Black Sun Aeon – Blacklight Deliverance

REVIEW OVERVIEW

wert[U]ng
88 %
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“Blacklight Deliverance” – ein mehr als würdiger Titel eines denkwürdigen Albums. „Verbrochen“ hat es Tuomas Saukkonnen, seines Zeichens Mastermind der finnischen Dark Metal-Heroen Before the Dawn und Mitglied diverser weitere Projekte und Bands. Mit seinem Nebenprojekt Black Sun Aeon folgt nun das angesprochene, nunmehr dritte Album. Musikalisch begibt man sich auf eine düster-melancholische und sehr spannende Reise zwischen Melodic Death, Doom, Black Metal und Gothic/Dark Metal.

Immer wieder holt sich Tuomas auch Gastsänger mit an Bord. In diesem Fall waren es Jania Lönn (Lunar Path) und Mikko Heikkila (Crowned With Black, Routasielu), die jeweils für den männlichen und weiblichen Klargesang zuständig waren. Dennoch stellt es für Tuomas laut seiner eigenen Aussage sein bisher persönlichstes Album dar. Und das hört man auch. Tief emotional, teilweise kühl und fatalistisch klingt der Sound. Die wuchtigen Gitarrenriffs und die düsteren Harmonien passen sehr gut zueinander und kreieren so eine dunkle und fast schon träumerische Klanglandschaft. Die tiefen Death Metal-Growls passen ebenso gut zu den dargebrachten Klargesängen. So gehen der Opener „Brothers“, die traurigen „Solitude“ und „Oblivion“ sowie das Black Metal-lastige „Wastelands“ durch Mark und Bein – Gänsehaut-Feeling inklusive. Ab und zu werden dabei sogar Erinnerungen an selige, alte Amorphis- und Tristania-Zeiten wach. Einfach herrlich!

Epik, Dramatik und Klasse: Elemente, die „Blacklight Deliverance“ zu einem Highlight der dunklen metallischen Zunft machen. Black Sun Aeon ist fast zu Schade, um nur als Nebenprojekt zu gelten.

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