Wenn ein ausgebildeter Opernsänger nach über tausend gesungenen Opernvorstellungen das Gefühl hat, er wäre noch nicht angekommen, sollte man dies genauer betrachten. Den Traum eines jeden Solisten – die Hauptrolle in einem Großen Haus – dutzendfach erlebt zu haben, ist etwas außergewöhnlich Schönes, und den Meisten wird es nie widerfahren. Warum also die Suche nach etwas anderem, Passenderem? Das findet sich vielleicht in der Lebensgeschichte: Wer immer kämpfen muss und nach Wissen und Verbesserung strebt, der wird selten dauerhaft rasten. Und wenn sich eine Idee, ein Wunsch, gar ein Bedürfnis über Jahre den Weg an die Oberfläche des Bewusstseins gräbt, so gilt dies, überdacht zu werden.

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Die Kluft zwischen U- und E-Musik. Warum gibt es sie überhaupt? Ist es vielleicht ein primär deutsches Phänomen? Eine Brücke zu schlagen in einer noch nie dagewesenen Form ist ein hehres Ziel. Allein etwas zu finden, das noch nie da war, ist schwer genug. Dem kommt der unbändige Wunsch, dies zu erreichen, zu Gute. Und die Stimmlage. Hohe Männerstimmen gelten als weitaus kompatibler, und viele Tenöre wagen sich an Rockmusik heran. Einige Baritone. Kein Bass. Doch. Einer.

Klassischer Gesang im zeitgemäßen wie zeitlosen Gewand. Mit Wucht. Mit Macht. Niemand soll es nur schön finden. Schöne Töne singen viele. Es soll Rückenwind geben und Ansporn sein, Kraft geben und Hoffnung.

Alles ist möglich, unzähliges überwindbar. Man muss es nur ausreichend wollen. Und dann umsetzen.

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Kategorien: Bands
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