Donnerstag, Oktober 21, 2021

Die Perlen im Interview

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1.0 MusikDie Perlen im Interview

Hallo und vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt, uns ein paar Fragen zu beantworten! Am besten wäre es, wenn ihr euch unseren Lesern einmal vorstellt.

Katja: Hallo ich bin Katja Hah. Ich singe, schreibe einen Großteil der Texte und bin der lustige Teil der Band.

Ferdinand: Denkst Du! Ich bin Ferdinand Ess, komponiere die Stücke und spiele Gitarre. Die Perlen gibt es nun seit 9 Jahren.

Ihr beschreibt eure eigene Musik mit dem ausgedachten Begriff „Telektroponk“, der für die Mischung aus Techno, Elektro, Pop und Punk in eurem Sound stehen soll. Die Genrebezeichnung ist wirklich originell. Wie seid ihr denn auf diese Mischung an Stilen gekommen?

Katja: Wir haben versucht, unseren Stil irgendwo einzuordnen und dabei festgestellt, dass kein Begriff richtig passt.

Ferdinand: Lange Zeit wurden uns von der Presse Musikrichtungen zugeordnet, die alle irritierend waren und so beschlossen wir, uns selbst zu definieren. Irgendwie haben das dann die Leute akzeptiert.

Wie würdet ihr eure Musik sonst noch beschreiben?

Katja: Cool…

Ferdinand: Sehr vielseitig. Überwiegend schneller Electrosound mit schroffen Gitarren und verrückten Sound-Effekten. Andere Stücke sind hingegen langsamer und melancholischer. Grundsätzlich lassen wir sehr viele unterschiedliche Stile in unsere Musik einfließen und ich denke, das merkt man – daher auch der „Telektroponk!“

Wie und wann habt ihr euch denn kennen gelernt?

Katja: Wir waren im gleichen Brutkasten…

Ferdinand: Sie meint natürlich die Schule.

Auf dem Wikipedia-Artikel zu eurer Band konnte ich nachlesen, dass ihr euch im April 2000 als Hobbyprojekt unter dem Namen „Perlen vor die Säue“ gegründet habt. Da es ja schon eine Band mit diesem Namen gab, musstet ihr euch in „Die Perlen“ umbenennen. Wie kamt ihr denn auf diesen Bandnamen und wofür steht er?

Katja: „Perlen vor die Säue“ ist ein Sprichwort für etwas Gutes, das niemand annehmen will, bzw. zu würdigen weiß.

Ferdinand: Die ersten „perlen“-Stücke waren ursprünglich für eine andere Band gedacht.
Da sie aber dort nicht ins Konzept passten, haben wir unser eigenes Projekt ins Leben gerufen. „die perlen“ war dann eigentlich ein ganz guter Ersatz für den Bandnamen, da er sich leicht einprägt und auch im Ausland leichter zu schreiben ist.

Wart ihr vor der Bandgründung im Jahr 2000 schon musikalisch aktiv und wenn ja, in welchen Bands oder Projekten?

Katja: Nein, für mich ist das die erste Band.

Ferdinand: Ja, ich bin immer noch Schlagzeuger bei „drunkness“.

Wie seid ihr überhaupt zum Musikmachen gekommen?

Ferdinand: Lange Geschichte… Ich habe mit 11 Jahren ein Schlagzeug bekommen. „Drunkness“ war dann der ideale Einstieg was das Produzieren von Stücken betrifft.

Habt ihr musikalische Vorbilder und in wie weit fließen diese in euren Stil mit ein?

Katja: Vorbilder? Ich denke Einflüsse ist passender: Indochine, die Ärzte, The Clash, The Cure, The Smiths.

Ferdinand: New Order, The Exploited, The Jam, Motormark, Sigue Sigue Sputnik, Ludwig von 88… ja natürlich fließen die in unsere Musik sehr stark mit ein, in wie weit man das hören kann, kann ich nicht beurteilen, weil ich zu nahe dran bin.

„Electroclash“ oder „Electropunk“ ist in Deutschland, im Vergleich zu anderen Ländern, wie USA, Großbritannien oder Skandinavien ja noch relativ neu. Hattet ihr von Anfang an schon vor, diese Art von Stilmix zu machen, oder hat euch erst später etwas dazu bewegt?


Ferdinand: Am Anfang hatten wir gar nicht die technischen Mittel, unseren heutigen Sound zu produzieren, deshalb klang es eher nach Minimal-Elektronik. Das hat sich dann aber so ergeben, als ich ein Gitarren-Starterset für 99.-€ gekauft habe und es in unsere Musik einbaute. Allerdings entstehen bei uns die Stücke sehr spontan aus einer Laune heraus, so dass das nie von vorneherein geplant ist. Keine Ahnung, was als nächstes kommt… Ska vielleicht?

Welche Zielgruppe strebt ihr mit eurer Musik an?

Katja: Alle, denen sie gefällt.

Ferdinand: Mit Zielgruppen habe ich so meine Probleme. Bei unserem 3. Demo (2002) habe ich versucht, gezielt eine bestimmte Gruppe zu erreichen. Das ging eher schief und seitdem machen wir, was wir wollen – also in erster Linie für uns selbst. Den Leuten gefällt es anscheinend umso mehr, vermutlich weil es nicht kalkuliert und sehr viel ehrlicher ist.

Bis zum Jahre 2004 habt ihr nur Demos im Eigenvertrieb veröffentlicht. Wie habt ihr diese Releases produziert und wo pressen lassen?

Ferdinand: Wir haben die Stücke bei uns zuhause aufgenommen – anfangs noch auf einem Atari. Meistens war ich mit dem Mix nicht so zufrieden. Trotzdem haben wir dann die Stücke auf CDR’s gebrannt und verschickt. Irgendwann war die Nachfrage so groß, dass es zu viel Zeit in Anspruch nahm und dann haben wir unsere erste „offizielle“ EP „gedankenzüge“ bei House of Audio pressen lassen. Bis dahin war alles noch Eigenvertrieb.

Wird es von euren Demos noch einmal Re-Releases geben und/oder sind bereits schon einige Songs auf euren Alben vertreten?

Ferdinand: Teilweise sind Stücke noch mal auf Alben vertreten, aber es dürfte mindestens 30 Titel geben, die der Vergangenheit angehören. Es gibt zwar immer wieder Leute, die die Stücke von uns einfordern, besonders live, aber man entwickelt sich halt weiter und wir können ja schlecht ein Set aus 50 Stücken spielen. Ob es eine Wiederveröffentlichung gibt? Im Moment sieht es eher nicht danach aus. Wir blicken lieber nach vorne und widmen uns neuen Projekten.

Eure Alben erschienen ab 2004 unter dem Label „Firezone“. Wie seid ihr zu diesem Label gekommen?

Ferdinand: Firezone gibt es seit 2008 und „Szenenwechsel“ war eine der ersten Veröffentlichungen auf dem Label. Zuvor waren wir eher auf Wanderschaft…
Der Kontakt zu Firezone war folgendermaßen:
Wir hatten lange an „Szenenwechsel“ gearbeitet ohne uns Gedanken zu machen, ob und wo es jemals erscheinen würde. Als das Album fertig war, stellten sich dann diese Fragen. Wir waren bereits seit Jahren mit Mike Bätz vom Welle:Erball Hörerclub befreundet und er gab mir den Tip, dass Jörg (ebenfalls ein Bekannter von uns) vor hat, Firezone zu gründen. Das war dann das Beste, was uns passieren konnte, denn die Chemie stimmte von Anfang an und wir konnten machen, was wir wollten (Cover, Musik, Titelauswahl etc.). Ich denke, bei einem anderen Label wären wir sehr viel eingeschränkter gewesen.

Was hat sich für euch geändert, nachdem ihr vom Eigenvertrieb zum Label gewechselt habt? Haben sich eventuell für euch neue Türen geöffnet?

Ferdinand: Der Wechsel war für uns notwendig, da wir zuviel Energie mit Organisatorischen verbrachten und für die Musik wenig Zeit blieb.

Katja: Das Label hat sehr gute Werbung geleistet und vor allem bessere Kontakte zur Presse ermöglicht. Einige Dinge erledigen wir immer noch selbst, wie z. B. T-Shirts, Buttons und größtenteils die Konzertorganisation.

Auf eurem Album „Szenenwechsel“, das erst letztes Jahr erschienen ist, habt ihr beim Song „Wir hören mit“ mit „Welle: Erdball“ zusammengearbeitet. Soweit ich mich erinnern kann, konnte ich diesen Song auf ihrem Konzert im „Kult“ in Marburg am 28. November 2008 live hören, wusste aber gar nicht, dass ihr diesen Song geschrieben habt. Wie ist der Kontakt zu „Welle: Erdball“ zustande gekommen?

Ferdinand: Welle: Erdball kennen wir persönlich auch schon einige Jahre. Als wir im Dezember 2007 ein Konzert in Berlin hatten, haben wir auf dem Rückweg Honey besucht. Da wir sowieso unser Equipment dabei hatten, fingen wir irgendwann zu tüfteln an. Das hat ganz gut funktioniert und so ist „wir hören mit“ entstanden. Die Rohversion war also ein gemeinsames Produkt und anschließend haben beide Bands ihre eigene Version erstellt. Unsere Version erschien zunächst auf „Szenenwechsel“, die von W:E anschließend auf der Maxi-CD „Ich bin aus Plastik“.

Laut Wikipedia sind auf „Szenenwechsel“ des Weiteren zwei Songs in Zusammenarbeit mit der französischen Post-Punkband „Joy/Disaster“ entstanden. Jedoch konnte ich auf Anhieb nicht die genauen Titel finden. Könnt ihr uns da aufklären?

Ferdinand: Es handelt sich um „Lost“ und „5 vor 12“. Das funktionierte ähnlich – wir kannten Joy Disaster schon und hatten zwischen 2 Konzertterminen in Frankreich ein paar Tage Pause, die wir bei Nico verbrachten. Er kannte allerdings die Rohversionen schon vorher und hat dann die Gitarren dazu relativ schnell eingespielt. Es war also nicht so spontan wie bei „wir hören mit“, sondern gut vorbereitet.

Auf MySpace kann man in eurer Playlist den Titel „Schalt ab“ hören, der von der Fürther Band „drunkness“ gecovert ist. Ich habe auf dem MySpace-Profil von „drunkness“ nachgeschaut und den Originaltitel mit Gast-Vocals von Katja gefunden. Wie kam es denn zum Cover und der Zusammenarbeit mit „drunkness“?

Ferdinand: Wie gesagt, ich bin seit 1994 Mitglied bei „drunkness“. „Schalt ab“ gefiel mir sehr gut, so dass wir davon eine eigene Version machen wollten. Die wiederum gefiel Ric so gut, dass Katja anschließend noch einmal für drunkness eingesungen hat.

Gibt es denn neben diesen ganzen Kooperationen auch noch andere und habt ihr vor, noch mit weiteren Künstlern und Bands zusammenzuarbeiten?

Katja: Ja, Depeche Mode haben angefragt (grins) und Morrisey ist noch am überlegen 😉

Ferdinand: Quatsch!… Im Moment mische ich die EP von den „droogiez“ – das ist die Band von unserem Fotographen Arne. Außerdem gibt es da noch eine Zusammenarbeit von vier Bands. Wir sind da sehr eingebunden und in ca. 3 Monaten wird es davon eine erste Hörprobe geben.

Kommen wir einmal zu eurem aktuellen Release „stadt.ep“. Wie kamt ihr denn darauf, diese EP als Vinyl und nur auf 300 Exemplare begrenzt zu veröffentlichen?

Katja: Alle coolen Bands haben eine Platte veröffentlicht und deshalb wollten wir auch…

Ferdinand: Heutzutage kann man im Sekundentakt Musik aus dem Netz beziehen. Musik verkommt dadurch zu einer Art Fastfood. Dem wollen wir entgegentreten und dem Hörer ein Produkt bieten, mit dem er sich auseinander setzen kann und muss. Eine Schallplatte ist dazu bestens geeignet, weil es vor allem optisch wesentlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten hergibt.

Wie kam die originelle Idee zustande, der Platte noch einen Stadtplan und eine Postkarte beizufügen?

Ferdinand: Alle Titel der Platte sollten das Thema „Stadt“ behandeln. Uns kam dann die Idee einen Stadtplan von „unserer Stadt“ zu entwickeln, in dem jeder Stadtteil nach dem Titel eines Tonträgers von uns benannt ist und die Straßennamen unsere Songtitel tragen oder sonstige Einflüsse verarbeiten. Arne, unser Grafiker, hat das ganze dann umgesetzt und es sieht wirklich klasse aus. Na ja, dann kam uns noch die Postkarte in den Sinn…

Ist „stadt.ep“ eine Auskopplung zu einem geplantem Album?

Katja: Die „stadt.ep“ steht zunächst für sich alleine. Bis jetzt ist nur geplant, sie als Vinyl zu veröffentlichen.

Ferdinand: Zur Zeit sind wir mit den Nebenprojekten beschäftigt, so dass im Moment kein Album absehbar ist.

Die Texte sind teils französisch, teils englisch, teils deutsch. Die meisten Bands singen bekanntlich deutsch oder englisch. Wie kommt es, dass ihr deutsch und englisch mit französisch mischt?

Katja: Na ja, es kommt immer darauf an, was wir mit dem Stück verbinden. Mit der deutschen Sprache kann man sehr gut spielen, andere Stücke sind so konzipiert, dass sie nach einem französischen Text verlangen, um die Stimmung zu transportieren. Englische Texte hatten wir früher häufig. Sie sind uns aber immer noch wichtig, da bei uns die 3 Sprachen inzwischen eine Art Markenzeichen sind.

Welche textlich gesehenen Unterschiede könnt ihr uns zwischen den beiden Tracks „Stadt stirbt“ und „Stadt lebt“ nennen.

Katja: Beide Texte sind von mir. „Stadt stirbt“ wirkt eher resignierend und traurig. Es soll darauf aufmerksam machen, dass heute viele Städte von Abwanderung betroffen sind.
„Stadt lebt“ ist dazu das Gegenstück. Es betrifft keine reale Stadt sondern ist auf den Stadtplan bezogen, welcher der Platte beiliegt. Das ist die „Perlen-Stadt“, voller Leben…

Wie es der Titel der Scheibe schon sagt, dreht sich alles um das Stadtleben. Seid ihr eher Stadtmenschen oder eher Landeier?

Katja: Stadtmenschen.

Welche Begebenheiten fließen in eure Texte ein? Sind es mehr Erfahrungen und Erlebnisse aus dem persönlichen Umfeld, eher Beobachtungen oder sogar Fiktionen?

Katja: Sowohl als auch. Bei Ferdinand sind es eher Fiktionen, bei mir eher Beobachtungen.

Welche Musik hört ihr privat?

Ferdinand: Das reicht sehr weit:
Den alten 77-er Punkrock, Wave, Electroclash, Britpop, französische Chansons, Folk, Pop. Generell mag ich keine Black-Music (Rap, Hiphop, Soul, Funk… ) – warum, weiß ich auch nicht, denn allgemein hängt es eher weniger von der Musikrichtung sondern vielmehr vom Lied im Einzelfall ab, ob es mir gefällt oder nicht.

Welche Hobbies habt ihr neben der Musik sonst noch?

Katja: Ich bin Künstlerin. Ich male und baue Skulpturen…
Ferdinand: Ich interessiere mich sehr für Sprachen und reise gerne, aber das passt ja auch wieder gut zur Musik.

Hattet ihr bereits viele Konzerte?

Katja: ca. 50 ….
Ferdinand: Einige Städte werden im Stück „villes jumelees“ (Partnerstädte) auf unserer „stadt.ep“ erwähnt – als Gruß und Dank an unser Publikum.

Welche Erinnerungen habt ihr an eueren ersten Auftritt? Und wie ist es allgemein für euch, auf der Bühne zu stehen?

Ferdinand: Das war eine Halloween-Party. Ich war damals sehr aufgeregt und habe das Publikum begrüßt mit den Worten: „Schön, dass ihr da seid und euch so toll verkleidet habt!“
Damit war die Stimmung gleich mal im Keller, denn ich bin bei den Gothics voll ins Fettnäpfchen getappt.

Katja: Gottseidank hat uns kaum einer gekannt… Obwohl inzwischen kennen uns die Leute und ich habe den Eindruck, sie warten geradezu auf solche Situationen. Konzerte sind für uns der größte Kick. Wir stehen gerne auf der Bühne – ein paar Takte als Einstieg und anschließend lassen wir uns überraschen was passiert.

Gibt es irgendetwas Originelles während eueres Banddaseins zu berichten?

Katja: Jede Menge, ich habe mir z. B. auf der Bühne mal ohne es zu merken am Mikroständer die Nase blutig geschlagen und dann einfach 2 Lieder weiter gesungen. Gemerkt habe ich es erst, als mir jemand vom Publikum ein Taschentuch auf die Bühne warf. Ich hab das Lied zu Ende gesungen. An dem Abend spielten wir zusammen mit Welle: Erdball und Honey war total entsetzt, als ich blutverschmiert im Backstage erschien…

Ferdinand: Mir ist mal bei einem Konzert eine Gitarrensaite gerissen. Darauf war ich bestens vorbereitet und präsentierte dem Publikum stolz meine zweite Gitarre. Wenige Takte später ist auch da eine Saite gerissen. Dummerweise waren die Saiten jeweils total verklemmt. Deshalb musste ich zugeben, dass ich keine 3. Gitarre dabei hatte. Das Wechseln dauerte ewig. Katja hat die Zeit ganz gut überbrückt, in dem sie eine kurzfristige Solokarriere gestartet hat.

In wie weit müsst ihr euch heute als Musiker aufgrund der zurückgehenden Verkaufszahlen und aufgrund von illegalen Downloads zum Musikmachen motivieren, als dies der Fall zu euren Anfangszeiten gewesen ist?

Katja: Wir machen die Musik in erster Linie für uns. Verkaufszahlen sind für uns nicht entscheidend, für das Label hingegen schon eher.

Ferdinand: Ich muss immerhin zugeben, dass das Brennen ja auch zur Verbreitung unserer Musik beigetragen hat. Andererseits hat Vinyl inzwischen wieder mehr Liebhaber und das freut mich sehr, denn ich finde, es ist eine große Anerkennung, wenn jemand eine Platte kauft. Auf diese Weise erfährt Musik die Wertschätzung, die sie verdient. Ich denke aber, selbst wenn ich keine Platte mehr veröffentlichen würde, würde ich weiterhin Musik für mich selbst machen.

Meint ihr, dass die CD gänzlich vom Musikmarkt verschwinden wird?

Katja: Nein, obwohl die Verkaufszahlen wohl rückläufig sein werden, wird sie sich irgendwie halten.

Ferdinand: Physische Tonträger sind ja doch irgendwie was anderes als eine Dateisammlung auf dem Computer. Ich denke, wenn CD’s mit mehr Kreativität gestaltet wären (Booklet, Verpackung), könnten sie sich besser halten. Schließlich bleiben ja Auflagen im Sonderformat auch nicht im Laden liegen, wobei wir damit schon wieder bei der Schallplatte sind.

Wie sehen eure Pläne nach dem Release aus?

Ferdinand: Wie gesagt, es gibt viele Nebenprojekte. Außerdem haben wir einige Konzerte bevorstehen und was danach kommt, weiß ich noch nicht.

Katja: Ich hätte da schon wieder ein paar Texte und tolle Ideen.

Vielen Dank für das Beantworten unserer Fragen! Wir wünschen euch viel Erfolg, weiterhin gutes Gelingen und würden uns über ein paar letzte Worte von euch freuen….

Ferdinand: Danke an Euch für dieses Interview und viel Spaß mit unserer Musik!

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