Oliver Döring, meldet sich mit einer neuen Hörspielserie zurück.
Die Folgen 1-4 markieren sowas wie die erste Staffel und sind in sich, weitgehend abgeschlossen.
Folge 1 ist als Prolog aufgebaut und erzählt eine mysteriöse Geschichte aus dem 2ten Weltkrieg.
Eine britische Eliteeinheit bekommt den Auftrag Mönche in einem deutschen Kloster zu befreien, damit diese ein Ritual durchführen können um einen mächtigen Dämon zu befreien. Doch so ganz gelingt dies nicht und es kommt zum Kampf Mensch gegen Dämon. Im Laufe der weiteren Geschichte um den Dämon drängt sich mir unweigerlich die Frage auf, warum diese Serie eigentlich Foster heißt? Die Antwort folgt in der letzten Szene auf sehr eindringliche Art und Weise. Doch schnell ist klar. Der Typ ist cool. „Foster“ als Serie lässt sich am besten ins Gespensterjäger Genre einordnen. Wobei die meisten „Jäger“ gar nicht wissen um was es hier geht, sondern zum ersten Mal mit dem „Bösen“ konfrontiert werden. Es entwickelt sich nach und nach ein kompliziertes Beziehungsgeflecht im dem immer mehr Figuren verstrickt sind.

Advertisement

Zu Beginn greift die Story sehr tief in die Klischeekiste. Dämonen und Nazis sind bestimmt schon so manche Horrorstory und erst nach und nach wird klar, dass dies zwar die Basis ist, man dann aber doch in die Gegenwart geholt wird und der Beginn der Story eigentlich keine große Rolle mehr spielt.
Die große Frage die man sich jedoch während der ersten CD stellt lautet: Warum zur Hölle, heißt die Serie Foster? Die Lösung folgt noch auf der ersten CD, in der letzten Szene taucht, endlich der Namensgeber auf. Es sind zwar nur wenige Minuten, aber ich habe den Kerl sofort im mein Herz geschlossen.

Nach und nach entwickelt sich die Geschichte weiter, bis zum großen Finale in Folge 4. Wobei „Finale“ wohl der falsche Begriff ist, denn eigentlich geht es nach Folge 4 erst richtig los. Oliver Döring braucht satte 4 Episoden um der Serie Substanz zu geben und auf „Start“ zu stellen. Respekt!
Gott lob sind es unterhaltsame Stunden, die den Hörer zur Gründung einer Spezial Einheit führen.

„Foster“ startet ungewöhnlich, entfacht nach und nach Begeisterung beim Hörer. Die Charaktere werden sehr schön ausgearbeitet, so dass man sich mit dem ein oder anderen sicherlich „anfreunden“ kann.

Das Herr Döring, kein Anfänger ist und ihm in Sachen Produktion, sicherlich kaum jemand was vormachen kann, zeigt sich auch bei dieser neuen Serie. Großartiger Umsetzung, klangliche Höchstleitungen und ein engagierter Sprecher Cast machen einen perfekten Eindruck.
Es kann losgehen! Hoffentlich müssen wir nicht allzu lange auf Einsätze der neuen Einheit warten.