Das EBM Duo Blitzmaschine konnte sich bereits mit seinem Debutalbum eine größere Fangemeinde aufbauen.
Für das zweite Album ließ man sich dann ein wenig Zeit und schickte mit der Doppelsingle „Burnout / Uncontrolable“ einen ersten erfolgversprechenden Vorboten hinaus in die Welt. Das Grundgerüst hat sich dabei in keiner Weise geändert. Klassische EBM Klänge und Rhythmen bilden den Rahmen um den sich die einzelnen Songs aufbauen. Das Ergebnis ist erfreulich vielschichtig, so dass Turbine ein abwechslungsreiches EBM Album geworden ist. Schon der Opener „Electro Rider“ macht klar, das Blitzmachine die vergangene Zeit nicht zum faulenzen genutzt hat. „Burn Out“ hat es da rein musikalisch schon Faustdick hinter den Ohren. Ein Lupenreiner EBM Stampfer, der auch gut und gerne von Orange Sector stammen könnte. Nur mit den Plakativen Vocals musste ich mich erst einmal anfreunden. Musikalisch gehen „Gotcha“ und „C.E.O.“ in die gleiche Richtung. Power EBM in Reinkultur. Die Synthline bei „C.E.O.“ erinnert mich eingangs an die Titelmelodie von Captain Future (falls das noch jemand kennt), entwickelt sich dann aber doch in eine andere Richtung. „War Of The Religions“ zeigt dann die Songwriter Qualitäten von Blitzmaschine. Ein MidTempo Track mit Ohrwurmcharakter. Großes Kino! Nicht ganz so stark im Ohr bleibend trägt „Everybody“ dieses Konzept weiter vor. Zwei Tracks die man kennen sollte.
2014 könnte das Blitzmaschinen Jahr werden. „Turbine“ hat keinen einzigen Langeweiler im Programm und das muss man ja erstmal auf Albumlänge hinbekommen.

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Blitzmaschine Live

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