Auch bei ihrem vierten Longplayer haben „Torul“ wieder sehr viel Wert auf die künstlerische Komponente gelegt und mit “Petra Prezelj“ eine sehr talentierte und in Slowenien bekannte Illustratorin für die graphische Umsetzung verpflichtet. Die Alben von „Torul“ erzählen immer eine Geschichte und transportieren den Zeitgeist, da bildet auch „The Measure“ kein Ausnahme. Das neue Album nimmt den Hörer mit auf eine sehr intime Reise in die Welt von „Torul“ ausgedrückt mit Stimme, Textzeilen und einem tiefgehenden Design.

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Das Album beginnt mit „Lonely Night“, einem fast „Western“-Spielfilm anmutenden Gitarren-Song gefolgt von „The Balance“, das den Hörer direkt in seinen Bann zieht. Weiter geht es mit „Higher“, einem sehr melancholisch anmutenden Titel, der nicht unbedingt der klassische Synthpop-Single Song ist. „Difficult to kill“ ist dann ein eher klassisch anmutender „Dance-House“-Track mit sehr viel Schwung und Energie in der Stimme, gefolgt vom Single-Hit „All“. “Hearts“ ist dann mit Sicherheit sowas wie ein verborgener Schatz auf dem Album das mit seinem „Live-feeling“ als Song voll überzeugt. Doch genug den „Mund wässerig gemacht“ wir wollen ja noch nicht alle Facetten des Albums verraten.

„The Measure“ ist mit Sicherheit das erwachsenste „Torul“ Album bis jetzt, das sich auch wirklich wie ein Album anfühlt und nicht nur eine Ansammlung von Songs oder Singles darstellt. Es is offensichtlich das dem Album viel Konzept zugrunde liegt und das Ergebnis eine echtes Hörerlebnis geworden ist.