Felix Marc, ist eine der aktiveren Musiker innerhalb der Szene. Neben seinem Engagement bei Diorama und Frozen Plasma, veröffentlicht er auch in hübscher Regelmäßigkeit Solo Alben.

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Das neuste Werk heißt „Substance“ und Fans sei hier direkt gesagt, dass Sie sich nicht groß umgewöhnen müssen. Das Album ist eine Fortführung dessen, was die anderen Solo Alben vorgegeben haben. 
Geschickt vermengt, werden hier kalte elektronische Sound mit dem warmen Gesang verschmolzen und für die ein oder andere klangliche Spielerei bleibt auch immer ein wenig Platz.

Das Album eröffnet mit dem Titel „Totem“. Dieser beginnt mit einem hypnotischen Intro und schwenkt dann in einen balladesken Song rüber, der einen melancholischen Unterton mitbringt Es folgt der Titeltrack. Ebenfalls ein langsameres Stück, welches von der Grundstimmung „positiver“ erklingt. Mit „Our Time“ folgt nicht nur der schnellste, sondern auch meiner Meinung nach auch der beste Song des Albums. Hier spielt der Künstler gekonnt mit Tempowechseln und ungewöhnlichen Beats. Sehr interessant und absolut hörenswert.

Für das Cover des Cock Robin Megahits „The Promise You Made“ lies sich Felix von Lis Van Den Akker gesanglich unterstützen. Das Ergebnis lässt sich hören. Ich hatte ein wenig die Befürchtung das es „albern“ klingen würde. Wo wir gerade in den 80er sind, hier hätte sich auch der Song „New Waves“ gut gemacht. Wohin gegen „Vertigo“ ein wenig nach hymnenhaften Frozen Plasma Songs klingt.
Richtig gut gemachter Synthiepop bietet auch das etwas schnellere „Omen“ und „Sattelites“.

Ein wenig verwundert war ich schon als Felix „The Fortress“ als Video veröffentlichte und somit quasi die Single definierte. Der Song ist stark! Keine Frage, spiegelt aber das Album nicht unbedingt wider.
Ein langsamer Track der dich erst nach mehrmaligem Hörern fängt und nicht mehr loslässt.

„Substance“ liefert Synth-Pop der gehobeneren Klasse ohne ganz die „Richterskala“ zu sprengen.