Darkness On Demand sind schon wieder mit neuen Klängen da. So schnell hatte ich damit gar nicht gerechnet, aber die Band scheint voller Tatendrang zu sein. „Detoxination“ ist sowohl der Titel des zweiten Albums, als auch der vorab Single. „Detoxination“ zu deutsch Entgiftung, beschäftigt sich mit der Macht der digitalen Welt. Werden unsere Sinne irgendwann vergiftet?

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2018 verlies Chris L. die Band, weil er neben Agonoize und Funker Vogt keine Zeit für eine dritte Band aufbringen konnte. Ersatz wurde aber schnell gefunden und so macht „Seba“ das Trio wieder komplett.

Die Single beinhaltet den Titel gebenden Song in drei Versionen, wovon jede zu überzeugen weis. Die Remixe von Intent:Outtake und Evo-Lution sind auch relativ nah am Original, geben dem wuchtigen Stück aber jeweils einen anderen Anstrich. Müsste ich mich für eine Version entscheiden, wäre dies die Maxiversion mit hauchdünnem Vorsprung. „Detoxination“ zeigt vor allem das Gespür für Ohrwurm Refrains. Der Refrain ist derart wuchtig das man gar nicht umhin kommt lauthals mitzusingen.

Mit „All Human“ gibt es gleich noch weitere neue Klänge. Der Song steht „Detoxination“ in nichts nach. Der Refrain erinnert mich ein wenig an Rotersand, dafür sind aber die Gesangslinien hier derart speziell, dass sich jeder Vergleich mit einer anderen Band verbietet. DOD in Reinform.
Mit neuem geizt die Band beileibe nicht. „Why Don`t You Tell Me” ist der dritte neue Track, der mich jedoch nicht zu 100% überzeugt. Warum dass so ist kann ich nicht mal sagen. „Gates of Heaven“ ist ein sehr experimentelles, sphärisches Stück Klangkunst. Irgendwie erinnert mich da einiges an Depeche Mode Instrumentale von 1986. Interessant.

DOD werfen mit dieser Single einen großen Schatten voraus. Möge das Album kommen.

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