Während der “Automation Baby Tour in 2013” hat Mesh das Musikzentrum in Hannover Kopf gestellt. Die normalerweise ziemlich kühlen Hannoveraner schwingen nun mal nicht so schnell das Tanzbein wie ein Publikum in anderen Großstädten. Aber an jenem Abend tobte die kleine Halle und es wurde reichlich getanzt, geschwitzt und gesungen bis die Hälse rauh waren.

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Dementsprechend hoch waren bei uns die Erwartungen für die “Looking Skyward Tour” am 29.09. Bevor es aber so weit war, kamen zuerst die Gastauftritte. Die begeisterten Berichte vom Vorabend aus Hamburg hatten uns viel Neugier auf “Empathy Test” und “Aesthetic Perfection” beschert, die nur teilweise so bestätigt werden konnten. Empathy Test ist eine junge Band aus London, die noch einigermaßen neu auf den Live-Bühnen ist, dementsprechend wirkte das Trio auch ziemlich nervös. Wo die Stimme auf Platte immer sehr souverän wirkt, waren an diesen Abend doch einige schiefe Töne zu hören. Auch das umschmeißen des Beamers auf der Bühne vor dem letzten Song hat nicht geholfen und Sänger Isaac fragte sich scherzhaft, ob das nun bedeuten würde dass sie aus dem Tourbus geschmissen werden würden und wie sie denn nun um himmelswillen nach London zurück kommen sollten. Ich bin sicher, dass der Erfolg mit wachsender Bühnensicherheit nicht lange auf sich warten lassen wird, denn die Band hat viel potential. Mit ihren sanften elektronischen Tönen , der hellen Stimme und ihrem unverbrauchten Charisma kamen Erinnerungen an the Cure, aber auch Sigur Ros auf. Auf jeden Fall eine sehr interessante Mischung. Nach einer halben Stunde war der Aufritt vorbei und nach einem kurzen Umbau kamen Aesthetic Perfection nach vorne. Hier merkte man deutlich die größere Routine, AP waren einfach nur gut drauf und lieferten eine energiegeladene Show mit wogenden Beats ab, welche den Hannoveranen ordentlich einheizte. Die Ausstrahlung von Frontmann Daniel Graves ist sehr ansteckend und als sie ihren Hit “Antibody” anstimmten, tanzte bereits fast die ganze Halle mit. Ein besonderes Highlight war zudem der ruhige, nur mit Piano begleitete Song “Devotion”. Alles in allem ein sehr gelungener Gastauftritt!

[tabby title=”Galerie”] [tabby title=”Audiographie”] [tabby title=”Termine”] Mesh
[gigpress_shows scope=upcoming artist=4 limit=100] Aesthetic Perfection
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Webseite: empathytest.com
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[tabbyending] Nach einer weiteren kurzen Pause war es endlich soweit: Mesh kamen nach einem Intro, dass an einen Filmvorspann erinnerte, auf die Bühne und wurden begeistert empfangen. Generell merkt man, dass der visuelle Aspekt auf der Bühne mit jeder Tour aufwändiger und beeindruckender wird. Musikalisch brauchte die Band ein wenig um warm zu werden. Die Band wirkte von der langen Tour ein wenig müde, so war zumindest der erste Eindruck. Sowohl Mark als auch Richard waren an diesem Abend leider nicht 100%ig bei Stimme und es hat ein paar Songs gedauert, bevor es dann zwischen Band und Publikum so richtig gefunkt hat. Die Setlist war lang (25 Songs an einem Abend… Respekt! Auf jeden Fall bekommt man hier reichlich geboten für sein Geld!), aber sehr gut gewählt. Vom neuen Album wurden fast alle Lieder gespielt, mit Highlights wie “the Ride” (mit schwindelerregenden Hintergrundbildern aus einer Achterbahn), “Last one Standing” und “Traps we made”. Aber auch die älteren Perlen wie “Little Missile”, “Firefly” und mein persönliches Highlight “To be Alive” kamen dran. Als einer der letzten Songs dann noch das bekannte “Friends like These” bei dem Fotos des Publikums gezeigt wurden, die vor dem Einlass draußen von einem Mitarbeiter gemacht worden waren. Die sympathische Botschaft kam an: “we live and die for friends like you”. Am Ende war es ein sehr gelungener Abend mit viel Tanz und Gesang und die Menschen verließen heiser und glücklich das Musikzentrum. Niemand nahm es Mesh übel, dass die Stimmen nicht voll da waren und wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch dieser großartigen Band”