Kontrast – dieser Name ist nach wie vor Programm

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Schon 1996 erschufen die vier Klangtüftler den «Einheitsschritt» («3 Schritte vor und 3 zurück»), einen wahren Independent-Klassiker. Mit «Tod … find’ ich gut!» (1998), «80er Jahre» (2007) sowie dem GEWC-Nr. 1-Hit «Durchbruch» (2008) legten die «Scharfrichter des schwarzen Humors» weitere Tanzflächenfüller aufs Parkett. So erreichte das Album «Vision und Tradition» (2008) nicht nur die Top 10 der Deutschen Alternative Charts, sondern behauptete für mehrere Wochen gar Platz 1 der German Electronic Web Charts.

In der winterlichen Abgeschiedenheit eines Nordsee-Feriendorfes entstanden die Kompositionen für das vierte KONTRAST-Album «Balance», das im Herbst 2014 auf dem renommierten «Danse Macabre»-Label erscheint und von Produzent Daniel Logemann (Massiv in Mensch) klanglich veredelt wurde. Die stürmische, überaus tanzbare musikalische Umsetzung von Theodor Fontanes legendärer Ballade «John Maynard» ist ein designierter Club-Hit, während das lyrisch beeindruckende «Am Fenster» (bewusst nach dem gleichnamigen Klassiker der Ost-Rocker City benannt) atmosphärisch die tiefgründige Seite der «elektronischen Tanzkapelle» unterstreicht. Druckvoll befeuert «Nothing As It Seems» mit seinem Wechselspiel aus deutsch- und englischsprachigen Vocals die Tanzböden, während die Nonsens-Nummern «Jeanette» und «Die Elite» wieder einmal das für KONTRAST schon archetypische Augenzwinkern offenbaren. «Liebe light» schließlich weckt mit seiner leichtläufigen Melodie und dem lasziven Gesang von Nebelgeist sofort Erinnerungen an die frühen 80er Jahre, die goldenen Zeiten deutschsprachiger Popmusik – glasklar «NDW 2.0»!

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