Die US Band legt nach dem Debutalbum und einer EP nun das zweite Album nach und präsentieren sich noch einmal deutlich gereifter. Live konnte man in der Zwischenzeit im Vorprogramm von Bands wie Nitzer Ebb, Icon Of Coil, Hocico, Rotersand, [:SITD:] und einigen mehr Erfahrungen sammeln und das hört man „Elegant Love“ deutlich an. 10 Songs gespickt mit melodischen Sound und treibenden, tanzbaren Rhythmen bestimmen das Klangbild des Albums „Elegant Love“.
Musikalisch bewegt man sich dabei irgendwo zwischen Synthiepop, leichten EBM und Trance Einschlägen. Für die Produktion hat man sich diesmal Tom Lesczenski (:[SITD]) herangeholt. Da sollte also nichts schiefgehen. Electrovot bieten ein wahres Feuerwerk feinster Electropop Tracks. Irgendwo zwischen Syrian, De/Vision und Frozen Plasma angesiedelt funktionieren die Songs sowohl zuhause als auch im Club gut. Vor allem „History“ dürfte für die Clubs ein neuer Dauerbrenner werden. Electrovot klingen dabei keineswegs wie eine US Band sondern könnten ebenso aus Schweden oder Deutschland stammen.
Wer auf Electropop steht kommt an diesem Album eigentlich kaum vorbei, Fans von Frozen Plasma und Namnambulu dürften hier sogar blind zugreifen.

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