Mitte des Jahres sah mit dem selbstbetitelten Debutalbum “Lionhearts” das Soloprojekt von Frank Spinath (Seabound, Edge Of Dawn) das Licht der Öffentlichkeit. Kam das Album noch stellenweise ruhig und introvertiert daher, so stellt Spinath dem Erstling nun ein starkes Remixalbum namens “Companion” zur Seite. Und anders als es der Name vermuten lässt, kann “Companion” vollends auf eigenen Beinen stehen.

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Es hat für ein Remixalbum eine fantastische Qualität. Das mag auch daran liegen, dass Spinath die Remixe selbst kuratiert und ausschließlich befreundete Bands beauftragt hat, die seine Vision anspruchsvoller elektronischer Musik teilen: 2 Tracks kommen von Hecq (Ben Lukas Boysen), der auch das Album produziert hat, andere von Iris, Olaf Wollschläger, Architect, Forma Tadre, Acretongue und Mildreda.

Spinath zu “Companion”: “Mit dem Ergebnis bin ich sehr glücklich.
Offenbar steckten selbst in den ehemals ruhigeren Albumnummern noch verborgene Monster. Das Lionhearts Debutalbum war ja ein geschlossener Verbund an Motiven, wie eine Galerieausstellung konzipiert. Für die Remixe dieser Bilder brauchte es Vertrauen, da meine Werke damit quasi übermalt, zerteilt, neu akzentuiert und arrangiert würden. Ich brauchte daher Künstler, die gleichzeitig Freunde sind.”

Dieses Experiment ist auf jeden Fall aufgegangen, denn “Companion” ist eine Einheit, deren Songs einerseits knackiger und tanzbarer geworden sind als die Originale, und das trotzdem vom Sound her bemerkenswert kohärent geraten ist. Abgerundet werden die acht Remixe mit dem exklusiven Track “Stars”. Einen Glückwunsch an Lionhearts und die beteiligten Remixer zum fantastischen Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

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