Unglaublich aber wahr! Mit „Rockets And Swords“ feiert De/Vision das 25jährige Band Jubiläum.

Von je her haben De/Vision es verstanden sich ständig zu verändern, weiterzuentwickeln und zu experimentieren. Nicht jedem haben die Wechsel über die letzten 25 Jahre gefallen, aber alleine dadurch hebt sich die Band von sich selbstkopierenden Combos wohltuend ab. Altersmüdigkeit kann man De/Vision ja auch nicht vorwerfen. Seitdem man nun auch noch ein eigenes Label betreibt zeigt sich das Duo sehr produktiv, bislang ohne Qualitätsverluste.

Der Opener „Boy Toy“ zeigt wunderbar den Weg auf, der mit diesem Album propagiert wird. Retrostyle, nennt man sowas! Immer wieder fühle ich mich an „Construction Time Again“ von Depeche Mode erinnert. Es finden sich viele Anleihen am Sound der 80er Jahre und damit auch von  frühen De/Vision Songs. Das Ergebnis klingt aber trotzt dieses Retro Styles, erstaunlich frisch und zeitgemäß. Auf den knackigen Opener folgt mit „Superhuman“ ein Synthiepop-Prototyp. Klassischer geht es kaum. Die Vorabsingle „Brotherhood Of Man“ brauchte zwar einige Anläufe, aber inzwischen erkenne ich die „größe“ dieses Tracks und kann mich gar nicht mehr saathören. Mit „Stargazer“ geht die kleine Zeitreise in die Historie von De/Vision weiter.

Unweigerlich fühlt man sich an glanzvolle Tage erinnert, als die damals noch jungen De/Vision die Popszene aufmischten. Aufmischen wird man aber auch heutzutage die Synthiepopszene, denn De/Vision liefern ein qualitativ hochwertiges und  mit jeder Menge Highlights gespicktes Album ab, mit dem man den erworbenen Status in Zement gießt. Vor allem Fans der ersten Stunde werden sich freuen, aber auch jeder andere der mit Synthiepop was anfangen kann, wird die knappen 15 € nicht bereuen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here