Hype – Desperately Yours

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Robert Enforsen, seines Zeichens eigentlich bei der Band Elegant Machinery tätig veröffentlicht hier zusammen mit Sanna Lundberg und David Elg als „Hype“ ein neues Album.

Als musikalische Vorbilder mussten z.B. Depeche Mode, The Human League, David Bowie bis hin zu Nine Inch Nails, Kiss oder auch Skinny Puppy herhalten.

Eine obskure Mischung, möchte man meinen. „Modern Impact“ als Opener darf dann auch schnell Depeche Mode zugeordnet werden. Ein sehr gelungener Auftakt, dem aber leider kein durchgängig gutes Album folgt. Vielen Songs fehlt leider die Power und der Ohrwurmcharakter. 08/15 Pop eben, ohne eigene Identität und mangels fehlender Durchschlagskraft wird man es so auch schwer haben.    

Dabei sind die Tracks nicht wirklich schlecht, bleiben aber weder im Ohr haften noch sorgen sie für einen Aha-Effekt.
„Winterday“ kommt noch mal an die Vorgabe des Opener heran, aber ist auch schon das letzte Stück des regulären Albums.

Aufhorchen lässt noch „Bubonic plague in Babylon“ der ein wenig an EBM Klassiker der 90er erinnert, hier allerdings in der Weichspülerversion vorgetragen wird. Dennoch einer der besser Tracks.

In die Rubrik OK fällt auch die Coverversion des 80er Hit`s „Living on Video“.

Was bleibt? Die Erkenntnis das man hier vielleicht lieber eine EP veröffentlich hätte, denn auf Albumlänge regiert dann doch die Langeweile. Schade, denn gute Ansätze sind vorhanden.