten Helden Nitzer Ebb und auch Front 242 standen selbstverständlich Pate bei diesem Sound, aber auch Acts wie Project Pitchfork kann man bei AUTODAFEH heraushören. Von ihnen erben die Schweden den etwas schleichenden Sound und die nur dezent Vocoder-bearbeitete Stimme.

Richtig, AUTODAFEH geizen mit alles überlagernder Aggressivität. Dennoch haben die Tracks auf „Re:lectro“ ausreichend Biss und Drive. Das liegt zum einen an den gekonnt arrangierten Melodien, zum anderen an dem akzentuierten Gesang. Beides vereint ergibt eine explosive Mischung, die gar nicht so sehr auf marktschreierische Effekte wie Drumsalven oder Ekeltexte angewiesen ist. Dennoch kann „Re:lectro“ in der Disse abgehen wie geschmiert. Die Songs sind allesamt sehr gut tanzbar und lassen Erinnerungen an alte EBM-Glanzzeiten hochkommen.

„Electronic Music For Body And Mind“, so prangert auf dem Cover. Dies beschreibt den Inhalt dieser EP exakt. Zugegeben, die Fußstapfen der alten Helden in diesem Segment harter elektronischer Musik sind riesengroß und AUTODAFEH lernen gerade erst laufen. Aber zumindest beweisen sie mit „Re:lectro“, dass der Erfolg von „Hunt For Glory“ kein Zufallsprodukt war und dass auch in Zukunft von diesem Großes zu erwarten sein dürfte.

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