Die Formation „Eisfabrik“ lies mit dem Debutalbum schon aufhorchen und bringt mit „Eisplanet“ relativ zügig neues Material unters Volk. Dabei war man in der Zwischenzeit auch Live häufig aktiv. Faul sind die Jungs jedenfalls nicht. Viel geändert hat sich nicht. Irgendwo zwischen Rotersand, VNV Nation und [:SITD:], ist das musikalische Zuhause der Band. Das eiskalte Konzept, zieht sich auch auf diesem Album durch. Vielleicht hätte man den Eisplanet noch ein wenig im Gefrierfach liegen lassen sollen. Im Gegensatz zum Debut, ist meine Begeisterung für das neue Album ein wenig gedämpft. Es gibt zwar auch hier den ein oder anderen richtig guten Song, wie z.B. „Walking Towards The Sun“
oder „Maschinen“ übertreibt es das Duo vor allem mit dem Halleffekt, der zwar ein kaltes Feeling aufkommen lassen mag, jedoch ziemlich schnell langweilig wird. Doch so richtig reißt mich „Eisplanet“ nicht vom Hocker. Das Gesamtgefühl des Albums kommt daher schon mal um einiges schlechter weg. So richtig „miese“ Songs sucht man aber auf der anderen Seite auch vergebens. Die Blöße gibt sich die die Band dann doch nicht. Den eigenen Ansprüchen kann das eigentlich genügen. Immerhin ist das Ziel des Trios ist nach eigener Aussage: „die Elektro-Musik-Szene zu revolutionieren“ Das dürfte aber mit weiteren Alben wie diesem schwierig werden. Dafür klingt das zweite Werk zu beliebig und Austauschbar und viel zu wenig nach einer „Marke“. Vielleicht hätte man sich auch einfach ein wenig mehr Zeit lassen sollen?

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