Das Duo Harmjoy, haben ja bereits mit 2 EP`s ihren Szeneeinstand gefeiert. Als Newcomer geht das Ganze aber definitiv nicht durch.
Olaf Reimers von Tysske Ludder ist nun schon ewig aktiv und hat mit Dan van Hoye von den Titans den richtigen Sänger gefunden um seine musikalischen Ideen abseits von Tysske Ludder umzusetzten.
Harmjoy stehen für moderne Electrosounds und frischen Wind. Natürlich werden dann irgendwann die Szenegrößen VNV Nation und Covenant angesprochen werden müssen. Aufgepasst das oben! Harmjoy sind auf dem Sprung. Man hat gewinnt dein Eindruck das den beiden Herren eigentlich ziemlich egal ist, wie man die Musik Genretechnisch einordnet. Das klingt alles sehr unverkrampft und „Frei Schnauze“. „Submarine“ zum Beispiel ist ein schleppender Song, der aber den Hörer absolut zu fesseln vermag. Gleich im Anschluss lässt „We Can Pass“ das Tanzbein in bester Futurepopmanier zucken.
„We keep Circling“ lies mich zuerst eine Coverversion eines Radiopopsongs vermuten, aber da lag ich daneben. Jedenfalls eine Grandiose Melodie die knapp am „Pop“ vorbeischrabt.
„Silver Lining of the Muschroom Cloud” ist aber nie in Gefahr zum Spielplatz von Soundideen zu werden. Einen roten Faden gibt es nämlich sehr wohl und der Gesang ist sehr gut eingesetzt. Wie man das von den “Titans” her kennt hat Herr van Hoye ja ein sehr eigenwilliges Stimmchen. Das Debut Album ist gelungen. Wer die beiden EP`s kennt hat einen guten Eindruck davon wie das auf Album Länge klingen könnte. Die Wahrheit ist aber noch Abwechslungsreicher, abgeklärt und perfekt Produziert. Harmjoy sind defintiv kein “Achwirmachenmal ein Projekt” sondern eine ernstzunehmende Band mit Ambitionen.

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Harmjoy Live

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