Hallo zusammen, stellt ihr euch bitte kurz vor? Wer ist Intent:Outtake? Wie habt ihr zusammengefunden?

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Andreas: Intent:Outtake ist eine Dark-Electro Band aus Leipzig. Ich bin der Andreas und habe Intent:Outtake 2011 gegründet. Ich mache den Sound, komponiere die Songs und kümmere mich um die Arrangements, Programmierungen und mache auch den Videoschnitt.

Bastian: Hi, mein Name ist Bastian, ich bin der Sänger und schreibe die Texte bei Intent:Outtake.

Andreas: Den Ursprung fand alles in Saarbrücken. Dort habe ich das „Projekt“ 2011 gegründet, habe auch von Beginn an Songs geschrieben. Doch Intent:Outtake ist anfangs nur bei Remixen für andere Künstler in
Erscheinung getreten, wie bspw. für Glenn Love oder Spreading Point. Den richtigen Sänger zu finden, das hat einfach sehr lange gedauert. Denn Bastian und ich haben uns zwar vor 6 Jahren kennengelernt, da wir
beide beim gleichen Label mit meiner damaligen Band 6ct Humour bzw. Bastian mit seinem Soloprojekt Septron unter Vertrag waren. Doch aus Zeitgründen haben wir damals nicht zusammengefunden. Aber besser
spät als nie. Im letzten Jahr wollten wir einen Song zusammen aufnehmen und aus Begeisterung über diesen einen Song entstand das Album „Wake Up Call“. Es handelt sich dabei um den Song „God´s Architect“, der auf dem Album zu finden ist. Dadurch haben wir beide Blut geleckt 😉

Wie seit ihr dazu gekommen Musik zu machen? Was ist euer Antrieb?

Andreas: Für mich war Anfang der Neunziger die Musik von Depeche Mode der Antrieb, mir ein Keyboard zu kaufen und Musik zu machen. Erstmal habe ich DM Sachen nachgespielt und war dann ganz stolz, wenn sie in etwa Ähnlichkeit mit dem Original hatten. Nach einiger Zeit wurde der eigene Anspruch jedoch größer und ich begann damit, eigene Songs zu komponieren. Mein heutiger Antrieb besteht darin, meine Gefühle und Erlebnisse in Musik umzuwandeln, um damit den Alltag besser verarbeiten zu können. Es ist ein toller Ausgleich für viele Dinge, die man täglich erlebt und teilweise mit ansehen muss.

Bastian: Musik spielte immer eine sehr große Rolle in meinem Leben. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich 12 Jahre alt war besuchte ich mein erstes Open Air bei uns auf der Burg Lichtenberg. Ab
diesem Tag war mein Traum geboren. Ich wollte auch einmal auf einer Bühne stehen und die Hörer faszinieren. Dieser Traum ging 2009 in Erfüllung. Ich durfte auf dieser genannten Burg spielen und es war unbeschreiblich. Bis heute ist es mein Antrieb, denn es gibt nichts schöneres wenn der Funke überspringt und man Menschen mit Musik in seinen Bann ziehen kann.

Wie kam es zu dem Namen Intent:Outtake? Als reine übersetzung ins deutsche, wären da ja einige Konstellationen möglich.

Andreas: Nun die Frage muss ich beantworten, da die Namensgebung vor Bastians Zeit bei Intent:Outtake war. Ich hatte damals einen Namen, der in etwa ähnlich klang und mir gut gefiel. Mein guter Freund und
Labelchef Tommy Steuer von Sonic-X überzeugte mich jedoch in einem Brainstorming davon, dass der Name leider keine Aussage hatte. Also nahmen wir diesen Gegensatz von INTENT:OUTTAKE! Übersetzt handelt
es sich um den Vorsatz, Fehler, sogenannte Outtakes zu produzieren. Diesen Gegensatz mochte ich sofort. Doch es versteht sich von selbst, dass wir diesem Namen nicht gerecht werden möchten 😉

Euer Debut „Wake Up Call” ist ja nun seit ein paar Tagen auf dem Markt. Zufrieden mit den ersten Rückmeldungen?

Andreas: Absolut! Man muss bedenken, dass wir als Band bzw. unser Bandname vorher bis auf einen recht kleinen Kreis kaum jemandem etwas gesagt haben. So wie das eben ist, wenn man mit einem
Bandprojekt anfängt. Facebook und Co. helfen einem zwar, mit Leuten in Kontakt zu kommen, aber das Problem dabei ist, das Tausende anderer Künstler dies auch wollen. Da ein wenig rauszustechen und Gehör bei
manchen Leuten zu finden ist nicht einfach. Aber genau das haben wir bei einigen Menschen geschafft und sind stolz darauf, denn einige davon unterstützen uns mit Freude und Enthusiasmus. Das ist der pure
Wahnsinn und es ist weit mehr als ich es erwartet hätte. Schön, wenn man in solchen Dingen irrt. Die Rückmeldungen sind sehr positiv.

Bastian: Ja da kann ich mich nur anschließen.Wir sind total euphorisch und können sehr positiv in die Zukunft schauen. Es wurde sogar eine Fangruppe mit jetzt schon fast 200 Mitgliedern gegründet, was uns sehr
gerührt hat.Wenn jetzt noch gute Live Auftritte folgen, ist unser Plan aufgegangen.

Habt ihr schon genug Abstand zu dem Album? Gibt es Dinge die ihr im Nachhinein vielleicht anders machen würdet?

Andreas: Wir haben bis Ende 2014 daran gearbeitet, waren zuletzt noch bei TS-Musix im Tonstudio und haben dort den finalen Mix und das Mastering gemacht. Das Album und die Songs habe ich in den letzten
Monaten bestimmt hunderte male gehört. Ich habe immer wieder kleine Details gefunden, die ich verbessert habe. Den richtigen Zeitpunkt zu finden, damit aufzuhören, ist sehr wichtig. Denn irgendwann macht man
es nicht mehr besser, dann gehen Veränderungen durchaus nach hinten los. Ich glaube, wir haben den richtigen Zeitpunkt gefunden. Ich würde auch heute am Album nicht wirklich was ändern wollen.

Bastian: Ja den richtigen Zeitpunkt zu finden ist immer sehr sehr schwer. Vor allem wenn man so detailverliebt ist wie wir. Aber ich stimme da ganz Andreas zu. Ohne jetzt arrogant wirken zu wollen, ich finde unser Album genial und es ist das beste was ich in meiner musikalischen Laufbahn geschrieben habe.

Wo seht Ihr Intent:Outtake in 5 Jahren?

Andreas: Das ist sehr schwierig, da es von vielen verschiedenen Dingen und Faktoren abhängig ist, wie und wo man sich bewegt. Fest steht, wir werden nachlegen um nach vorne zu kommen! Die Pläne für ein neues
Album sind geschmiedet und wir werden in nicht all zu weiter Ferne mit den Arbeiten dafür beginnen. Nach der Release ist halt auch vor der Release. Wenn wir es schaffen, das Niveau von „Wake Up Call“ zu halten
bzw. auszubauen, dann denke ich schon, dass wir uns einen kleinen bescheidenen Namen in der Szene erspielen können. In 5 Jahren sollten wir nach 4-5 Alben dann etwas bekannter sein als heute 😉

Bastian: Genau! Vielleicht wachsen auch die Bühnen auf denen wir auftreten dürfen und die Anzahl unserer Fans.

Gibt es schon Livepläne für dieses Jahr?

Andreas: Momentan flattern bereits Anfragen rein für Konzerte. Wir bemühen uns auch selbst. Wir legen auch Wert auf ein gutes Networking mit anderen Bands. Dadurch ist ein Termin bereits bestätigt. Am 13.06.
werden wir in Berlin auftreten, zusammen mit der befreundeten Band Hagen´s Brut. Andere Anfragen sind noch nicht spruchreif. Termine geben wir natürlich auf unserer Homepage www.intentouttake.de oder
bei www.facebook.com/intentouttake bekannt. Wir arbeiten nicht mit einer Booking-Agentur zusammen. Wenn also jemand der Meinung ist, dass wir zu dem ein oder anderen Event dazupassen könnten, der darf
uns dies gerne wissen lassen unter booking@intentouttake.de. Einen schönen Gruß richten wir an dieser Stelle an alle Veranstalter 😉

Welche CD`s habt ihr euch zuletzt gekauft?

Andreas: Bei mir waren es jetzt gerade zwei CDs. Einmal die CD „Riperbahn“ von „Roppongi Inc. Project“ und dann noch das Album „unzerbrechlich“ von „Mystigma“. Auch eine sehr starke Band, die ich
erst kürzlich kennengelernt habe und die ich sehr mag. Roppongi Inc. Project habe ich übrigens auch durch die Promoarbeit mit Intent:Outtake kennen gelernt, nämlich DJ Negative aus Moskau. Auch ein sehr cooler
und netter Typ.

Bastian: Da ich ja aus der Metalszene komme, war es bei mir „Bring me the Horizont“ und „Architects“.

Vielen Dank für eure Zeit, das letzte Wort gehört euch.

Andreas: Erstmal möchte ich mich gerne bei Uselinks bedanken, dass wir dieses Interview geben konnten. Hat Spaß gemacht. Darüber hinaus möchte ich allen danken, die uns so toll unterstützen und fördern. Wir
wissen das echt zu schätzen. Es übersteigt meine Erwartung und ich genieße es sehr. Wir freuen uns über Likes unserer Bandseite und über Euere Kommentare. Auf eine spannende Zukunft mit Euch zusammen.

Bastian: Da kann ich mich wieder mal nur anschließen. Vielen Dank an alle die uns auf unserem Weg unterstützt haben und Vielen Dank an alle Fans für den Wahnsinns Support. Ich hoffe wir sehen uns bald.

Intent:Outtake Live

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