Das deutsche Synth-Pop Duo De/Vision, muss man wohl nicht mehr großartig vorstellen. Das neue Album mit dem schlichten Titel „13“, ist wie man vermuten könnte, das 13te Album in der langen Bandhistorie. Was man von De/Vision zu erwarten hat, ist nicht immer ganz vorhersehbar. Mit „13“ zeigt man die eher sanfte Seite. Nur ganz selten, gibt es Songs die so richtig Tanzflächentauglich ausgerichtet sind. Nach dem ersten, zugegebenermaßen, beiläufigen Hörern war ich erstaunt wie „Nichtssagend“ die Songs doch sind. Dumm nur das man als Hörer, hier ein wenig genauer hinhören muss. De/Vision 2016 springen den Hörer nicht direkt an, wie das z.B. Songs wie „Rage“ dies getan haben. Heutzutage klingt das ein wenig ausgeklügelter. Weg vom Bombastischen Synth-Pop, mehr in Richtung Depeche Mode zu „Sounds Of The Universe“ oder „Exiter“ Zeiten. Gemischt werden die traditionellen Electroeinflüsse mit ein wenig Radio Pop und Rock, zu einem in sich stimmigen Klangbild. Dabei fällt auf das sich Steffen Keth, als Sänger von Album zu Album, zu steigern vermag. „Who I am“ fungiert als Opener, als auch als auserkorene Single. Auch hier kein Song, dessen Refrain man sofort mitsingen kann. „Who I am“ kann man schon als „dreckigen“ Popsong bezeichnen. Mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. „Essence“ ist dann schon um einiges poppiger, ohne sich zu sehr anzubiedern. „Prisoner“ hingehen könnte man z.B. als Schwerfällig bezeichnen und „Gasoline“ ist einfach nur noch großartig! De/Vision machen mit „13“ klar, dass sie ihren Platz zwischen dem Mainstream und der „schwarzen Szene“ gefunden haben und für eine breite Hörerschicht, schlichtweg großartige Musik bereithalten. Die beiden machen einfach Ihr Ding und ziehen dies gnadenlos durch. Gut so!

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