Die Band „Kosmos“ könnte dem ein oder anderen bekannt sein. 2012 spielten sie im Vorprogramm von Peter Heppner und 2013 von Mesh. Doch so richtig durchgestartet ist man dann nicht. Nach einem internen Umbruch, meldet man sich aber nun mit der Single „Staub“ zurück und konnte im Rahmen des 34. Rock & Pop Preises die Auszeichnung „Besten Elektropop Band 2016“ von der deutschen Popstiftung abstauben.

Die Wurzeln von Kosmos liegen im Synthiepop der 1980er Jahre, doch die Single „Staub“ bringt mir eher Assoziationen mit der Band „Pur“ und damit stellt sich die Frage ob man im dunkleren Subgenre überhaupt richtig aufgehoben ist. Ich möchte aber über die Band nicht mit der Kenntnis von einem Song urteilen. Der Track „Staub“ an sich ist makelloser, lupenreiner Radio Pop. Und um nochmal den Namen „Pur“ ins Rennen zu werfen: Wäre dieser Song von eben dieser Band würde man vermutlich auch jede Menge Airplay abgreifen. Neben der Single Version gibt es passenderweise einen Remix von Rob Dust, der den Song näher an den Synthpop bringt, den man mit Bands wie Mesh. De/Vision und anderen verbindet. Da die Band unlängst ein Video zu dem Song veröffentlich hat, kann sich jeder einfach sein eigenes Urteil bilden.

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