Empirion – Resume

Resume
72 %
S.E.T.I.
72 %
They're In My Dreams
75 %
Red Noise
80 %
Too Many Masters Part 2
75 %
Stepper
70 %
Sideswipe
72 %
Lock It Down
73 %
I Am Electronic
88 %
ADSR
88 %
Hate The Hate
71 %
Unterhaltungswert
75 %
Gesamteindruck
75 %
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Empirion lassen endlich ein neues Album vom Stapel. Die „I Am Electronic / Red Noise” Ep hatte ja schon Lust auf mehr gemacht und nun satte 23 Jahre nach dem Debut Album, steht mit „Resume“ tatsächlich neues Lauchgift bereit.
Die beiden Briten schafften es in den 90er Jahren sich in der Techno-, als auch in der EBM Szene Gehör zu verschaffen. Das haben sie unter anderem mit „The Prodigy“ gemeinsam. Auch soundtechnisch liegen die beiden Bands nicht allzu weit auseinander. Der vielleicht größte Unterschied ist, das Empirion mit viel weniger Gesang auskommt.

Der Titeltrack „Resume“ fungiert zugleich als Opener. Die ersten knapp 60 Sekunden fahren die Maschinen ganz langsam hoch. Man muss die Lautstärkeregler schon weit nach Rechts drehen um überhaupt was zu hören. Aber Vorsicht! Ab 1:52min spielt der Song mit Grooves und Breakbeats und wird laut.

„S.E.T.i.“ brauch nicht so lange um auf den Punkt zu kommen und fährt die Geschwindigkeit gleich mal hoch. S.E.T.i, steht übrigens für „Search for Extraterrestrial Intelligence“ und wer dabei jetzt an einen Bildschirmschoner denkt ist schon ganz schön alt 😊.
Mit „They’re In My Dreams“ drehen Empirion endlich richtig auf. Ein wenig Acid House meets Techno, wohingegen das von der Single bereits bekannte „Red Noise“ dem EBM fröhnt. Ein Track mit Suchtfaktor 10, der den Hörer immer mehr in den Sound hineinzieht. So ähnlich operieren Singal Aout 42 seit Jahren erfolgreich.

„Stepper“ zieht alle Trance/Technoregister, „Sideswipe“ hingegen erinnert durch seine schroffe und ungehobelte Technosounds an Fixmer/Mc Carthy. Ich warte ehrlich gesagt immer das Douglas gleich gesanglich einstimmt, wenn ich diesen Song höre.
„I Am Electronic“ räumt dann richtig auf.
Der Song erinnert schon ein wenig an The Prodigy, was ihn aber natürlich dadurch nicht schlechter macht. Die wuchtigen Beats hämmern aus den Boxen wie eine Abrissbirne und die kühle Roboterstimme die unablässig verkündet, das Sie kein Mensch sondern Electronisch ist, treibt den Song immer weiter nach vorne.
Das folgende „ADSR“ , steht für Attack, Decay, Sustain & Release. Damit wird der Aufbau einer Klangwelle beschrieben. Klangwellen hat der Song hat der Song natürlich gleich auch jede Menge mit im Gepäck. Weniger technoid, dafür der EBM zugetan stampft der Song durch die Boxen.

Empirion retten den 90er Jahre Technosound in die Gegenwart und klingen dabei weder angestaubt noch irgendwie zwanghaft Retro. Dabei verschmilzt das Duo auch heutzutage gekonnt verschiedene Genres zu einem Gesamtwerk. Die Hörerschaft dürfte also breit gestreut sein und wird nicht enttäuscht.

Empirion @ Web
empirion.org
facebook.com/empirion.music

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