Seabound, Edge Of Dawn und Ghost & Writer waren bisher immer als Duos angelegt, in denen Spinath selbst den Gesang übernahm und der musikalische Teil von seinem jeweiligen Counterpart übernommen wurde. Nun hat Spinath mit Lionhearts sein erstes wirkliches Soloprojekt realisiert, in dem auch die Musik von ihm stammt, und das er mit Unterstützung von Ben Lukas Boysen (Hecq) in der Rolle des Produzenten umgesetzt hat.

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Lionhearts erscheint als durchgehendes Album, das sich nacheinander verschiedenen Motiven aus dem Universum von Frank M. Spinath widmet, ohne Pausen in einem “Continuous Mix” arrangiert, teilweise ein- und übergeleitet von instrumentalen Parts. Die Klang- und Farbwelten changieren hierbei zwischen golden und hell, bevor sie sich zunehmend zwischen kalten, düsteren Schattierungen bewegen. Die Motive sind vielfältig. Da ist etwa die Liebesgeschichte zweier nicht füreinander Bestimmter in “The Ardent City”, oder “Cloud”, das vom letzten Kampf eines sterbenden Boxers handelt, den der Sänger sarkastisch aus einer abgeschirmten VIP-Lounge kommentiert (“Have a headache on me”) und in dem auch die Musik beinahe teilnahmslos über der unerbittlichen Gewalt schwebt. Zentrale Inhalte sind die Themen Suche, Bestimmung und Schuld als Klammer für Spinaths Kompositionen, und wie bei den Bildern gibt die atmosphärische, elektronische Musik die verborgenen Gedankenwelten oftmals erst auf den zweiten Blick preis

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