Janosch Moldau stellt mit „Lovestar“ sein nunmehr drittes Album zur Schau. Nach zwei vorab Singles, hat es zwar dann doch noch ein wenig gedauert, aber nun dürfen wir uns erneut dem melancholischem Elektropop hingeben. Die Grundzutaten sind gleich geblieben, und dennoch hat sich eine Veränderung breit gemacht. Was mit der Remix-EP „Clear/One With The Sinner“ angestoßen wurde, wird nun auch in Albumlänge deutlich.

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Der Schritt geht in Richtung Elektropop und weg vom eher sperrigem minimal Sound der Anfangstage. Doch dies geschieht sehr behutsam und Janosch Moldau findet die genau richtige Mischung. Trotz der Einzug haltenden tanzbarkeit, bleibt der traurige Unterton in den Songs erhalten. Der Hauptfokus liegt weiter auf den melancholischen Songs, nur wir diese nun an der ein oder anderen Stelle unterbrochen, was dem Album im Gesamtbild sehr zugute kommt, ermöglicht dies doch auch die Erschließung neuer Höhrer, denen die bisherigen Werke nicht zusagten.

‚Lektion Nr.1 an alle Star Searcher und DSDS Pupser. Man singt mit dem Herzen und nicht mit dem Gesangstrainer!’ schreibt Janosch Moldau auf Facebook und hat Recht und zeigt mit diesem Werk das er nicht nur ne große Klappe hat, sondern auch das handwerkliche Können es besser zu machen.