Die Veröffentlichung von „Ego:X“ und das Nebenprojekt .com/Kill ging mir nicht so nah und ich zweifelte. Ich fragte mich, was die Zukunft Diary of Dreams war? Als ich aber nun die neue “Elegies in Darkness” hörte, war ich vollauf begeistert! Sie erinnerte mich an die alten Diary of Dreams und sie kommt brachial, episch und auf höchsten musikalischen Niveau zurück und entfachte bei mir die alte DoD-Leidenschaft wieder!
Zusammen mit In Strict Confidence versprach dies heute ein großartiger Abend zu werden und ich freute mich, das neue Album von Diary of Dreams live zu hören.

Advertisement

Gegen 19 Uhr öffneten sich die Türen des FranzK und viele Fans strömten in den Saal. Das FranzK war sehr gut gefüllt.
Während des Intros betraten In Strict Confidence die Bühne. Dennis Ostermann und Nina de Lianin, in ihrem hautfarbenen Latexkleid, schaften mit ihrer Optik und dem düsterem Gesang eine tolle Atmosphäre. Die Leinwand im Hintergrund zeigte Musikvideos und andere Filme und unterstrich dabei die komplette Show. Sie spielten ihr Klassiker wie z.B. Promised Land, Tiefer, Morpheus, Seven Lives und Zauberschloss. Dennis animierte die Fans auch zum Klatschen und Mitsingen und es war eine tolle Stimmung im Saal. Der letzte Song “Zauberschloss” wurde von Haydee und Nina mit einer genialen Tanzperformance untermalt. Mit den Worten “Wir bauen euch ein Zauberschloss” verabschiedete sich die Band. Sehr schade war, dass die Band nur eine knappe Stunde spielen durfte!

Setlist:
Intro
My Despair
Promised Land
Justice
Seven Lives
Forbidden Fruit
Set Me Free
Morpheus
Tiefer
Zauberschloss

Nach der Umbauphase wurde die Band Diary of Dreams unter jubeln begrüsst und alle Bandmitglieder kamen nacheinander auf die Bühne. Als letzter erschien Adrian Hates mit seiner schwarzen Kapuze. Mit dem Opener “Malum” begann das Set gleich ziemlich wuchtig und das Publikum war sofort unter dem Bann von Diary of Dreams. Der Abend war eine schöne Mischung aus dem neuen Album “Elegies In Darkness” und älteren Klassikern. Streichinstrumenten wechselten sich zwischen Gitarren ab und deutlich mehr Synthies als sonst, wie ich es fand, kamen zum Einsatz. Sie hatten eine sehr gute Lightshow und verschiedene Strahler huschten immer abwechselnd durch das Publikum und zusätzliche Lichteffekte und Nebel untermalten die Atmosphäre. Alle Menschen im Saal feierten die Band und schrien nach Zugaben, so dass sie diese auch bekamen. Während des Sets erklangen teilweise spezielle Liveversionen, welche nochmal eine besondere Stimmung hervorriefen.
Mit dem Song “Traumtänzer” verabschiedete sich Diary of Dreams und entließ uns in die Nacht.

Setlist:
Malum
Psycho-Logic
Rumours about Angels
O´Brother Sleep
Kindrom
Play God!
Chemicals
A Dark Ambrace
Haus der Stille
Babylon
Daemon
StummKult
Dogs of War
Lebenslang
Luxury of Insanity
Undividable

King of Nowhere
A Day in December
The Curse

Die Gassen der Stadt
Traumtänzer