Johnny Deathshadow – Bleed With Me

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Johnny Deathshadow, eine ambitionierte Hamburger Formation, veröffentlicht dieser Tage das Debütalbum „Bleed With Me”. Vom Label angepriesen als eine Mischung aus „Rob Zombie, Ministry, Pain und Combichrist“ zeigt die Band tatsächlich eine spannende und vielseitige Facette des Industrial Metal. Dass die Jungs auch mit Death Rock sympathisieren, was z.B. auch die Vorab-EP „Blood & Bones“ von 2013 gezeigt hat, lässt sich am Sound immer wieder feststellen. Und so gehen Nummern wie „Kill The Lights“, „Black Clouds, Dark Hearts“ ganz gut ins Ohr: Elektronische Spielereien, Death Rock/Punk-Flair und harte Brettgitarren variieren mit Shouts, Sprech-, Klar- und Kreischgesang. Sehr rockige Passagen wechseln sich mit hartem Sound und allerlei experimentellen Klangexperimenten ab. Kritikpunkte sind der teils durchwachsene Klargesang, eine gewisse Unausgereiftheit diverser Tracks und der spezielle punkige Einschlag, der nicht unbedingt so gut mit dem harten Klargewand harmoniert wie gewünscht. Die vom Label erwähnte Mischung ist Unsinn, sorry. Mit den genannten Bands hat das eher weniger zu tun. Nichtsdestotrotz ist es eine neue Klangfacette im Genre. Und allein das ist ja schon zu begrüßen. „Bleed With Me” ist insgesamt ein gutes Debüt. Keine Offenbarung, nein. Aber etwas, auf dem sich aufbauen lässt.

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