Das Trio Caisaron legt mit “Tief in Mir” eine EP mit gesamt 13 Tracks vor. Davon ein Intro und 7 Mixe (unter andere Legacy of Music, M.Stolz oder Enrico Cibulka) Und das ist schon fast etwas viel des Guten.
Mixverliebte Alben/EPs in allen Ehren,aber wenn mehr als die Hälfte der Platte aus Mixen besteht wird’s kritisch. Dazu später mehr.

Zu empfehlen sind auf jeden Fall “Knebel” (Negativ Mix by Dirk Laux), “Deep inside” oder “I want to be” (Legacy of Music Mix). Der Sound von Caisaron ist klar definiert, offen und hell. Finster wird es selten, zumal die Stimme von Angela Blackfield einen angenehmen Akzent nach dem andren setzt. Fast meinte man, im Operametal wäre sie eher zu Hause, was nicht heißen soll daß sie hier fehl am Platze wäre. Das Klanggewandt von Caisaron ist gefällig, unkompliziert und damit äußerst hörbar, wenn manchmal auch das “gewisse Etwas” sehr vermisst wird.

Wie erwähnt, 7 Mixe auf 13 Tracks ist eine Menge, und in diesem Fall eine deutlich zu große. Zwei oder drei weniger hätten es auch getan, oder eben ein MashUp aus mehreren. Unterm Strich kann man sagen, “Tief in Mir” wirkt leicht blutleer und “gewollt”. Freunde des technotischen werden trotzdem auf ihre Kosten kommen, da dieser Einfluß in keinster Weise überhört werden kann, und das mit Interessanteste an der EP ist, deren intelligente Texte auf unerklärliche Weise untergehen.

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