Sonntag, September 26, 2021

Dead Lights – Dead Lights

REVIEW OVERVIEW

The Raven
80 %
Plastic Girl
88 %
The Future
75 %
Deleted Scenes
80 %
Futile
85 %
Insekt
82 %
Industry
80 %
Quiet Pleasure
80 %
The Witching Hour
65 %
Unterhaltungswert
85 %
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Dead Lights veröffentlichen via Cold Transmission Music, ihr selbstbetiteltes Debüt Album.

Nach zwei EP`s mit jeweils drei Songs, kommt nun das Album mit neun weiteren Songs. Wer das ganze lieber als CD sein eigen nennt, bekommt neben den 9 Album Songs, die beiden online EP`s gleich als Bonus mit dazu. Die Songs sind weit mehr als nur „Bonus“.

Die Musik des Duos zu beschreiben ist schier unmöglich. Selbst in Genreschubladen lässt sich das, was man hört kaum hineinzwängen. Vielleicht Elektrop-Glampop-EBM-Cyberpunkindustrial-Darkwave?

Ihr seht schon, leicht machen es Richard und Saul einem nicht. Dafür ist es ziemlich einfach sich in einen musikalischen Strudel hineinziehen zu lassen. Der Opener „The Raven“ benötigt ca. 30 Sekunden, bis der einsetzende Beat unweigerlich zu Muskelzuckungen führt. Ein großartiger Song, der so gar nicht in den Szenemainstream passen mag. Folgt gleich mal ein Hitverdächtiger Song, bei dem die beiden das Gaspedal ordentlich durchdrücken. „Plastic Girl“ ist nicht grundlos als Single veröffentlicht worden, Killer!

Die Musik von Dead Lights ist ganz klar für die Clubs gedacht, allerdings hindert es die beiden nicht dem ganzen viele schräge Untertöne beizumischen, die den Sound schon verdammt einzigartig machen. Ein weiteres Beispiel dafür liefern die Songs „Deleted Scences“ und „Futile“. So langsam wird das „Muster“ der Band klar. Es ist nämlich keinesfalls so, dass die beiden Musiker hier alles neu erfinden, doch selbst wenn sich hier und da Songstrukturen ähneln, ist man dennoch immer ein wenig von dem entfernt was uns andere Bands so vorsetzten. Vielleicht hört man daher gerne darüber hinweg.  „Insekt“ folgt jedoch nur bedingt einem Muster, ein vertrackter Song, bei dem das Tempo ein wenig gedrosselt wurde. „Industry“ nimmt das Tempo dann völlig raus, klingt ein wenig nach Project Pitchfork. Das abschließende „The Witching Hour“ klingt nach abgespacten Film Musik.

Die CD Version wird dann durch die 6 Songs der beiden EP`s ergänzt. Wie schon eingangs erwähnt sollte man dies nicht als bloßes Bonusmaterial ansehen. Darunter befinden sich noch einige echte Klangperlen wie z.B. „The Host“, „Ice Queen“ und zum durchdrehen im Club „Format The World“.

Dead Lights präsentieren ein starkes Debütalbum, das mit Sicherheit seine Hörer finden wird. Gespannt darf man sein, wenn es die Pandemie endlich wieder zulässt und wir in den Genuss eines Dead Lights Konzertes kommen werden. Neben der Musik zeigen die abgedrehten Videos, dass man auch stilistisch ein klares Konzept verfolgt. Wer weiß was die Band davon auf die Bühne bringen kann? Ein spannender Newcomer, bei dem ich gespannt auf die nächste Veröffentlichung warte.

Dead Lights @ Web

www.deadlights.band
facebook.com/officialdeadlights

Dead Lights Live

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