Gedankenrasen – Innere Apocalypse

REVIEW OVERVIEW

wert[U]ng
63 %
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Gedankenrasen haben es definitiv nicht mit Understatement. Auf der bandeigenen Webseite ist dabei zu lesen, dass man satte 5 Jahre an diesem Album gearbeitet hat und laut Labelinfo hat sich das auch gelohnt, da man hier Szenegeschichte schreibt. Ziemliches Pfund für ein Debütalbum, aber wir werden sehen ob es Geschichte oder eher ein Geschichtchen ist.
Die “Innere Apokalypse” ist das Debüt eines deutschen Projektes, über das ansonsten nicht viel bekannt ist. Wenn es um persönliche Dinge geht, ist man nicht sonderlich auskunftsfreudig. 
Somit bleibt die Musik im Vordergrund, was vermutlich auch so beabsichtig ist.
“Innere Apokalypse” schwankt bei jedem Hören zwischen Genie und Größenwahn. Musikalisch zwischen Das Ich-Aufguss und Filmmusik. Auf jeden Fall kann man schon mal festhalten, dass dieses Album nicht langweilig wird. Man weiß eigentlich nie was als nächstes kommt und wird entweder positiv oder negativ überrascht. Gedankenrasen ist aber auch keine leichte Kost, weit ab vom Szenemainstream und mir somit schon mal von Grund auf sympathisch. Leider springt der Funke nur selten über und auch den berühmten roten Faden suche ich vergeblich. So lässt mich “Innere Apokalypse” ein wenig ratlos zurück. Spannend? JA! Interessant? Auf jeden Fall! Überzeugend? Nicht so ganz. Dafür klingt einiges dann doch wieder zu billig und hölzern. Jetzt bin ich auf das zweite Album gespannt, denn Potenzial ist vorhanden. Auf der anderen Seite hat man dieses in den 5 Jahren nicht ausgeschöpft, da wird es spannend, ob dies in der Zukunft gelingen wird.

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