Coma Alliance ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Adrian Hates (Sänger, Komponist und Produzent der Band Diary of Dreams) und des Musikproduzenten Torben Wendt (Diorama).

Zwei nicht so ganz unbekannte also, was die Erwartungen an dieses Album natürlich ein wenig hebt. „Unusual“ als langes „Intro“ baut eine ungemein bedrohlich wirkende Atmosphäre auf. „Sepia“ als erster „echter“ Song muss diese Spannung nun also irgendwie aufnehmen und weiterführen und das gelingt den beiden Musikern spielend. Bombastische Sounds peitschen den Song nach vorne, nur um dann unvermittelt ruhigere Klänge und Sprechgesang Platz zu machen. Der Refrain jedoch hat das Prädikat „Bombast“ jedoch wieder verdient. Spannendes Songwriting und verspielte Untertöne. „Royd“ ist sowas wie die Single des Albums. Zumindest hat die Band zu diesem Song vorab bereits ein Video veröffentlicht. „Royd“ hat ein paar klassische Diorama Züge. „Starfruit“ wartet mit einer sehr ungewöhnlichen Melodieführung auf, aber genau diese verleiht dem Song das gewisse „etwas“.

„Trempler“ tendiert musikalisch mehr zu Diary Of Dreams. Obwohl an dieser Stelle gesagt sei, das man alleine schon aufgrund der Gesangstimmen immer wieder querverweise zu den beiden Bands finden wird, im Grunde Coma Alliance jedoch durchaus als eigenständiges Produkt bestehen kann. „Dark Vibes“ erinnert mich von der Stimmung her z.B. an „O` Brother Sleep“ von Diary Of Dreams. Ist aber wie auch immer, ein sehr stimmungsvoller Dark Wave Track. „Finsta“ (nein kein Schreibfehler) zeigt z.B. die experimentelle Seele des Albums. Stilistisch ist der Song wirklich nur sehr schwer in irgendwelche Schubladen zu stecken. Was z.B. bei „CA2“ wieder einfacher fällt. Straighter, Dark Wave Elektro Track mit Killer Refrain! Was will man mehr? Ein wahrer Abräumer tummelt sich weit hinten in der Setlist. „Buttons“ hat einen unglaublichen groove und klingt zunächst „anders“ als der Rest, passt sich aber dann doch irgendwie ins sowieso reichlich abwechslungsreiche Album ein.

„Coma Alliance“ machen mit diesem Album sehr, sehr vieles richtig. Es klingt vertraut und fremdartig exotisch zu gleich. Hier dürften nicht nur Fans von Diary Of Dreams und Diorama erfreut sein. Machmal hat man ja aufgrund der Bandmitglieder, bei solchen Joint Ventures den Eindruck das diese vor Lauter „etwas besonders zu wollen“ den Song völlig aus den Augen verloren haben. Das ist hier Gott sei Dank völlig anders.

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